Oerlikon Hackathon powered by doubleSlash Experten

Am Wochenende des 08.11.2019 bis 10.11.2019 hat doubleSlash eine tolle Veranstaltung als Experten begleiten dürfen: Den ersten Hackathon der Oerlikon Group in toller Atmosphäre des Oerlikon Digital Hub. Neben Workshop Räumen und sogar einem Kino ist das technische Setup exzellent und erleichterte allen Teilnehmern die Arbeit.

Hackathon? Pures Wissen in agiler Lösungskompetenz

Pragmatisch und agil in einem: Ziel ist es, innerhalb der Dauer einer Hackathon Veranstaltung gemeinsam nützliche, kreative oder unterhaltsame IT – oder Software Produkte oder –Anwendungen herzustellen und so Lösungen für bestehende Probleme zu finden.

Ein breiter Mix an talentierten Personen

Die Zielgruppe des Events war ein sehr breiter Mix an talentierten Personen: von Softwareentwicklern über Data Scientists bis hin zu Spezialisten der Industrie. Die rund 80 Teilnehmer setzten sich zusammen aus Studenten, Softwareentwicklern bis hin zu Data Scientists und Oerlikon Mitarbeiter.

Die Challenges waren in 4 Kategorien aufgeteilt: IoT, Computer Vision, Data Science und Waste Reduction – wobei die letzte Kategorie sich wohl auch in die Data Science Aufgaben einsortieren lässt. Unter diesen Kategorien gab es je bis zu zwei Challenges – in Summe 7 Challenges. Für jede Challenge konnten sich nur eine definierte Zahl Teams anmelden, um sicher zu stellen, dass alle Challenges angegangen wurden.

Fünf doubleSlash IoT und KI Experten vor Ort

Auf Anfrage von Oerlikon beschloss doubleSlash das Event als Sponsor in Form von fünf Experten zur Unterstützung der Teilnehmer zu stärken: Vincenzo Crimi, Nico Mutter, Andreas Nuber, Timo Demler und Ralf Richter. Wir gaben Hilfestellung in den Bereichen Consulting, Coding, Architektur, technischer Spezialisierung mit PTC und Microsoft Azure, aber auch im Bereich Organisation und Strukturierung. Unsere Experten standen den Teams zur Seite, indem sie sie berieten und bei der Entwicklung weiterhalfen, ohne dabei Einfluss auf den Lösungsweg zu nehmen.

Gemeinsam mit unserem Partner PTC beschlossen wir bereits zu Beginn des Hackathons, unsere gewohnte enge Zusammenarbeit für den Support an den Teams zu leisten. Neben dem Mentoring für die Teams lieferten wir zwei tolle Workshops in den Bereichen Ideation und Pitch Training. Beide Workshops wurden ein toller Erfolg und leisteten einen wertvollen Beitrag für das Gelingen des Hackathon.

 

 

 

 

 

Fazit

Das Engagement unserer Experten für die Teams war beachtlich und ging über die Grenzen eines normalen Arbeitstages hinaus. Alle Teilnehmerteams schätzten diesen Support  spürbar, auch während der Pitches kam positives Feedback. Wir haben auch in anderen Formaten sehr positive Erfahrungen mit diesem agilen Veranstaltungsformat gemacht und sehen hier den deutlichen Mehrwert: Schwarmintelligenz in agiler Atmosphäre schafft gemeinsam innovative Lösungen zu konkreten Problemen.
Besonders stolz sind wir darauf, dass alle Teams, die von der doubleSlash Hilfe aktiv Gebrauch machten, in die Finals kamen. Besonders freuen wir uns über den Erfolg unseres doubleSlash-Studenten-Teams: Sie haben von 17 Teams einen sehr guten Platz 4 erarbeitet. Wir freuen uns auf kommende Events, die wir als doubleSlash begleiten können oder sogar selbst ausrichten werden.

 


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Die Top 3 Business Intelligence Tools – eine Kurzgeschichte

Es waren einmal drei Hersteller für Business Intelligence Tools: Qlik, Tableau und Microsoft. In den Jahren 1993 bis 2013 brachten diese drei – jeweils mit zehn Jahren Abstand – Business Intelligence Tools auf den Markt. Den Anfang machte Qlik 1993 mit seinem Produkt QlikView. Darauf folgte Tableau im Jahre 2003 mit seinem gleichnamigen Produkt, und schließlich brachte Microsoft im Jahre 2013 ein modernes Business Intelligence Tool namens Power BI auf den Markt.

Ein Ziel hatten alle drei Hersteller beziehungsweise Tools gemeinsam: Die Datenexploration, -analyse und Visualisierung sollte so einfach wie möglich sein. Ein Otto-Normalverbraucher ohne spezielle IT oder Programmierkenntnisse sollte seine Daten selbst analysieren und visuell aufbereiten können, um einen maximalen Mehrwert aus den eigenen Daten ziehen zu können.

Der Aufstieg zu den Business Intelligence Leaders im magischen Quadranten von Gartner

Im magischen Quadranten von Gartner für Analytics und Business Intelligence Plattformen stiegen diese drei Hersteller über die Jahre hinweg zu den Leadern auf. Und während sich bis zum Jahr 2015 noch viele Anbieter an der Spitze tummelten, positionierte sich das Trio in den Jahren 2016 bis 2018 sogar als alleinige Leader für Analytics und Business Intelligence Plattformen.

Gartner Magic Quadrant for Analytics and Business Intelligence Platforms Gartner Magic Quadrant for Analytics and Business Intelligence Platforms

Alle drei Hersteller müssen sich dabei jährlich in den Disziplinen Analysis und Content Creation, Sharing of Findings, Infrastruktur, Data Management und übergreifende Plattform-Funktionen ihren Konkurrenten stellen.

Das Viz Wiz Funktionsprinzip

Aber wie funktioniert das ganze Wunderwerk denn nun? Ganz einfach, immer nach dem Viz Wiz Prinzip. Ein Visualization Wizzard bindet mit Hilfe einer Desktop-Applikation unterschiedlichste Datenquellen an. Das können Server, Datenbanken, Files, Online Content und vieles andere mehr sein. Diese Quellen verbindet er in der Applikation und kann so Dashboards mit den verschiedensten Diagrammen erstellen. Diese Dashboards werden dann auf einen Server oder direkt ins Web gepublisht, um so die generierten Informationen mit anderen User zu teilen. Das Ganze funktioniert natürlich auch auf mobilen Endgeräten.

Big 3 BI

Quelle: Eigene Darstellung

Dabei bieten QlikView, Power BI und Tableau eine echte Vielzahl an standardisierten Schnittstellen, um Datenquellen anzuzapfen. Hier stellt Qlik der Anzahl nach derzeit mit ganzen 115 Schnittstellen den Spitzenreiter, gefolgt von Microsoft mit 81 Schnittstellen und Tableau mit 54 Schnittstellen. Es lohnt sich also immer, doch nochmal einen Blick auf die Konnektoren zu werfen, die der jeweilige Hersteller anbietet.

 

Die Leader-Qualitäten von Tableau, Qlik und Power BI im Detail

Qlik bietet neben einer Vielzahl an Daten-Konnektoren auch eine Datenaufbereitung mittels eigener Skriptsprache an. Was ein äußerst mächtiges Werkzeug sein kann für denjenigen, der dieser Sprache auch mächtig ist. Für manchen nicht ganz so IT-affinen Anwender ist diese Art der Datenintegration allerdings schon wieder ein „Wunder der Natur“ an sich.

Qlik - Datenaufbereitung

Quelle: Eigener Screenshot aus Qlik Sense Desktop

 

Das neueste Wunderwerk von Tableau ist Tableau Prep. Hier bietet der Hersteller endlich eine ausgeprägte ETL Funktion an, mit deren Hilfe sich komplizierte Workflows zur Datenaufbereitung modellieren und mittels Tableau Server und der Tableau Prep Conductor Komponente auch automatisieren lassen.

Tableau Prep

Quelle: Eigener Screenshot eines Tableau Prep Workflows

Auch Microsoft greift mit Power BI gerne tief in die Trickkiste und bietet derzeit als einziger der drei Hersteller eine Streaming Funktion an, über die Dashboards mit Echtzeitdaten versorgt werden. Hier geschieht der Datenimport sozusagen wie von Zauberhand.

Qlik Sense ist ein Tool, das man als Prinzessin der Geschichte bezeichnen könnte. Es ist nutzerfreundlich, leicht zu erlernen und hübsch anzuschauen.

Quelle: Eigener Workflow aus Qlik Sense

Was das Visuelle anbelangt bietet Power BI schon deutlich mehr Funktionalität als Qlik Sense. Dennoch ist es leicht anzuwenden, da es einer ähnlichen Logik folgt wie andere Microsoft Produkte wie etwa Excel.

Während man sich in die Visualisierungslogik von Tableau erst eindenken muss, ist Tableau aber mit Sicherheit die Königin der Visualisierung. Fast alles liegt hier im Bereich des Möglichen, und der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Damit setzt Tableau der Visualisierung sozusagen die Krone auf.

Tableau Vis King

Quelle: Eigener Screenshot aus Tableau Desktop

„Wimmelt auf der Erde und mehret euch auf ihr“ (Genesis 9:7). Getreu diesem Bibelzitat besteht eine der wesentlichen Funktionen der drei Tools darin, dass erstellte Dashboards verteilt und Wissen vermehrt werden kann. Wenn man sein Dashboard teilen möchte, ist das am einfachsten mit Power BI zu bewerkstelligen. Einfach aus der Power BI Desktop Applikation heraus publishen und dann per Email-Sharing Funktion online freigeben – und schon wimmelt es von Klicks.

Power BI Publish

Quelle: Eigner Screenshot aus Power BI Desktop

Mit Qlik und Power BI ist das Erstellen von Dashboards kostenlos. Die Software muss einfach nur auf den PC heruntergeladen und installiert werden, schon kann das Dashboarding beginnen. Erst wenn es ans Publishen und Verteilen beziehungsweise Sharen in größerem Umfang geht, wird das Ganze kostenpflichtig. Tableau bietet (außer für Studenten) leider keine kostenlose Desktopapplikation an. Wer mit Tableau Dashboards auf dem Desktop erstellen möchte, muss sich auf klassischem Wege Lizenzen erwerben.

astrologer

 

Und die Moral von der Geschicht ….

Damit steht der Datenvisualisierung eigentlich nichts mehr im Wege. Jeder kann nun anfangen, das Gold in seinen Daten ganz einfach mit einem BI Tool seiner Wahl zu heben. Im Bedarfsfall natürlich immer mit freundlicher Unterstützung seines favorisierten Visualization Wizzards.

Gold in Daten

 

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann visualisieren sie noch heute …

 

THE END.

 

 

 

 

 

 

Lust auf mehr Datenvisualisierung mit BI bekommen? Hier entlang …