Das neue Geschäft mit den Daten: Telematikdaten verhelfen Automobilherstellern zu neuen Geschäftsmodellen

In der aktuellen Ausgabe der Automobilwoche1 kündigt BMW den Start ihrer Telematik Datenplattform BMW CarData an. Ziel der Plattform ist es, Telematikdaten, die vom Fahrzeug erfasst werden, zur Verfügung zu stellen. Kunden haben damit die volle Transparenz über ihre eigenen Daten, Partnerfirmen können damit zusätzliche nutzenbringende Services für die Kunden entwickeln. Eine Datenweitergabe an die Partnerfirmen soll aber nur dann stattfinden, wenn der Kunde dem explizit zugestimmt hat.Mehr

Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung und die Auswirkungen für Fahrzeughersteller

„Datenschutz ist ein Grundrecht der Bürger“ – dieser Leitsatz ist bereits Teil der deutschen Tradition. Schließlich wurde das weltweit erste Datenschutzgesetz im Jahr 1970 in Hessen verabschiedet. Einige Jahre später folgte das Bundesdatenschutzgesetz.
In Deutschland werden bereits seit Jahren vergleichsweise hohe Anforderungen an den Datenschutz gestellt. Da verwundert es kaum, dass die im vergangenen Jahr beschlossene EU-Datenschutz-Grundverordnung stark an das deutsche Datenschutzgesetz angelehnt ist. Mit dieser neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung werden nun die Weichen gestellt, dass die Datenschutzgesetze europaweit einheitlich geregelt werden. Die Verordnung wird am 25.5.2018 in Kraft treten und dann europaweit gültig sein.Mehr

Dynamische Reichweitenanzeige: Innovativer E-Mobility Dienst von doubleSlash mitkonzipiert und -designt

Reichweitenanzeige BMW i3Über die Herausforderungen bei Elektrofahrzeugen wurde schon viel berichtet, sei es die Ladeinfrastruktur oder die geringere Reichweite im Vergleich zu Fahrzeugen mit klassischem Verbrennungsmotor. Eine der wichtigsten Fragen für den Fahrer eines E-Autos im Alltag ist, wie in Abhängigkeit des aktuellen Ladestandes der Antriebsbatterie die tatsächliche verbleibende Reichweite ist – denn diese kann je nach Fahrbahnbeschaffenheit und Außentemperatur variieren.
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So nutzen Sie Visio 2007 Shapes zur Prozessmodellierung

Microsoft Visio zählt seit Längerem schon zur Standardsoftware, wenn es darum geht Diagramme und Zeichnungen zu erstellen. Gerade für die konzeptionelle Arbeit bietet Visio mit seinen vielen vorgefertigten Shapes und Diagrammtypen große Vorteile. Mit der Veröffentlichung von Office 2007 wurde auch das neue Visio 2007 vorgestellt.

Der erste Eindruck ist durchweg positiv. Eine Möglichkeit, die mich begeistert, bieten die unterschiedlichen Design Farben. Damit können die Farben der im Modell verwendeten Shapes mit einem Klick geändert werden. Beispielsweise lassen sich die CI-Farben des Unternehmens in einem solchen Design-Schema hinterlegen, die dann wiederum den erstellten Diagrammen zugewiesen werden können. Die Grafiken sehen dann wesentlich professioneller aus.

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Christian Mezler-Andelberg zu seinem Buch "Identity Management"

Mit Literatur über das Identity Management ist es bis auf wenige Ausnahmen nicht gerade prächtig bestellt. Zwar haben wir auf dem IAM-Wiki eine Literaturliste zusammengestellt, aber deutschsprachige Titel kamen auch dort nicht vor. Bisher.
Christian Mezler-Andelberg von Magna Steyr
Auf der European Identity Conference hatte ich die Gelegenheit mit Christian Mezler-Andelberg über sein erstes Buch zum Thema Idenitity Mangement zu sprechen. Er ist seit 1998 bei dem österreichischen Autozulieferer Magna Steyr tätig und ist dort seit 2005 für die Koordination der Betriebsprozesse zuständig, wozu neben den ITIL Prozessen auch das Identity Mangement gehört. Aktuell leitet er dazu ein IdM-Evaluierungsprojekt für den gesamten Magna Konzern.

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OpenID bei der European Identity Conference

Noch bis zum 10. Mai findet in München die erste europäische Konferenz zum Identity Management (EIC) statt. Gestern Morgen hat Dick Hardt, der den Begriff Identity 2.0 prägte eine seiner berühmten Präsentationen gehalten. Er ist dabei auf die vielbeachtete Strömung im Identity Management – User Centric Identity, (UCI) – eingegangen.  Ziel ist es, so hat es der Veranstalter Tim Cole in seiner Introduction formuliert, dem Benutzer die „informationelle Sebstbestimmung“ für seine Internetaktivitäten zurück zu geben. Der Benutzer steht folglich im Mittelpunkt und behält die Datenhoheit. Die bedeutenden Technologien in diesem Zusammenhang OpenID und Windows CardSpace werden hier auf der EIC eifrig diskutiert.

Natürlich nutzten wir die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit Dick Hardt. Dabei wurde sehr deutlich, dass die Themen „informationelle Selbstbestimmung“, Privacy und Datenschutz hierzulande wesentlich eifriger diskutiert werden, als in den USA.  „Perhaps it’s the German scepticism about new technologies“ orakelte Dick. Genau zu diesem Thema veröffentlichte der elektrischen Reporter vorgestern auch ein Interview mit Dick.

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Roter Faden bei der Prozessmodellierung

Wer schon einmal Prozessmodelle erstellt hat, kennt die Problematik. Wie werden Abläufe korrekt beschrieben? Gerade bei semiformalen Modellierungssprachen wie der EPK bleibt dem Modellierer eine gewisse Freiheit. Grundsätzlich geht es um die Frage, ob zwei Modellierer den gleichen Sachverhalt identisch modellieren würden. Parallel dazu stellen sich weitere Fragen, etwa nach dem richtigen Detaillierungsgrad, einem ausgewogenen Verhältnis von Aufwand und Nutzen, oder nach dem Verständnis der Modellanwender.

Sie werden mir sicher bestätigen, es kommt praktisch nicht vor, dass zwei Modellierer identische Modelle vom gleichen Sachverhalt erstellen. Das liegt vor allem daran, weil die Erstellung von Modellen nicht nach einem fest definierten Schema abläuft. Etwas überspitzt ausgedrückt geht es beim Modellieren mehr um die „Konstruktion eines Modells“ als um das „Lösen einer mathematischen Gleichung„.

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Vorgehen zur Prozessmodellierung

Eine umfassende Modellierung von Unternehmensabläufen sollte – wie jedes andere Projekt auch – klar strukturiert angegangen werden. Wie sieht nun aber ein sinnvoller Ansatz aus?
Im Kern geht es darum, dass alle am Projekt beteiligten Personen ein gemeinsames Verständnis über das Modellierungsvorhaben entwickeln.

Vorbereitung Prozessmodellierung Zweck:

Der erste Schritt ist zugleich der bedeutendste. Nur wenn der Zweck der Prozessmodellierung definiert ist, können die weiteren Schritte unternommen werden. Die Kommunikationswege müssen immer dann detailliert festgelegt werden, wenn mehrere Personen im Team arbeiten. Sind sie klar definiert, können Reviewprozesse abgeleitet werden. Im Zentrum dieser Überlegung steht die Frage, wie die Modelle den Adressaten zugänglich gemacht werden können. In der Praxis haben sich verschiedene Methoden etabliert:

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Warum Identity Management unverzichtbar wird…

Unter dem Schlagwort „Identity & Access Management“ (kurz IAM) werden derzeit zahlreiche Produkte, Services und Beratungsleistungen angeboten. Manchen Unternehmen ist allerdings der Nutzen dieser Angebote nicht klar. Das liegt unter anderem daran, dass sich der konkrete Nutzen hinter sehr allgemeinen Oberbegriffen wie Compliance, Flexibilität und Usability versteckt. Es stellt sich also die Frage:

Was hat ein Unternehmen von Identity & Access Management?

IAM besteht aus zwei Teilbereichen.

Das Identity Management (IdM) beschäftigt sich mit Aktivitäten und Prozessen zur Erfassung, Kategorisierung und Verwaltung von digitalen Identitäten, beispielsweise in Form von Arbeitnehmern, Partnern, Geschäftskunden oder Endkunden. Die IT-Landschaft in Unternehmen erfordert gesicherte und geschützte Zugriffe.

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Vorlage und Shapes zur Prozessmodellierung mit Visio

Eigentlich darf es uns nicht wundern, dass wir auf den Beitrag „Visio Shapes zur Prozessmodellierung for free“ derartig viele Anfragen erhalten haben. Wir wurden gebeten die Shapes zur Modellierung von Prozessen und Workflows auch für Visio 2000, 2002 und 2003 zu optimieren.  Es scheint tatsächlich so, dass die Modellierung von Unternehmensprozessen zwar gefragt ist, aber wirklich gute, einfache, erschwingliche und weit verbreitete Werkzeuge eher Fehlanzeige sind.

Visioshapes zur Prozessmodellierung mit EPKGerade für uns hat sich herausgestellt, dass die erweiterte ereignisgesteuerte Prozesskette (eEPK) eine ideale Methode zur Visualisierung von Prozessen beliebiger Komplexität ist. Im Rahmen des ARIS Konzepts wird sie zur Modellierung der Zusammenhänge herangezogen und erlangt dadurch eine zentrale Bedeutung. EPK-Modelle sind intuitiv nachvollziehbar und eignen sich demnach zur Veranschaulichung von fachlichen Abläufen für ganz unterschiedliche Zielgruppen.

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