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Keine Kommentare » am 15.11.2006 von Oliver Belikan

Der Begriff der Digitalen Identität schwirrt seit einigen Monaten im Zusammenhang mit Web 2.0 durch die Diskussionsforen. Wahrscheinlich zurecht. Meint er doch das zentralste im ganzen Internet: Den User und Konsumenten der online Produkte kauft, mit Waren handelt oder sein soziales Netzwerk pflegt.

Einmal geht es um das was andere über den User sagen, dann wieder über seine Vorlieben, seine Erfahrungen, seine Meinungen, sein Wissen, seine Hobbies oder auch wie er in der Arbeitswelt vernetzt ist.
Kurzum: Es geht darum, dass der User Einzelheiten über sich Stück für Stück preisgibt und so eine digitale Schleifspur hinterlässt welche zusammengenommen seine digitale Identität ausmacht. Nicht ein einzelner Login oder Passwort ist die Identität sondern die Summe meiner Vorlieben, Gedanken, Hobbies, Ausbildung, Veröffentlichungen, Meinungen usw. (Siehe hierzu auch die inzwischen legendäre Präsentation von Dick Hardt)
Die Digital Identity Map von Fred Cavazza illustriert dies anhand einer Vielzahl Web 2.0-Dienste eindrucksvoll:

Digital Identity Map mit Web 2.0 Diensten
 
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Keine Kommentare » am 14.11.2006 von Oliver Belikan

Heute ist der World Usability Day. Dieses Jahr steht es unter dem Motto Making Life Easy!”worldusabilityday

In der Eröffnungsrede heißt es: “Es genügt nicht, neue Technologien wie das Internet, Handies, PDAs und Digitalkameras zu benutzen und einfach zu akzeptieren, dass die Technik manchmal nicht das tut, was man eigentlich möchte oder erwartet hat. Die Leute müssen erkennen, dass nicht die Technologie uns treibt, sondern dass wir die Technologien so gestalten können, dass sie uns Menschen dient. Es geht um eine einfache und wichtige Botschaft: Technik muss immer benutzbar und beherrschbar sein.”

Veranstaltungen mit zugehörigem Motto finden statt in:

 
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Keine Kommentare » am 13.11.2006 von Oliver Belikan

Durch die Diskussion um Web 2.0 präsentiert sich der sehenswerte Flashfilm Wie sieht die Medienlandschaft im Jahre 2015 aus? aktueller denn je.

Googles Zukunft hat schon begonnen

Der Film läuft unter der creative commons-Lizenz und zeichnet ein mögliches Szenario wie sich die Online- und Medienwelt bis in das Jahr 2015 entwickeln könnte.

Das Medienhaus Aperto übersetzte das Video, welches ursprünglich auf Englisch von Robin Sloan und Matt Thompson erschien ins Deutsche.

 
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Keine Kommentare » am 10.11.2006 von Oliver Belikan

Im Rahmen des Innovationsprogramms Web 2.0 der MFG Baden-Württemberg demonstrierte doubleSlash welche konkreten Inhalte von Web 2.0 bereits heute in den Unternehmen Realität sind. Dabei wurde z.B. anhand einer Web 2.0 Anwendung von doubleSlash gezeigt, wie Daten in Echtzeit ohne erneute Reloads und Browser-Plugins durch Grafiken, Tabellen und Ampeln visualisiert werden können. incontrol.jpg Das Monitoringsystem hat zur Aufgabe den IT-Betrieb mit aktuellen Laufzeitdaten zu unterstützen, damit dieser die Kontrolle über Rechner, Server und Softwareanwendungen behält und Fehlersituationen sofort identifizieren kann. Dabei werden die Daten bzw. Grafiken im Hintergrund (also asynchron) kontinuierlich aktualisiert. Aus der aktuellen Sicht vieler Unternehmen bleibt von der großen Web 2.0 Wolke nicht all zuviel übrig.Web 2.0 Wolke für viele Unternehmen Erst recht bei Unternehmen welche ihr Geschäft primär nicht über das Internet abwickeln, sondern eher den Geschäftskunden ansprechen. Der Maschinenbau ist ein Beispiel hierfür. Diese Branche kann sich durchaus berechtigt die Frage stellen, ob denn Blogging, Podcasting, Tagging usw. tatsächlich das ist, was für die Branche wichtig und richtig ist. Aber gerade solche Unternehmen profitieren von den verbesserten Web-Technologien, welche eine neue Art der Anwendungsentwicklung ermöglichen. Im Gegensatz zum Blogging sind hierbei die positiven Effekte der gesteigerten Usability klarer messbar. Kürzere Bearbeitungszeit von Dialogen, kürzere Einarbeitungszeit in Anwendungen, weniger Fehleranfälligkeit und weniger Supportkosten sind hierfür nur einige messbare Größen. Für die Einen heißt Web 2.0 bessere Anwendungen entwickeln zu können, für die Anderen ergibt sich die Möglichkeit Produkte oder Dienstleistungen anders und kreativer vermarkten zu können, so das Resultat des Vortrags.

 
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3 Kommentare » am 04.11.2006 von Oliver Belikan

Erst seit wenigen Jahren schwirrt der Begriff Web 2.0 oder besser das Social Web durch die Presselandschaft. Gemeint ist damit, dass sich nach den Jahren des Internetbooms eine zweite, offenbar weiterentwickelte Phase anschließt. Vom Information Web über Social Web zum Semantic Web Die erste Phase bis ca. 2003 war eher geprägt durch einseitige Informationsübermittlung, etwa durch Firmenwebseiten, Shops oder Informationsportale. Der geschäftliche Nutzen bestand darin, Informationen weltweit und rund um die Uhr verfügbar zu haben. Dennoch wurde das „Information Web“ eher als zusätzliches Marketinginstrument und als weiteren Kommunikationskanal zum Kunden hin betrachtet. Doch der Kunde wollte nicht nur einseitig konsumieren, sondern seine Bedürfnisse, Erfahrungen und Empfehlungen „den Anderen“ mitteilen. Egal ob dies die Arbeitskollegen, Anbieter, Geschäftspartner oder Internetuser sind. Das Mitteilungsbedürfnis der eigenen Meinung und des eigenen Wissens schien sehr gross zu sein. Nur dadurch konnten Ideen wie Wikipedia, YouTube und auch Napster so erfolgreich sein.

 
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Keine Kommentare » am 03.11.2006 von Oliver Belikan

“Ob wir auch Web2.0 machen”, hat mich neulichWeb 2.0 Wolke mit Begriffen
ein Geschäftspartner gefragt.
“Was er denn damit meine”, fragte ich.

“Naja, so neues Internetzeugs mit Podcasts und so” gab er mir zu verstehen. Mehr wisse er auch nicht.

Aber immerhin hat er ein Schlagwort aus der Begriffswolke gegriffen und liegt somit mit seinem Verständnis gar nicht so falsch.

Siehe auch: Ein Rausch an Informationen

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