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Industrie 4.0: Fachkonferenz IT2Industry verbindet IoT und Industrie

21.11.2014

Die Vernetzung von Dingen durchdringt immer mehr unsere Lebens- und Arbeitswelten. So auch zunehmend die produzierende Industrie, in der sich das Thema IoT als Industrie 4.0 zeigt. Nun fand erstmalig die Fachkonferenz IT2Industry statt, die von der Messe München ins Leben gerufen wurde.

In über 30 Vorträgen wurden Best-Practice-Beispiele und aktuelle News rund um diesen Themenbereich präsentiert. Unternehmen sollen so Entscheidungsgrundlagen und verlässliche Anleitungen gegeben werden, um die Schwelle in das Industrie 4.0-Zeitalter erfolgreich zu überwinden. Mit der Verknüpfung des, durch die bayrische Staatsregierung verliehenen, Preises „Smart Digital Award“ findet auch die Verzahnung in die Politik statt.

Servicemanagement in der Industrie 4.0

Aus unserer Sicht ist vor allem die Verbindung mit dem Service ein wichtiges Thema. Service Automation steht in der Fertigungsindustrie weit oben auf den ab geleitenden Maßnahmen für die Industrie 4.0. Der automatisierte Informationsaustausch als Grundlage für das Servicemanagement war ein Schwerpunkt der Messe. Die großen Anbieter der Infrastruktur, wie Telefónica Germany, Huawei oder Pepperl+Fuchs, zeigten hier den Status Quo. Besonders Weiterentwicklungen auf Basis des Kommunikationssystems IO-Link für die Anbindung von intelligenten Sensoren und Aktoren an ein Automatisierungssystem, die nun in einem ersten Schritt mit Adaptern eine Luftschnittstelle bekommen, sind eine wichtige Grundlage zu einer besseren Integration der „Dinge“.

Sicherheitsfragen müssen beantwortet werden

Der Sicherheitsaspekt rund um IoT und Industrie 4.0 wurde als weiteres Thema in den Mittelpunkt der IT2Industry Conference gerückt. So sind in vielen Diskussionen im Rahmen der Fachthemen-Vorträge zahlreiche Vorbehalte, insbesondere von Mittelständlern, aufgekommen. Es wurde z.B. die Befürchtung geäußert, dass ein Schaden durch eine Manipulation im Produktionsprozess im schlimmsten Fall zu einer Geschäftsaufgabe führen kann. Diese Sorgen müssen im Übergang zur Industrie 4.0 unbedingt berücksichtigt werden, um Unternehmen potenzielle Ängste vor der Einführung von Maßnahmen des industriellen IoT zu nehmen.

Auszeichnung für innovative IKT-Anwendungen

Zum Abschluss der Fachkonferenz erfolgte die Verleihung des „Smart Digital Awards“ durch die Bayrische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Ilse Aigner. Im Kaisersaal der bayrischen Residenz wurden in den Bereichen „Startup“ und „Business“ die zwei Gewinner aus einem Rekordhoch von 50 Bewerbungen für ihre Innovationen ausgezeichnet. Damit wurde dem Thema IoT ein würdiger Rahmen gegeben und zeigt, welche Bedeutung wie auch Sichtbarkeit hinter den Ideen des Internet der Dinge stecken.


Quellen:
[1] Bildquelle: iStock © urfinguss

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