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am 30.04.2009 von Stefan Waldmann

In meinem Blogbeitrag zur Programmiersprache “Fan” habe ich die “JAR- & Classpath-Hell” erwähnt, die unter anderem dadurch begründet ist, dass man bei einer ClassNotFoundException keinerlei Anhaltspunkte hat, zu welcher Java-Bibliothek die fehlende Klasse gehört, bzw. konkret, welche JAR-Datei man einbinden muss, um den Fehler zu beheben. Selbst wenn man weiß wie die JAR-Datei heißt, muss man ggf. erst noch herausfinden, wo man diese herunterladen kann.

Diesem Fall begegnete ich kürzlich wieder, als ich mir die Quellen der OpenSource-Bibliothek log4j herunterlud. Nach dem Erstellen eines Eclipse-Projekts beschwerte sich Eclipse über das Fehlen einiger Klassen. Einige zum Compilieren von log4j notwendige abhängige Bibliotheken waren nicht im Download enthalten. Also: wo in aller Welt sollte ich nun die Klasse com.sun.jdmk.comm.HtmlAdaptorServer herbekommen?!? Durch Zufall stieß ich glücklicherweise auf findJAR.com:

findjar

Dort muss man lediglich den Klassennamen (inklusive Package) eintragen und den Search-Button betätigen. Anschließend bekommt man eine Liste von JAR-Files angezeigt, welche die gesuchte Klasse beinhalten. Klickt man auf eins der angezeigten JAR-Files, bekommt man gleich noch einen Download-Link präsentiert, über den man sich die Datei herunterladen kann:

findjar1

Fazit: findJAR.com ist ein sehr nützliches Tool, das keinem Java-Entwickler in seiner persönlichen “Werkzeugkiste” fehlen sollte.

Kategorien: Entwicklung & Tools

Eine Antwort zu “ findJAR.com – die JAR-Suchmaschine ”

  1. Michael Steinhauser sagt:

    Jepp, hat mir auch schon oft geholfen. Jedoch kennt findJAR leider (noch?) nicht alles, hatte auch schon mal 0 Treffer.
    Ich möchte an dieser Stelle gerne auch auf “JWhich” verweisen – etwas älter, aber ebenfalls nützlich. Mit JWhich können die JARs im Classpath durchforstet werden (analog dem Unix Kommando “which”).
    http://www.fullspan.com/proj/jwhich/index.html

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