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Friedrichshafen wird T-City von Deutschland

21.02.2007

In den Beiträgen Friedrichshafen freut sich auf VDSL und Die Stadt die magenta trägt haben wir über den von der Deutschen Telekom AG ausgeschriebenen Städtewettbewerb berichtet. Unser Firmensitz Friedrichshafen ist daran beteiligt und wir haben diese Bewerbung mit einigen kreativen Ideen und Beiträgen unterstützt.

Heute, am Aschermittwoch war es endlich so weit. Die Entscheidung welche Stadt in Deutschland “T-City” wird ist gefallen und konnte getreu dem Thema “Breitband” live über Internet als Livestream verfolgt werden. Alle noch 10 verbliebenen Städte wurden samt Bürgermeister in die Telekomzentrale nach Bonn eingeladen um dort die Preise in Empfang zu nehmen

René Obermann, Vorstandsvorsitzender des Konzerns, betonte in seiner Rede, dass es sich bei T-City nicht nur um ein Marketingprojekt der Deutschen Telekom handelt, sondern gerade jetzt in der Umsetzung zu dem Leuchtturmprojekt für V-DSL” schlechthin werden soll. Nach einem kurzen Trailer war es dann um 11:30 Uhr endlich soweit. Der  Umschlag wurde geöffnet.

Friedrichshafen ist T-City

Für viele offensichtlich als Favorit gehandelt, hat es unser Städtchen am Bodensee tatsächlich geschafft die beste Bewerbung und die besten Projektideen vorzustellen. Friedrichshafen, Stadt des Zeppelins nimmt an T-City teil In überschwenglicher Freude strahlte der Projektleiter Andreas Roth zusammen mit dem Oberbürgermeister Josef Büchelmeier : “Wir sind zwar jetzt die Ersten, wollen aber nicht die Einzigen bleiben die sich jetzt an die Umsetzung von innovativen Projekten machen“.

Wir gratulieren den Verantwortlichen, der gesamten Stadt Friedrichshafen und allen Projektbeteiligten die zu diesem tollen Erfolg beigetragen haben. doubleSlash freut sich als Innovationsmotor und IT-Dienstleister auch ein klein wenig zum Gelingen beigetragen zu haben. Wir freuen uns auf die Umsetzung der spannenden Projekte und über die positiven Impulse für die ganze Region Bodensee.

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8 Kommentare zu “Friedrichshafen wird T-City von Deutschland

  1. VDSL als solches steht imho gar nicht so sehr im Vordergrund, zumahl sich Telekom selbst noch nicht richtig im Grünen ist welche Technologie nun die wirtschaftlichste ist. Da gibt es ernstzunehmende “Vorrechner” die im Ergebnis der von T-Systems favorisierten DSM-Technologie den Vorrang geben.
    Siehe: Milliardengrab VDSL auf http://www.computerwoche.de/produkte_technik/netzwerke/585033/

    Vielmehr freuen wir uns über die Umsetzung der “Killerapplikationen” um damit eine echte (replizierbare) REFERENZ für Telekom zu bieten, welche dann im Vergleich zu VDSL auch wirklich ALLEN einen klar erkennbaren Nutzen bringt.
    Bisher wurde immer zuerst die Bandbreite entwickelt (siehe UMTS) und es fehlten die Applikationen dazu.
    Wenn jetzt umgekehrt bei T-City zuerst die Applikation entwickelt wird und erst dann die geforderte Bandbreite umgesetzt wird, dann dürfte der Weg hin zu “Breitband für Alle” eher wirtschaftlich betrieben werden können als bisher.

  2. Ich würde es zudem begrüßen, wenn der Wettbewerb nicht nur um des Wettbewerbes selbst willen stattfand sondern die bewerbenden Städte ihr bisher gezeigtes Engagement Ernst gemeint haben und weiterführen. Und wer weiß, vielleicht küren ja jetzt Arcor, Vodafone und Co. aus dem Rest der Bewerber noch die A-City und V-City. Sei es nur aus Trotz oder um des Wettbewerbes willen – profitieren davon würden jedenfalls alle!

    Und auch wenn es etwas weit hergeholt ist: Neben der Datenautobahn fehlt in Friedrichshafen vor allem eine richtige Autobahn. In diesem Punkt ist die Region (und übrigens das gesamte südliche Baden Württemberg) leider sehr ausbaubedürftig und muss hier neben nahezu allen anderen Bewerberstädten einen starken Rückstand eingestehen! Gönnt uns also wenigstens einen Datenhighway!

  3. Na ja, ich denke Grundlage der Entscheidung ist nicht die Versorungsbetrachtung, sondern das Engagement und der Ideenreichtum der Menschen in Friedrichshafen für dieses Projekt. Diese wurde auch nicht von der Telekom, sondern einer unabhägigen Jury mit Journalisten u.a. bewertet.

    Ein Formel 1 Rennen gewinnt man weil man am schnellsten fährt und nicht, weil man ein altes rostiges Auto hat und es nur fair wäre, dafür mal einen Rennwagen fahren zu dürfen.

    Ich denke Ihre Kritik kann sich nicht gegen Friedrichshafen richten, allenfalls gegen eine generelle Versorgungspolitik, nicht nur der Telekom, sondern aller Carrier, die mit Zustimmung des Staates vereinbart wurde.

    Mir gefällt es übrigens auch nicht, dass in den Ballungszentren ein Feuerwerk von Internetzugängen abgebrannt wird und alle gleichzeitig versagen, sobald ich aufs Land fahre. Ich kenne einige Experten, die in der Vergangenheit versucht haben Telekommunikationsanbietern Business Cases vorzurechnen, die eine Land-vor-Stadt Strategie plausibel machten. Gehört wurden sie nicht.

    Warum schlagen wir nicht so einen Wettbewerb vor?

  4. Friedrichshafen hat das zweifelhafte Vergnügen T-City sein zu dürfen. Herzlichen Glückwunsch. Andere Gemeinden treibt man in den Haushaltstechnischen Ruin weil man sich jeden Ausbau anteilig mit 5-6 stelligen Summen bezahlen lässt und hier werden angeblich 35 millionen Euro in EINE Stadt gepumpt.
    Für eine Stadt die laut Breitbandatlas der Bundesnetzagentur eine DSL-Versorgung von über 95 % hat und eine UMTS-Versorgung von über 95 % hat ist dies doch reichlich übertrieben.

    Die Stadt sollte nicht erwarten, dass der Rest der Nation und vorallem die die das Internet seit 7 Jahren nur über zwangs Schmalbandanschlüsse kennenlernen dürfen, beifall klatschen.

  5. Ich gratuliere der Stadt Friedrichshafen, dem Projektleiter Andreas Roth, den Mitarbeitern von ZF, MTU und allen Anderen, mit den wir dafür gearbeitet haben. Ich freue mich auf spannende 5 Jahre voller neuer Projekte und Technologien in Friedrichshafen!

  6. Guten Tag,

    das ist sehr erfreulich. Die Region hat das verdient, da ich selbst schon mehrmals bei Ihnen war und ich immer den Eindruck hatte, dass diese Region mächtiges Entwicklungspotential hat.

    Wir dürfen gespannt sein, was da jetzt tatsächlich umgesetzt wird.

    Grüsse, Thomas.

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