Unter den unzähligen JavaScript-Bibliotheken gehört das -gerade in Version 2.0.1 erschienene- Ext JS zu den besseren. Normalerweise tauchen immer dann Probleme auf, wenn die Anforderungen über das übliche Hello World-Programm hinaus gehen. Nicht so bei Ext JS. Nach unserer Erfahrung hält das Oberflächenframework auch einem intensiveren Einsatz bei Businessanwendungen mit mehrerern tausend Benutzern stand. Als RIA-Vertreter haben wir Ext JS auf unseren Technology Days intensiver diskutiert.
Ext JS-Links:
Quicktip im Ext JS Tree setzen/ändern, ExJS- Grid, Ext JS Javascript Bibliothek, Ext JS Framework, Simplify ExtJs for JEE
| Wie jedes Jahr veranstaltete doubleSlash vergangene Woche die zweitägigen internen Technology Days. Ähnlich dem im Mai stattfindenden Bodenseebarcamp, werden dort in legerer Atmosphäre 60 minütige Workshops und Vorträge zu technischen Business und Softwarethemen gegeben. ![]() Wer Interesse am Präsentationsmaterial der Workshops hat, mailt bitte kurz unter info@doubleSlash.de. |
Themen der technischen Workshops:
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Rich Internet Applications (RIA) sind die nächste Generation von webbasierter Businesssoftware. Die Vorteile kommen nicht nur der IT zu Gute, sondern sehr stark auch dem Endanwender. Dieser erhält Funktionsmöglichkeiten, wie er sie bisher allenfalls von lokal installierten Windows-Clients kannte.
Im Rahmen eines Workshops stellten wir die dafür möglichen Frontendtechnologien zum Bau von Rich Internet Applications (RIAs) gegenüber. Konkret: Microsofts Silverlight, Sun JavaFX, Adobe AIR und freie JS/Ajax.
- Schnellere Reaktion auf Benutzereingaben
- Weniger Netzwerkbelastung
- Kein Installationsaufwand
- Wesentlich benutzerfreundlicher
Mehr Posts zu RIA:
Mobile LBS Dienste (Standordbezogene Dienste) sind in aller Munde. Das Web wird mobil und damit rücken die Möglichkeiten ortsabhängige Informationen abzurufen in den Vordergrund. Mobile Navigation via Handy, Fotografieren mit Ortsangaben oder ortsabhängige Werbeeinblendungen sind Beispiele dafür. Was zeichnet nun solche Dienste in der Softwarearchitektur aus? Was ist besonders?

Typischerweise kommen Ideen für LBS-Dienste aus dem Marketing und die IT-Abteilung hat sich Gedanken über die dafür notwendige Anwendungsarchitektur zu machen. Neben neuen Diensten sollen vor allem auch existierende Datenbestände des Marketings (wie z.B. Kunden- oder Fahrzeugdaten) in die neuen Anwendungen integriert werden.
So gesehen, ein typisches SOA-Projekt. Allerdings mit ein paar Besonderheiten.
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Eine Landkarte der Web Trends? Gibt’s nicht? Gibt’s doch! Und zwar in der zweiten Auflage.
Die Information Architects haben in ihrer neuen Version der Web Trends Map 2008 die 300 aktuell einflussreichsten und erfolgreichsten Webseiten auf Tokio’s Zugstreckenkarte in 3D abgebildet und mit einer Menge an zusätzlichen Information gespickt. [via Brandkraft] |
Einige -wie ich finde- beeindruckende Beispiele bei denen wohl ausgewählte digitale Karten die Grundlage für Webanwendungen darstellen.
Nicht zuletzt durch den Erfolg von Google-Maps, breiten sich Web 2.0 Prinzipien auch in der digitalen Mapping Branche aus.
| Früher | Heute, mit GeoWeb 2.0 |
|---|---|
| Statische 2D Karten | Dynamische 2D/3D Karten (Google Earth, MS Visual Earth, …) |
| Einzelne Webseiten | Web-Services, Mashups, API´s |
| Properitäre Protokolle (z.B. AXL) | Standard Protokolle (WMS, GML, SOAP/XML,…) |
| Dateitransfer via FTP | Direkter nutzen von lose gekoppelten und verteilten Services (SOA) |
| Selbst gehostete Map-Server | Extern gehostete Map-Server (Saas, ASP) |
| Publishing, Produzent, Anbieter | Partizipation, Benutzerzentriert, User-Generated |
Welche technologische Trends werden sich die nächsten Monate weiter verstärken? Wo liegen Chancen für interessante Unternehmenssoftware? Wo gibt es Neuerungen?
Ich prognostiziere für 2008 zwar keine Wunder für Unternehmenssoftware, dafür aber die konsequente Weiterentwicklung bereits existierender Trends. Fünf Trends, die mir für die nächsten 12 Monate wichtig erscheinen.
1. Location Based Services (LBS)
Grösste Neuerung im Mobile Web 2.0 sind ortsabhängige Dienste welche hauptsächlich mit modernen Handys, aber auch immer mehr in Navigationsgeräten oder Bordcomputer genutzt werden. Marketing- und Serviceanbieter ermöglichen völlig neue Anwendungen, wenn bekannt ist wo sich der Nutzer aktuell aufhält. Mobile Werbung als Mehrwert, Not- und Hilfsdienste, personalisiertes Shopping, mobile Netzwerke, Routenführung -und Planung. Solche Dienste werden sich -wie in USA und Teile Asiens- auch in Europa weiter verbreiten.
Neulich las ich im Internet folgendes Handy-Zukunftsszenario:
Ein Kunde fordert über sein Handy Informationen zu attraktiven Urlaubszielen an. Per Knopfdruck wird er mit dem Call Center des Reiseveranstalters verbunden, wo er weitere Informationen erhält und durch einen erneuten Knopfdruck das Angebot bestätigt. Die Bezahlung erfolgt über seine Handyrechnung oder via PayPal und als Ticket dient am Flughafen seine SIM-Karte. Nach der Reise wird der Kunde per SMS zum Service und zur Qualität des Angebots befragt.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Dieses Sprichwort trifft in vielen Fällen den Nagel auf den Kopf. Vor allem dann, wenn man von Freunden oder Bekannten gefragt wird, wie sich diese oder jene Funktion eines Programms oder des Betriebssystems aufrufen lässt. Häufig erfolgt dies natürlich telefonisch, so dass kein gemeinsamer Blick auf einen Rechner vorherrscht. Man erklärt dem Anwender etwas, doch er oder sie findet das Erklärte nicht immer. So führt diese Situation auf beiden Seiten sehr schnell zu entnervtem Verhalten.






