Dr. Noriaki Kano hat sich 1978 mit der Analyse von Kundenwünschen intensiv beschäftigt und dazu das Kano-Modell entwickelt. Hierbei hat er verschiedene Anforderungstypen bestimmt, die je nach Erfüllung von Qualitätseigenschaften unterschiedliche Auswirkungen auf die Kundenzufriedenheit haben. Das Modell gibt auch heute noch dem Anforderungsmanagement einen Strukturierungsvorschlag für die Entwicklung von Projektergebnissen wie auch für die Produktentwicklung.
Das Kano-Modell basiert auf unterschiedlichen Anforderungstypen, die im Folgenden näher erläutert werden. (Zum Vergrößern der Grafiken einfach auf die Vorschau klicken):
Basisanforderungen: Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie von den Kunden erwartet werden. Als “unterbewusstes Wissen” (Rupp 2009) werden diese Anforderungen an ein Produkt oder ein Projektergebnis implizit vorausgesetzt. Werden diese erfüllt, fällt dies in der Regel nicht auf und erhöht dadurch nur unwesentlich die Kundenzufriedenheit.
Diese Anforderungen kann man als Markteintrittsbarriere sehen, da dies als zu leistendes Minimum gilt. Werden diese Forderungen nicht oder nur teilweise erfüllt, dann führt dies sehr schnell zu einer hohen Kundenunzufriedenheit, bspw. ein Auto hat keinen Rostschutz , eine Marketing Planung speichert die Aktivitäten nicht oder ein Handy kann nicht telefonieren.



