Vor einigen Tagen wurde eine neue Version des Postfinders, der Standortsuche nach postalischen Einrichtungen wie Filialen, Briefkästen, Packstationen der Deutschen Post online gestellt. Diese Internetsuche bietet neben einem überarbeiteten Layout insbesondere mehr Detailinformationen und Funktionalitäten zu den einzelnen Postfilialen. Neben der Geschäftsbezeichnung von Partner-Filialen (z. B. Postfiliale im Schreibwaren Müller) sind bei einigen Filialen auch Verlinkungen zur Homepage des Geschäfts abgebildet.
Ganz neu und innovativ ist die Möglichkeit, Bewertungen zu Postfilialen online abzugeben, neben der bereits bestehenden Option zum Kundenfeedback für die Anwendung Postfinder – sicherlich ein richtiger Schritt in Richtung Kundenkommunikation und weiterer Verbesserung des Services. Diese Möglichkeiten werden nach den ersten Erfahrungen auch recht umfangreich und häufig genutzt. Und sicherlich liefert die Auswertung der Kundenrückmeldungen auch Ideen und Anreize für die Weiterentwicklung des Postfinders und weiterer Online-Services der Deutschen Post – lassen wir uns überraschen!
Unternehmen welche viele Mitarbeiter im Außendienst beschäftigen, haben ein Problem: Die Kosten für die Wartung der Beratungs- und Servicesoftware explodieren. Die gute Nachricht: Rettung ist in Sicht.
Bank- oder Versicherungsberater kommen meist mit einem Laptop zum Kunden. Auf dem Laptop sind unzählige Beratungs- und Kalkulationsprogramme installiert. Alle lokal, alle ohne neuste Kundendaten und vor allem für die Unternehmens-IT sehr aufwendig in der Wartung.
Die scheinbar bessere Alternative heißt vollständig browserbasierte Onlineanwendungen. Dank der flächendeckenden Verfügbarkeit von mobilen Datennetzen sind Webanwendungen tatsächlich auch beim Außendienst auf dem Vormarsch. Meist lassen sich die Anwendungen mit Browser exakt so benutzen, als ob sich der Berater im eigenen Firmennetz befindet.
Die ersten Sonnenstrahlen blitzen und deshalb ist es wieder Zeit für unser Magazin slashUp! Dieses Mal ist es unsere 10. Ausgabe und beinhaltet wieder spannende Themen. Das Businessmagazin steht wieder für alle Interessenten zum kostenfreien Download bereit.
Entweder das linke Bild anklicken oder einfach auf www.doubleSlash.de surfen und unter “Unternehmen/Presse/slashUp Magazin” nachschauen. Dort findet Ihr auch die letzten Ausgaben zum Downloaden.
Die Themen der Frühjahrsausgabe 2009 sind:
- Media Space – Sicherer Datenaustausch für Unternehmen
- Computerdeutsch
- Software speedTrack goes Open Source
- Wussten Sie schon, wie die Suchmaschinen von morgen suchen?
- Hinter den Kulissen: Drei Fragen zum Thema Media Space
Viel Spass beim Lesen!

Schon mehrfach tauchte die Frage auf, wie sich bei speedTracks die Qualität der gemessenen speedTrack-Daten berechnen würde.
Kurze Antwort: Gar nicht.
Die Qualität ist nämlich eine rein subjektive Einschätzung eines Nutzers und nicht die programmtechnische Kalkulation der gemessenen Trackingdaten. Jeder Nutzer kann anhand des visuellen Eindrucks mit bis zu maximal fünf Sternchen einschätzen, ob die gemessenen Daten interessant, nützlich und aufschlussreich sind. Der WebZweiNuller würde Rating dazu sagen.
Der Nutzer muss nicht angemeldet sein und kann nur einmal sein Qualitätsrating abgeben. Er klickt einfach auf die Sternchen in der Ansicht “Details zur Messung”.
Wird ein Track mehrfach mit geringer Qualität eingestuft, wird er deaktiviert und erscheint nicht mehr auf der Oberfläche.

Seit kurzem gibt es unsere Software zum messen mobiler Bandbreiten auch als Opensource Version.
Sowohl die Laptop Edition als auch die Mobile Edition stehen auf dem von Google gehosteten Opensource-Server zum Download bereit (Siehe doubleSlash-News).
Auf Basis des unter GPL veröffentlichten Java-Codes, können Entwickler ab sofort eigene Softwareversionen z.B. für das kommende Google-Android und Apples iPhone entwickeln. Mehr Infos direkt hier bei Google.
Mit speedTrack lassen sich mobile Datenraten messen und in einer Karte anzeigen. Die Frage, welcher Provider nun das bessere Netz anbietet liegt auf der Hand.
Vor 18 Monaten startete T-Mobile in der T-City Friedrichshafen mit dem Ausbau des Mobilfunknetzes. Inzwischen sind große Teile der Stadt mit UMTS und HSDPA versorgt und es stellt sich die Frage was eigentlich Vodafone macht?
Zwar überlässt Vodafone das Geschehen nicht Kampflos dem Konkurrenten, doch scheint sich der Rote Riese eher auf Würzburg zu konzentrieren. Dort baut Vodafone -als Pendant zu T-Mobile- die nächste Generation des Mobilfunknetzes auf. Quasi als V-City Würzburg.
Werden mobile Datenraten aus Sicht des Endbenutzers gemessen, so ist es wichtig die tatsächlichen Datenraten zu ermitteln. Proxies, Komprimierungstools oder SpeedManager verfälschen das Ergebnis. Ein Beispiel:
Will man mit der Laptopversion der speedTracker Software mobile Datenraten messen, so wird der Internetzugang meist über eine zusätzliche Software des Providers hergestellt. T-Mobile bietet beispielsweise den Web´n´Walk Manager an.
Dieser optimiert die Datenübertragungen durch Pufferung bereits erhaltener Daten. Bestimmte Daten werden dadurch nicht mehr vom Server abgefragt, sondern werden aus dem internen Cache ausgeliefert. Das führt dazu, dass für die speedTrack-Messung viel zu schnelle Datenraten gemessen werden. Nicht einmal in der Theorie können derartige schnelle Downloadraten über HSDPA oder HSUPA erreicht werden.
D.h. für die Messung muss diese Pufferung in der Zugangssoftware ausgeschaltet werden. Bei T-Mobiles Web´n´Walk Manager ist dies mit der Option “Speedmanager plus” zu erreichen.
Mobile Datenraten lassen sich mit der Software speedTracker erfassen und protokollieren. Entweder mit einem Laptop oder mit einem Handy schreibt die Software eine Logdatei. Wie lassen sich nun die so gemessenen Übertragungsraten auswerten?
Stereopoly berichtet bereits von einigen Funktionen der nächsten Version speedTrack 3.0. Neben der erweiterten Suchfunktionen wird es auch Möglichkeiten geben, vorher eingepflegte Tracks wieder downzuloaden. Folgende Formate sind zum Download verfügbar:
Jede Messdatei kann in einem CSV-Format (Comma Separated Values) konvertiert werden. Diese Datei lässt sich dann sehr einfach in eine Datenbank oder ins Excel-Sheet importieren. Damit sind dann ohne Probleme eigene, individuelle Auswertungen und Darstellungen möglich.
Export als GPX-Format
Das GPX-Format steht für GPS Exchange und ist der Quasi-Standart wenn es um das Speicherformat von geografischen Positionen geht. In den meisten GPS-Tracker und Routenplaner wird dies als Datenaustauschformat verwendet. Z.B. für GEO-Drawing. Neben den Längen- und Breitengrade erfasst die speedTracker-Software auch die Höhenangabe, so dass sich dieses GPS-Format leicht in bekannte GPS-Portale wie z.B. GPSies, Wanderkompass oder Bikemap importieren lassen.
Export als SPTX-Format
Das SPTX-Format (speedTrack Exchange) ist eine Erweiterung des GPX-Formats um die beiden gemessenen Attribute Latenzzeit und Downloadrate.
Wie genau sieht die mobile Datentransferrate direkt vor Ihrer Haustüre aus? Wie auf dem Weg zur Arbeit? Und wie hat sie sich in den letzen Monaten verändert?
Solche und ähnliche Fragen lassen sich mit der Landkarte für mobile Bandbreiten beantworten. Vorausgesetzt es gibt die entsprechenden Suchfunktionen. Genau diese lassen in der aktuellen Version unter http://www.speedtracks.org noch etwas zu wünschen übrig. Nicht so in der demnächst (mitte Dezember) erscheinenden neuen Online-Version. Folgende Suchfunktionalitäten werden enthalten sein:
Suche nach Postleitzahl
Es werden alle mobilen Bandbreitentracks gefunden, welche in einem bestimmten Umkreis (5, 10, 20, 50 km) rund um das PLZ-Gebiet liegen. Die Postleitzahl wird dabei vollständig, d.h. mit fünf Stellen angegeben.
Suche über Ort
Anstatt der Postleitzahl kann für die Suche auch ein Ortsname und ein Umkreis bestimmt werden.
Gezielte Filterung
Um nicht übermäßig viele Ergebnisse zu erhalten, lassen sich Bandbreitentracks nur für bestimmte Provider (aktuell T-Mobile, O2, E-Plus, Vodafone oder andere) anzeigen. Genauso für die Art der Aufzeichnung, d.h. mit welchem Gerät (Handy oder Laptop) die Transferraten gemessen wurden.
Natürlich lässt sich auch der Zeitraum einschränken, wann die Strecke “abgemessen” wurde. Genauer gesagt ist es der Zeitpunkt, wann mit der Aufzeichnung via Laptop oder Handy gestartet wurde.
Suche über Tagwords und Keywords
Wenn neue Messungen eingepflegt werden lassen sich diese mit beliebigen Tags/Keywords versehen. Genau diese Tags werden in einer Tagcloud in unterschiedlicher Größe -je nach verwendeter Häufigkeit des Tagwords- dargestellt. Bei einem Click auf einen Begriff aus der Tagcloud werden alle die Messungen dargestellt, welche mit diesem Tagword beim Einpflegen versehen worden sind.
Bis heute dauert der Auf- und Ausbau der im Sommer 2000 für ca. 50 Milliarden Euro versteigerten UMTS-Lizenzen an. Nun bieten diese schnellen mobilen Internetverbindungen praktisch alle Mobilfunkanbieter mit Leistungen und zu Kosten, die ungefähr den erdgebundenen DSL-Verbindung entsprechen an.
Wer fern der Ballungsräume lebt, kann oft ein Klagelied über die mangelnde DSL-Versorgung singen. Was für den privaten Haushalt ein Ärgernis ist, ist für die Wirtschaft ein maßgeblicher Standortfaktor geworden, genauso wie z.B. die Anbindung zu Autobahnen, ICE-Bahnhöfen, Flughäfen oder Universitäten. Die schnelle Unternehmenskommunikation über das Internet ist zu einer Voraussetzung der Marktteilnahme geworden und ihre Bedeutung wächst ständig weiter.




