Firmen träumen von einfacheren Webanwendungen

Eine der größten geschäftlichen Herausforderungen ist die vorhandene Informationsfülle übersichtlich und komprimiert darzustellen. Nur das für den Benutzer wirklich Wichtige sollte auf eine Weboberfläche. So, wie der seit Jahren unveränderte Suchschlitz von Google. Die Frage ist, ob dies auch bei Businessanwendungen funktioniert?

Marshall Kirkpatrick hat neulich auf ReadWriteWeb ganz trefflich einen Post mit der Überschrift „User interfaces information overloead“ gepostet.

Businessanwendungen sind zu kompliziert

Mit Einfachheit zum Erfolg

Ganz trefflich beschreibt er in nebenstehender Abbildung wie Apple seit jeher auf einfachste Bedienung ihrer Produkte setzt. Nur aufgrund des neuen und selbsterklärenden Bedienkonzepts wurde das Apple-iPhone zum schicken Lifestyle-Gadget.

Nicht ganz ohne Erfolg ist auch Google mit dem einfachen Prinzip des Google-Suchschlitzes. Seit dem ersten Tag ist die Hauptseite unverändert und vor allem sehr sehr schlicht und einfach.
Andere Suchmaschinen begannen den Fehler zu viele Suchmöglichkeiten auf ihre Webseite zu packen. Die Bedienung wurde zu kompliziert und die Folgen sind bekannt.

Durch diese komplizierten Webanwendungen wurde das neue Web, das Web 2.0 notwendig. Dort stehen jetzt Benutzerfreundlichkeit, Einfachheit und Übersichtlichkeit im Vordergrund. Auch nicht ganz ohne Erfolg.

Im Geschäft muss es kompliziert sein

Betrachtet man die Bedienoberflächen von heutigen Businessapplikationen, so beschleicht einen das Gefühl dass diese in Punkto Usability allenfalls auf dem Entwicklungstand von Web 0.5 stecken geblieben sind.

Dabei bringen gerade ultramoderne, intuitive Bedienkonzepte in Anwendungen weitere Optimierungspotentiale mit sich.

Plötzlich werden Anwendungen richtig genutzt, die User sind begeistert, es macht Spaß und die Benutzern erzählen davon. Die Anwendung wird ein populärer Schlager – weil Kompliziertes plötzlich einfach wurde.

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2 Kommentare zu “Firmen träumen von einfacheren Webanwendungen

  1. die Frage ist allerdings: wie laesst sich denn das Wesentliche von dem Unwesentlichen trennen bzw. finden?
    Jeder ist doch der Meinung, dass sein Beduerfniss das Wesentliche darstellt.

  2. Das Problem daran ist aber nicht selten auch, den Kunden eine „einfache“ Oberfläche zu „verkaufen“. Meiner persönlichen Meinung nach fehlt es hier oft noch an genügend „Mut“ sich auf das wesentlich zu beschränken was in 98% aller Fälle ausreicht. Schließlich zahlt man ja viel Geld an den Dienstleister, wieso soll man sich dann nur mit einem Button begnügen?

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