Autonomes Fahren im Praxistest: ZF Teststrecke im Selbstversuch – Teil 2

Um automatisierte Fahrfunktionen im realen Straßenverkehr zu testen, hat die ZF Friedrichshafen gemeinsam mit dem Institut für Weiterbildung, Wissens- und Technologietransfer (IWT) letzten Herbst eine Testtrecke ausgestattet, auf der Kleinbusse, Autos und Prototypen zu Testzwecken Daten sammeln und gängige Situationen des autonomen Fahrens in der Praxis erprobt werden können.Mehr

Wie Sie bereits jetzt die Grundlage für eine erfolgreiche Axeda Migration legen

Vor einiger Zeit hat eine Kollegin im Intranet einen Aufruf gestartet: „Eure Tipps: Umzugsunternehmen gesucht“. Auf den Post gab es einige Kommentare – es wurden nicht nur konkrete Umzugsunternehmen genannt, mit denen andere Kollegen bereits positive Erfahrungen gemacht haben, sondern auch eine Reihe weiterer Tipps für einen erfolgreichen und stressfreien Umzug gegeben.Mehr

smartThings: Azure IoT Edge with LoRa WAN – Ein Azure DEV Meetup in München

Vergangene Woche haben wir das erste Mal in unserer Münchner Niederlassung ein Azure DEV Meetup Munich veranstaltet, gesponsert von doubleSlash. Bei diesen Meetups geht es darum, sich in einer Community in lockerer Atmosphäre mit anderen Entwicklern auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Im Mittelpunkt des Meetups steht immer ein Vortrag zu einem spannenden Thema – in unserem Fall Azure.
Das Thema des ersten Vortrags war „smartThings: Azure IoT Edge with LoRa WAN – let’s play!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Pizza und Drinks wurden den 22 Teilnehmern zunächst die zwei Technologien Azure IoT Edge und LoRa WAN vorgestellt, die nachfolgend nochmal kurz zusammengefasst sind:

Azure IoT Edge

Azure IoT Edge ist eine Technologie die es ermöglicht, Business Logik in Container, sogenannte Module, zu packen die dann lokal auf den IoT Edge Geräten laufen.
Das Management der Module auf den Geräten übernimmt die IoT Edge Runtime im Zusammenspiel mit Azure. Container können so über das Portal oder alternativ über IDEs wie beispielsweise Visual Studio Code den Geräten zugewiesen werden. Das Management des Datenaustauschs zwischen den Containern und die Weiterleitung der Nachrichten an die Azure Cloud erfolgt vollautomatisch.
Die Entwickler können sich somit vorrangig auf die wesentliche Business Logik fokussieren und müssen sich weniger um das Management und den Datenaustausch zwischen den Geräten kümmern.

 

Long Range Wide Area Network (LoRa WAN)

 

Long Range Wide Area Network (LoRa WAN) ist ein low-power drahtloses Netzwerkprotokoll, das von der LoRa Alliance spezifiziert wurde. Es handelt sich hierbei um eine kostenlose Technologie, die eine proprietäre und patentierte Übertragungsmethode verwendet. Sie basiert auf der von Semtech Corporation entwickelten Chirp Spread Spectrum modulation Technik namens LoRa. LoRaWAN ist asymmetrisch und mit dem Fokus auf Energieeffizienz entwickelt worden. Außerdem beträgt die Reichweite bis zu 10 Kilometer bei einer Übertragungsrate von 292 bits/s bis zu 50 kbit/s. Das erscheint für heutige Verhältnisse zunächst recht wenig, ist aber  für IoT Geräte bei verschiedenen Anwendungszwecken vollkommen ausreichend.

A simple Use Case hacked – //Park

 

Anschließend wurde anhand des einfachen Use Cases „//Park“ eine praktische Anwendung für IoT Edge und LoRa WAN vorgestellt.

 

//Park – optimierte Parkplatzsuche dank IoT

 

//Park ist ein kleines Projekt, das wir innerhalb von doubleSlash am Standort München durchgeführt haben. Es dient dazu, die Technologien LoRa WAN und IoT Edge mithilfe eines Rapberry Pis mit LoRa Modul als LoRa Gateway und einem Seeeduino LoRa WAN als LoRa Node zu erforschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben der Exploration der zwei Technologien war zudem die Parkplatz Situation am Standort München eine Hauptmotivation für das Projekt //Park. Es soll den Mitarbeitern von doubleSlash die morgendliche Parkplatzsuche etwas angenehmer gestalten.

 

 

Wie in der Abbildung zu erkennen ist, besteht die morgendliche Parkplatzsuche der Kollegen im unglücklichsten Fall aus fünf Schritten:

1. Kollege ist auf dem Weg zur Arbeit
2. Kollege kommt an der doubleSlash Niederlassung an
3. Kollege bemerkt, dass alle Parkplätze in der Tiefgarage und im Innenhof belegt sind
4. Kollege muss nun auf die Suche nach einem anderen Parkplatz gehen
5. Kollege hat einen Parkplatz und kann nun seine Arbeit beginnen

//Park hat nun die Aufgabe, Schritt zwei zu überbrücken und den Kollegen das Leben damit leichter zu machen. Denn sie sparen Zeit und können entspannter in den Arbeitstag starten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hierzu verwendet //Park wie in obiger Abbildung dargestellt LoRa Nodes mit Sensoren um die aktuellen Parkplatzstatus zu ermitteln und mithilfe eine LoRa Gateways und IoT Edge in der Azure Cloud für weitere Dienste zur Verfügung zu stellen.
Einer dieser Dienste ist bei //Park das Frontend, mit dem jeder Mitarbeiter jederzeit über sein Smartphone oder PC den aktuellen Parkplatzstatus für eine beliebige doubleSlash Niederlassung abfragen kann. Somit sieht er auf einen Blick, ob es sich lohnt für einen Parkplatz direkt bis zur Niederlassung zu fahren oder ob er besser beim nächsten freien Parkplatz an der Straße zuschlägt.

Gemütlicher Ausklang des Azure DEV Meetup mit Networking und Kicker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Vortrag haben sich die Teilnehmer und Redner zu Erfahrungen, Anregungen und Know How rund um das Thema Azure ausgetauscht. Auch ein oder zwei Runden Kicker durften natürlich nicht fehlen. Alles in allem also ein gelungener Abend und ein guter Start der neuen Meetup Vortrags Reihe bei doubleSlash.
Weitere Infos rund ums Thema Azure DEV Meetup Munich gibt es über LinkedIn, Twitter und natürlich auch über das Meetup Portal. Werdet ein Teil der Meetup Gruppe und freut euch auf weitere interessante Vorträge und einen guten Austausch.

 

 

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Subscription Management: In sechs Schritten zur einfachen Abrechnung von flexiblen Tarifmodellen

Immer häufiger entscheiden sich Kunden bei der Nutzung digitaler Dienste gegen einen einmaligen Kauf und stattdessen für ein Modell, bei dem die tatsächliche Nutzung im Vordergrund steht – und dementsprechend auch nur diese abgerechnet wird. Häufig wird auch ein Subscription (d.h. Abo-) Modell gewählt. Viele Unternehmen reagieren darauf und bieten ihre Dienstleistungen und Produkte vermehrt über flexible Nutzungs- und Preismodelle an. So haben wir in den letzten zehn Jahren einen regelrechten Boom in diesem Bereich erlebt: Netflix, Amazon Prime, Uber, Spotify oder Salesforce sind hier einige prominente Beispiele.Mehr

Was macht eigentlich ein Data Scientist?

Laut FAZ wurden rund 90 Prozent der bisher jemals verfügbaren Computerdaten in den letzten zwei Jahren generiert – mit exponentiell verlaufender Wachstumskurve. Das verändert nicht nur Geschäftsprozesse, sondern auch die Arbeitswelt. Um aus Daten zu lernen und darauf basierende Geschäftsmodelle zu entwickeln, ist das Berufsbild des Data Scientist wichtiger denn je. Wir haben mit unseren Experten Markus Beller und Danny Claus über ihr Berufsbild gesprochen.

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Welche Rolle spielt das Human Interface Design (HMI) für die autonome Logistik?

Der Hype rund um das autonome Fahren beschäftigt mittlerweile auch die Logistikbranche. Führende Automobilzulieferer investieren bereits zweistellige Milliardensummen in dieses Zukunftsfeld. So präsentierte sich z.B. die ZF Friedrichshafen AG letztes Jahr auf der IAA für Nutzfahrzeuge in Hannover mit intelligenter, vernetzter Fahrzeugtechnik, die logistische Prozesse effizienter und sicherer machen soll. Hierzu gehören unter anderem Vorgänge wie das „autonome Satteln“ oder das anspruchsvolle Ab-, Auf- sowie Umsetzen von Containern. Aber auch das Überwachen von Vorgängen über Echtzeitvisualisierungen und die Interaktion mit den Fahrzeugen über spezielle Human Interface Designs (HMIs) sowie Augmented Reality Lösungen spielen hier eine Rolle.Mehr

Welchen Einfluss hat Subscription Management auf das Kundenerlebnis?

In der Vergangenheit waren Abonnement Modelle hauptsächlich aus der Zeitungsbranche bekannt. In den letzten zehn Jahren konnte man jedoch einen regelrechten Boom von Subscription Angeboten rund um digitale Dienste beobachten. Spotify, Netflix und Amazon Prime machen es vor. Ein wesentlicher Unterschied dieser modernen Subscriptions zeigt sich in der Flexibilität und Individualität der Angebote. Sie sind perfekt auf die Bedürfnisse der Kunden aus der heutigen Zeit ausgerichtet. Viele dieser Dienste können durch ein Shopsystem nutzungsbasiert, einmalig oder wiederkehrend gekauft werden und sind damit klar von herkömmlichen Abonnements abzugrenzen, die auf langfristige Vertragsbindung zielten. Das Verwalten dieser Abrechnungsmodelle und das Bereitstellen von unterschiedlichen Servicepaket Varianten fällt unter den Begriff Subscription Management.Mehr

Rechnungschaos bei Amazon – Wie Subscription Management typische Fallstricke bei der Rechnungsstellung vermeidet

Der Onlineversandhändler Amazon wirbt damit, dass ihr neuer Service „Amazon Export Sales LLC, [den Kunden dabei] hilft, Produkte aus der ganzen Welt leicht zu finden, Einkäufe zu tätigen und diese mit Sendungsverfolgung nach Hause liefern zu lassen. Alle möglichen Importgebühren und Steuern werden im Einkaufswagen einberechnet, um ein reibungsloses Einkaufserlebnis zu gewährleisten.“Mehr

Condition-Based Maintenance für Seilbahnen mit ZF ProVID

Ob beim Skifahren, Wandern oder gar als Transportmittel innerhalb einer Großstadt: In all diesen Situationen kommen Seilbahnen zu Einsatz. Häufig befinden sich diese an schwer zugänglichen Orten. Trotzdem müssen diese Anlagen regelmäßig geprüft und gewartet werden. Hin und wieder steht auch der Austausch von Verschleißteilen an. Wäre es da nicht praktisch, wenn Serviceabteilungen bereits aus der Ferne grundlegende Überprüfungen durchführen könnten, ohne jedes Mal vor Ort sein zu müssen?Mehr