Jetzt funkt’s in der T-City!

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Seit kurzem kommen die Bewohner und Besucher von Friedrichshafen in den Genuss von noch schnelleren Übertragungsraten bei der mobilen Internetkommunikation. Im Zuge der Bemühungen zur T-City wurde die Übertragungstechnik HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) eingeführt. Dabei ist es nun möglich immer und überall Zugriff auf das Internet zu haben – einzige Voraussetzung ist natürlich die notwendige Hardware. So lassen sich beispielsweise die aktuell geschossenen Bodenseeimpressionen des zur Zeit vorherrschenden goldenen Oktobers  direkt  im Web veröffentlichen oder aber können die aktuellen Titel der Musikcharts direkt am Bodenseeufer gehört werden. Das alles lässt sich mit einer Übertragungsrate von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde realisieren.

In absehbarer Zeit wird die Versorgung der Innenstadt auf weitere Stadtgebiete ausgeweitet. Bislang existieren dort nämlich „nur“ Übertragungsraten mit der Hälfte, also 3,6 Megabit pro Sekunde. Sicherlich ist die Verbindungsgeschwindigkeit aber nicht nur für Unterhaltungszwecke geeignet. Sie bietet auch gerade für die Entstehung und Etablierung von mobilen Kommunikationsdiensten wertvollen Nährboden. Wer derzeit noch nicht im Besitz der notwendigen Kommunikationsinfrastruktur ist, kann sich in den nächsten Tagen noch im hiesigen T-Punkt (Wilhelmstraße) das Ganze live betrachten.

Siehe auch:
> Erstes zusammenhängendes HSDPA-Netz mit 7,2 MBit/s

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8 Kommentare zu “Jetzt funkt’s in der T-City!

  1. insgesamt ist die verteilung in deutschland noch sehr unterschiedlich. in den ballungszentren ist umts/hsdpa gut verfügbar – fährt man mal aufs lande raus ist oft garkein umts-empfang

  2. in der Hauptstadt Namibias Windhoek wurde das Netz ausgebaut und ist auch mit 7,2 MBit dabei, der Rest des Landes haengt mit 0 KBit hinterher.
    Greetings from Namibia!

  3. 7 Mbit/s mau – Das liegt schlicht und ergreifend im Auge des Betrachters. Ich kenne noch genügend Personen im näheren Umkreis, die noch immer mit einer Analog- respektive ISDN-Verbindung im Internet unterwegs sind! Sie wollen (die Personen sagen „brauchen“!!) das schlichtweg nicht. Ich könnte es mir auch nicht vorstellen. Aber wie heisst es so schön: „Jedem das seine…“! :-)

    Die 7,2 Mbit/s in Hinblick auf eine MOBILE Verbindung halte ich aber schon für sehr gut. Denn wo standen wir noch vor ein paar Jahren mit unserer Internetkommunikation? Lange Zeit wurde uns immer suggeriert, dass bei 56 kbit/s das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Ähnliches gilt für die erste Mobilfunkgeneration. Vergleicht man das mit heute, so bleibt abzuwarten wohin sich das alles noch entwickelt. Bis dahin können wir ja derweil die 7,2 Mbit am Seeufer genießen… ;-) .Wenngleich sich diese sicherlich auch nur unter optimalen Bedingungen erreichen lassen.

  4. Genau, es geht hier um mobile Datenübertragung (und z.B. nicht um DSL, da wären 7 MBit etwas mau). Was Vodafone hier macht kann ich nicht sagen, wir haben alle magenta Telefone :-). Ich weiße aber aus den Bekanntenkreis, das Vodafone durchaus auch Gebiete erschließt wo weit und breit kein Magenta Funkturm in Sicht ist…

  5. Und was macht Vodafone bei Euch: Schauen die nur zu oder rüsten die ihr Netz auch auf? Habt Ihr dazu Informationen? Es würde mich doch wundern, wenn man der Telekom das Feld kampflos überlassen würde.

    In Bad Saulgau haben wir bei Vodafone bereits seit Januar HSDPA mit 3,6 MB pro Sekunde, warten allerdings auf die Hochschaltung auf 7,2 MB. Zudem sind diese Zahlen nur theoretische Werte, die in der Praxis kaum erreicht werden. Mein Anschluss entspricht zuhause etwa der Leistung einer 1000er DSL-Leitung. Besser ist es nur direkt im Stadtzentrum (näher am Sendemast).

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