Werden mobile Datenraten aus Sicht des Endbenutzers gemessen, so ist es wichtig die tatsächlichen Datenraten zu ermitteln. Proxies, Komprimierungstools oder SpeedManager verfälschen das Ergebnis. Ein Beispiel:
Will man mit der Laptopversion der speedTracker Software mobile Datenraten messen, so wird der Internetzugang meist über eine zusätzliche Software des Providers hergestellt. T-Mobile bietet beispielsweise den Web´n´Walk Manager an.
Dieser optimiert die Datenübertragungen durch Pufferung bereits erhaltener Daten. Bestimmte Daten werden dadurch nicht mehr vom Server abgefragt, sondern werden aus dem internen Cache ausgeliefert. Das führt dazu, dass für die speedTrack-Messung viel zu schnelle Datenraten gemessen werden. Nicht einmal in der Theorie können derartige schnelle Downloadraten über HSDPA oder HSUPA erreicht werden.
D.h. für die Messung muss diese Pufferung in der Zugangssoftware ausgeschaltet werden. Bei T-Mobiles Web´n´Walk Manager ist dies mit der Option “Speedmanager plus” zu erreichen.

An den Hochschulen 




