It’s #FrontendFriday – Trusted Web Activity

Endlich ist es wieder soweit – Es ist Freitag und das bedeutet It’s #FrontendFriday

Was ist Trusted Web Activity?

Trusted Web Activity ist eine neue Möglichkeit, eure Webinhalte mit Hilfe einer Chrome Activity im Vollbildmodus in euer Android-App zu integrieren.

Technisch ist eine Trusted Web Activity (kurz: TWA) eine besondere Version des Chrome Custom Tab (kurz: CCT). Dadurch könnt ihr viele Chrome-Features nutzen, die auch mit dem CCT möglich sind – nicht aber in der klassischen Webview.

Konkret sind das Funktionen wie Push-Benachrichtigungen, Hintergrundsynchronisierung, Autofill bei Eingabeformularen, Media-Source-Extensions oder die Sharing API. Ein weiterer Pluspunkt: Die TWA teilt den Cache, Speicher und Sessions mit dem installierten Webbrowser.

Wenn der Nutzer sich also in der TWA anmeldet, ist er es auch weiterhin beim Starten der Web-App im Browser – weil eben die Session geteilt wird.Mehr

It’s #FrontendFriday – DOM vs Virtual DOM vs Shadow DOM

Hallo Liebe FrontendFriday Leser.

Um euch am Anfang maximal zu verwirren, gleich mal eine schöne Einstiegsfrage:

Was ist der Unterschied zwischen DOM und HTML DOM?

Es grenzt an Haarspalterei, aber es gibt tatsächlich einen Unterschied. DOM allein stehend ist ein W3C-Standard, welcher definiert, wie auf ein Dokument zugegriffen werden kann. Der W3C-DOM-Standard wird mit Core DOM (für alle Dokumententypen), XML DOM und HTML-DOM in drei Teile aufgeteilt. Das HTML DOM ist somit das Objektmodell und die Schnittstelle für das HTML, welches jedes HTML-Element als Objekt mit allen Eigenschaften, Methoden und Ereignissen definiert. Somit ist das HTML DOM der Standard, um HTML-Elemente zu ändern, hinzuzufügen oder zu löschen. Im folgenden Beitrag wird stellvertretend für den HTML DOM der DOM ausdruck verwendet.

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smartThings: Azure IoT Edge with LoRa WAN – Ein Azure DEV Meetup in München

Vergangene Woche haben wir das erste Mal in unserer Münchner Niederlassung ein Azure DEV Meetup Munich veranstaltet, gesponsert von doubleSlash. Bei diesen Meetups geht es darum, sich in einer Community in lockerer Atmosphäre mit anderen Entwicklern auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Im Mittelpunkt des Meetups steht immer ein Vortrag zu einem spannenden Thema – in unserem Fall Azure.
Das Thema des ersten Vortrags war „smartThings: Azure IoT Edge with LoRa WAN – let’s play!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Pizza und Drinks wurden den 22 Teilnehmern zunächst die zwei Technologien Azure IoT Edge und LoRa WAN vorgestellt, die nachfolgend nochmal kurz zusammengefasst sind:

Azure IoT Edge

Azure IoT Edge ist eine Technologie die es ermöglicht, Business Logik in Container, sogenannte Module, zu packen die dann lokal auf den IoT Edge Geräten laufen.
Das Management der Module auf den Geräten übernimmt die IoT Edge Runtime im Zusammenspiel mit Azure. Container können so über das Portal oder alternativ über IDEs wie beispielsweise Visual Studio Code den Geräten zugewiesen werden. Das Management des Datenaustauschs zwischen den Containern und die Weiterleitung der Nachrichten an die Azure Cloud erfolgt vollautomatisch.
Die Entwickler können sich somit vorrangig auf die wesentliche Business Logik fokussieren und müssen sich weniger um das Management und den Datenaustausch zwischen den Geräten kümmern.

 

Long Range Wide Area Network (LoRa WAN)

 

Long Range Wide Area Network (LoRa WAN) ist ein low-power drahtloses Netzwerkprotokoll, das von der LoRa Alliance spezifiziert wurde. Es handelt sich hierbei um eine kostenlose Technologie, die eine proprietäre und patentierte Übertragungsmethode verwendet. Sie basiert auf der von Semtech Corporation entwickelten Chirp Spread Spectrum modulation Technik namens LoRa. LoRaWAN ist asymmetrisch und mit dem Fokus auf Energieeffizienz entwickelt worden. Außerdem beträgt die Reichweite bis zu 10 Kilometer bei einer Übertragungsrate von 292 bits/s bis zu 50 kbit/s. Das erscheint für heutige Verhältnisse zunächst recht wenig, ist aber  für IoT Geräte bei verschiedenen Anwendungszwecken vollkommen ausreichend.

A simple Use Case hacked – //Park

 

Anschließend wurde anhand des einfachen Use Cases „//Park“ eine praktische Anwendung für IoT Edge und LoRa WAN vorgestellt.

 

//Park – optimierte Parkplatzsuche dank IoT

 

//Park ist ein kleines Projekt, das wir innerhalb von doubleSlash am Standort München durchgeführt haben. Es dient dazu, die Technologien LoRa WAN und IoT Edge mithilfe eines Rapberry Pis mit LoRa Modul als LoRa Gateway und einem Seeeduino LoRa WAN als LoRa Node zu erforschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben der Exploration der zwei Technologien war zudem die Parkplatz Situation am Standort München eine Hauptmotivation für das Projekt //Park. Es soll den Mitarbeitern von doubleSlash die morgendliche Parkplatzsuche etwas angenehmer gestalten.

 

 

Wie in der Abbildung zu erkennen ist, besteht die morgendliche Parkplatzsuche der Kollegen im unglücklichsten Fall aus fünf Schritten:

1. Kollege ist auf dem Weg zur Arbeit
2. Kollege kommt an der doubleSlash Niederlassung an
3. Kollege bemerkt, dass alle Parkplätze in der Tiefgarage und im Innenhof belegt sind
4. Kollege muss nun auf die Suche nach einem anderen Parkplatz gehen
5. Kollege hat einen Parkplatz und kann nun seine Arbeit beginnen

//Park hat nun die Aufgabe, Schritt zwei zu überbrücken und den Kollegen das Leben damit leichter zu machen. Denn sie sparen Zeit und können entspannter in den Arbeitstag starten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hierzu verwendet //Park wie in obiger Abbildung dargestellt LoRa Nodes mit Sensoren um die aktuellen Parkplatzstatus zu ermitteln und mithilfe eine LoRa Gateways und IoT Edge in der Azure Cloud für weitere Dienste zur Verfügung zu stellen.
Einer dieser Dienste ist bei //Park das Frontend, mit dem jeder Mitarbeiter jederzeit über sein Smartphone oder PC den aktuellen Parkplatzstatus für eine beliebige doubleSlash Niederlassung abfragen kann. Somit sieht er auf einen Blick, ob es sich lohnt für einen Parkplatz direkt bis zur Niederlassung zu fahren oder ob er besser beim nächsten freien Parkplatz an der Straße zuschlägt.

Gemütlicher Ausklang des Azure DEV Meetup mit Networking und Kicker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Vortrag haben sich die Teilnehmer und Redner zu Erfahrungen, Anregungen und Know How rund um das Thema Azure ausgetauscht. Auch ein oder zwei Runden Kicker durften natürlich nicht fehlen. Alles in allem also ein gelungener Abend und ein guter Start der neuen Meetup Vortrags Reihe bei doubleSlash.
Weitere Infos rund ums Thema Azure DEV Meetup Munich gibt es über LinkedIn, Twitter und natürlich auch über das Meetup Portal. Werdet ein Teil der Meetup Gruppe und freut euch auf weitere interessante Vorträge und einen guten Austausch.

 

 

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Mal über den Tellerrand geschaut: Was können Softwareprojekte von sozialen Projekten lernen?

Am kommenden Samstag startet in Friedrichshafen wieder das Entenrennen auf dem Seehasenfest. Ein soziales Projekt, das auch von doubleSlash wieder als Hauptsponsor unterstützt wird und über das seit über zwölf Jahren jährlich 20.000 Euro Spendengelder für bedürftige Familien in der Region eingesammelt werden. Eine Erfolgsgeschichte, von der auch Softwareprojekte lernen können? Schauen wir uns die Erfolgsfaktoren einmal genauer an.

Die Projektvision

Das Projekt begann mit der irrwitzigen Idee, 5000 gelbe Gummienten auf einem See, also ohne Strömung, in ein Ziel schwimmen zu lassen. Durch den Verkauf von „Entenlosen“ wollte der Lions Club Friedrichshafen bedürftigen Familien in der Region helfen, die sonst durch die Raster des Sozialstaates fallen. Ein Ziel, dass den Seehasenfestausschuss, die freiwillige Feuerwehr, den THW, die Firmen und Einzelhändler der Region und die Bürger so sehr begeistert hat, dass bereits im ersten Jahr alle Lose verkauft und die volle Summe von 20.000 Euro ausgeschüttet werden konnte. Damit wären wir bei dem ersten Erfolgsfaktor, für ein soziales Projekt: Eine starke Projektvision.

Das erste Rennen – Noch klein, aber es funktioniert

Das Projekt fing natürlich nicht gleich perfekt an, sondern mit einem ersten MVP (Minimum Viable Product). Übersetzt heißt das: eine kleine Version des Rennens, die funktions- und überlebensfähig ist. Die technischen Hürden um Strömung zu erzeugen, die Reihenfolge der einschwimmenden Enten zu registrieren, die Informationen zum Rennen an die Zuschauer zu vermitteln. All das wollte noch mit hohem manuellem Aufwand gemeistert werden. Die Enten waren von einem anderen Club entliehen und wurden am Renntag per Hand aus ihren Säcken gewassert und nach dem Zieleinlauf mit Körben aus dem Wasser gefischt. Das Rennen fand pünktlich statt. Die Enten wurden korrekt registriert. Die Inhaber der Gewinnerlose konnten sich über ihre Preise freuen. Der zweite Erfolgsfaktor für das soziale Projekt ist gefunden: Eine erste Version (ein MVP), die den erhofften Nutzen bereits bringt.

Sukzessive Weiterentwicklung mit vielen engagierten Beteiligten

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. In einer Retrospektive wurde aus Fehlern gelernt und Verbesserungspotenzial zur Skalierung identifiziert. Bei aller Liebe zur Automatisierung bestimmter Abläufe war immer klar: Das darf die Ausschüttung an die Familien nicht schmälern. D.h. alles was Rennen für Rennen investiert werden musste,  brauchte einen Sponsor. Die Preise, eigene Enten für Friedrichshafen, Chips für die Enten zum automatischen Auslesen am Ziel, ein Zieleinlauffloß mit Registrierungssensoren und dieses Jahr erstmals ein Startfloß aus Pontons. All das wäre ohne die Sponsoren und freiwilligen Helfer nicht möglich gewesen, die es zu finden und zu motivieren galt. Der dritte Erfolgsfaktor heißt also: Intensives Stakeholdermanagement.

Alle machen mit

Ein soziales Projekt dieser Größenordnung lässt sich nur umsetzen, wenn alle an einem Strang ziehen. Dazu gehört der „Product Owner“, der die Idee ins Leben gerufen hat und seit zwölf Jahren weiterentwickelt. Ebenso wichtig ist das Kernprojektteam, das sich um Planung,  Akquise der Preise, Vorbereitung der Lose, Umsetzung organisatorischer und technischer Anpassungen, Verkauf der Lose, sowie die technisch organisatorische Umsetzung des Rennens und der Preisverteilung kümmert. Dazu kommen Seehasenfestausschuss, freiwillige Feuerwehr und THW, ohne die die Organisation unmöglich wäre. Die Sponsoren von Preisen und notwendigen Investitionen. Die ehrenamtlichen Helfer und Einzelhändler, die die Lose verkaufen. Und nicht zuletzt die vielen engagierten Bürger, die jedes Jahr ihre Lose kaufen. All diese Menschen zusammen machen den Erfolg des Sozialprojektes aus. Damit wären wir bei dem vierten und vielleicht wichtigsten Erfolgsfaktor für Projekte: ein starkes Commitment aller Beteiligten.

Erfolgsfaktoren für Softwareprojekte

In Softwareprojekten sind zunehmend agile Vorgehensweisen die Arbeitsmodelle der Wahl. Man verspricht sich durch ein iteratives Vorgehen eine Verringerung der Projektrisiken. Häufig wird Scrum mit seinem einfachen und gut durchstrukturierten Rahmenwerk aus Rollen, Meetings und Artefakten als Basis verwendet. Inzwischen gibt es viele Projektmanagement Tools auf dem Markt, die ein solches agiles Vorgehen unterstützen. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – beobachten wir immer wieder, dass gerade in großen Projekten ein paar wichtige Bausteine für erfolgreiche Softwareprojekte wieder mehr in den Hintergrund geraten:

  • Das Einschwören des Teams auf eine gemeinsame Produktvision.
  • Der unbedingte Wille aller Beteiligten, den Nutzen jeder Iteration zu erreichen.
  • Transparenz und intensives Einbeziehen der Stakeholder außerhalb des Kernteams.
  • Die Zentrierung auf die Interaktion der Menschen im Projekt.

Mein Fazit:

Es lohnt sich als Kunde, Projektmanager oder Sponsor eines Softwareprojektes mal über den Tellerrand zu schauen und sich wieder auf vernachlässigte Werte zu besinnen. Und wenn im Projekt alles so läuft wie es soll, muss man das nicht als selbstverständlich nehmen und darf den Erfolg auch mal feiern.

Was macht eigentlich ein Data Scientist?

Laut FAZ wurden rund 90 Prozent der bisher jemals verfügbaren Computerdaten in den letzten zwei Jahren generiert – mit exponentiell verlaufender Wachstumskurve. Das verändert nicht nur Geschäftsprozesse, sondern auch die Arbeitswelt. Um aus Daten zu lernen und darauf basierende Geschäftsmodelle zu entwickeln, ist das Berufsbild des Data Scientist wichtiger denn je. Wir haben mit unseren Experten Markus Beller und Danny Claus über ihr Berufsbild gesprochen.

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Mit Machine Learning das Potenzial aus Daten nutzen

Big Data ist Realität, aber daraus Wissen zu generieren ist nach wie vor eine Herausforderung. Inzwischen ist aber klar: Gewinner des digitalen Wandels wird sein, wer mit Daten Wertschöpfung betreiben kann. Durch den gezielten Einsatz von Machine Learning Verfahren lassen sich aus Daten neue Erkenntnisse gewinnen und Vorhersagen treffen. So können Unternehmen von Marketing über Vertrieb bis zum After Sales ihre Geschäftsprozesse optimieren oder gar völlig neu gestalten.Mehr

It’s #FrontendFriday – Einheiten in CSS

CSS bietet eine Reihe unterschiedlicher, typografischer Einheiten. Grundsätzlich wird zwischen relativen und absoluten Maßeinheiten unterschieden. Solche Größen bemessen Elemente eines Layouts, Abstände sowie Schriftgrade. Vor allem im Bereich des „Responsive Webdesigns“ ist das grundlegende Verständnis, über die Funktionsweise der CSS-Längenangaben, entscheidend. Der folgende Beitrag konzentriert sich nur auf die in CSS (Cascading Style Sheets) verwendete Einheiten für virtuelle Medien. Buchschriftsätze sind zusätzlich aus dem Betrachtungsfokus ausgenommen.

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doubleSlash wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019

Das
schönste
Geschenk,
was ich für Euch habe wenn Ihr etwas denkt,
ist in dem Sinne keine wirkliche Gabe.
Wenn ich ein Zauberer wäre,
würde ich Euch heute,
schenken viel Glück,
ungezwungene Freiheit
und un-                endliche
Freu-                                 de.

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu und wir möchten uns bei allen Kunden, Lieferanten, Geschäftspartnern, Familien und Freunden bedanken, die zu diesem erfolgreichen Jahr beigetragen haben.

Das gesamte doubleSlash-Team wünscht allen Lesern frohe Weihnachten, besinnliche Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr 2019.