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Die Zukunft der Car-IT

Car-IT Matthias Neher ist als Senior Consultant  schon seit vielen Jahren bei doubleSlash tätig. Als Teamleiter im Bereich M2M beschäftigt er sich intensiv mit den Themen Connected Car und Elektromobilität. Im Interview spricht er über die Zukunft der Car-IT.

Du beschäftigst dich viel mit dem Thema Car-IT. Was genau kann man sich darunter vorstellen?

Matthias Neher: Unter Car-IT versteht man die Vernetzung des Fahrzeugs mit der Umwelt. Dabei kommuniziert das Fahrzeug mit Hilfe von fest eingebauten SIM-Karten oder über das Handy des Kunden mit IT-Systemen, um Entertainment-, Navigations- und sicherheitsrelevante Dienste für den Fahrer bereitzustellen und ihn so optimal zu unterstützen. So ermöglicht die Car-IT zum Beispiel den EU-weiten Notruf, der ab 2015 für Neuwagen zur Pflicht werden soll. Hierbei setzt das Fahrzeug automatisch im Bedarfsfall einen Notruf ab. Es wird wertvolle Zeit am Unfallort gespart.
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Wie gehe ich richtig in den Urlaub?

laptop in a spring fieldAm 31. Juli beginnen die Sommerferien der Schüler in Baden Württemberg, Bayern und bald auch in anderen Teilen Deutschlands – somit auch der Urlaub vieler Eltern. Neben der Vorfreude und dem Buchen eines Traumurlaubs gibt es einige ToDo’s für Eltern in ihrem Job zu tun, die dafür sorgen, dass sie ganz entspannt ihre Reise antreten können.

Urlaubsorganisation ist ein großes Thema um diese Jahreszeit. Gerade in großen Kundenprojekten ist diese unverzichtbar, um einen optimalen Arbeitsablauf während der Urlaubszeit zu ermöglichen, die Kollegen vorzubereiten und nicht befürchten zu müssen, in ein Chaos zurückzukehren, dass mühselig aufgearbeitet werden muss und die gesamte Urlaubsentspannung schon wieder verfliegen lässt.

Der interne Beantragungsprozess des Urlaubs ist wahrscheinlich der mit am besten dokumentierte Prozess im IT-Umfeld, da er oft hergenommen wird, um ihn beispielshaft zu modellieren oder als Referenzworkflow zu testen. In diesem Beitrag soll der Fokus auf die Urlaubsplanung und -übergabe gelegt werden. Der Urlaubsübergabe-prozess ist übrigens eine gute Möglichkeit für den Projektmanager, folgendes Risiko im Projekt zu reflektieren: Ist die Dokumentation ausreichend und auf dem neusten Stand und funktioniert der Know-how-Transfer zwischen den einzelnen Projektmitgliedern?

Urlaubsplanung im Unternehmen fängt weit vor dem Urlaub an

Je nachdem wie früh der Urlaub beantragt wird, sollten bereits im Vorfeld einige Fragen beachtet werden:

  • Fällt der Urlaub in eine „heiße“ Projektphase, beispielsweise ein anstehender Go-Live Termin einer Software – externe Deadline – oder einen projektinternen wichtigen Zieltermin?
  • Welche wichtigen Aufgaben, Entscheidungen, möglichen Probleme und Risiken fallen in diese Zeit? Das Thema „wichtige Aufgaben“ sollte normalerweise von einer Urlaubsvertretung übernommen werden können, sofern diese die ausreichenden Kompetenzen und Qualifikationen besitzt.
  • Ist diese Urlaubsvertretung bei den anderen Projektmitgliedern bekannt oder ist eine persönliche Bekanntmachung notwendig?
  • Wichtig ist zu klären, ob der Vertreter über den gesamten Zeitraum verfügbar ist und für die Vertreterrolle Kapazitäten eingeplant sind.
  • Gerade bei vielfältigen Themenbereichen kann ein Aufsplitten der Aufgaben auf mehrere Vertreter notwendig sein.

Sind ein oder mehrere Vertreter gefunden, sollten vorbereitende Aufgaben frühzeitig durchgeführt werden:

  • Das Weiterleiten aller relevanten Termine.
  • Termine für zu erledigende Routineaufgaben einstellen, eventuell mit einer kleinen Tätigkeits-beschreibung als Checkliste und einer Priorisierung der Aufgaben.
  • Benötigte Zugänge (z.B. Ticketsystem, Wiki, Konfigurationsoberflächen etc.) für den Vertreter bereitstellen / beantragen. Ist dies nicht möglich, ist es wichtig zu kommunizieren, dass Tickets oder andere Aufgaben, die einen Toolzugang erfordern, in der Abwesenheit nicht bearbeitet werden können.
  • Mögliche Ansprechpartner und Stakeholder, deren Funktionen und Kontaktmöglichkeiten (sind beispielsweise Telefonnummern global oder nur lokal gespeichert) bereitstellen.
  • Offene Entscheidungen und Entscheidungen, die während der Abwesenheit nicht getroffen werden sollen oder dürfen, kommunizieren.
  • Soll ein Statusreport in der Zwischenzeit erstellt werden oder bleibt er für die Urlaubszeit aus.
  • Erreichbarkeit des Urlaubers in dringenden Notfällen kommunizieren und definieren, was unter einem Notfall zu verstehen ist.

Spätestens 2 Wochen vor dem ersehnten Urlaub sollten alle Projektmitglieder und relevanten Kollegen nochmalig und mit einem letzten Update informiert werden. In der Praxis hat sich hier die farblich hervor gehobene Urlaubsankündigung in der E-Mail Signatur bewährt:

Urlaub

 

 

 

Neben der E-Mail- Signatur kann es sinnvoll sein, den anderen Projektmitgliedern einen Termin einzustellen (Wichtig: Verfügbarkeit als frei kennzeichnen, keine Erinnerung für diesen Termin, keine Antwort für diesen Termin anfordern). Dieser Termin kann gleichzeitig dazu dienen, zu klären, ob es noch Themen oder offene Punkte gibt, die vor dem Urlaub geklärt werden müssen.

Am letzten Tag vor dem Urlaub nicht vergessen:

  • Abwesenheitsnachricht für den E-Mail- Account zu erstellen (Hinweis auf Abwesenheitsdauer und Wiedererreichbarkeit, Information, ob E-Mail weitergeleitet  oder gelesen wird.
  • Kontaktinformation der Vertretung (Name, Funktion, Mail-Adresse, Telefon) nennen.
  • Telefon auf die Vertretung umleiten.

Und schon steht einem entspannten Urlaub und einer entspannten Rückkehr nichts mehr im Wege.


[Bild] © www.bildkistl.com-Fotolia.com

 

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Zertifizierte Qualitätssicherung – Mit qualifizierten Tests zu erfolgreichenen Projekten

Qualitätssicherung – german testing boardGeschafft! Vier Tage Schulung und anschließend eine Prüfung. Jetzt bin ich zertifizierter Softwaretester und habe eine ganze Menge gelernt, was das professionelle Testen von Software angeht. Nicht nur bezüglich des eigentlichen Testens, sondern auch zur Planung, Vor- und Nachbereitung und Konzeption. Für viele ist das ein eher unangenehmes Thema – langweilig und unproduktiv, muss man eben machen. Aber Qualitätssicherung ist nicht nur ungemein wichtig, sondern auch spannend, wenn man sie professionell betreibt.

Warum hat professionelle Qualitätssicherung bei doubleSlash einen hohen Stellenwert und was bringt das dem Kunden und uns?

Softwareentwicklung hat oftmals den Ruf, unter hohem zeitlichen Druck zu stehen. Und wenn am Ende das Release-Datum naht, wird an den augenscheinlich unproduktiven Aufgaben wie der Qualitätssicherung gespart. Dass diese Tätigkeiten aber keineswegs unproduktiv sind, wird spätestens dann klar, wenn Korrekturen am bestehenden System nötig sind. Der Aufwand, Abweichungen nach der eigentlichen Entwicklungsphase zu korrigieren, ist um ein Vielfaches höher als wenn sie im Entwicklungsprozess entdeckt und behoben werden.

Manche Fehlerquellen können sogar schon im Vorfeld gefunden werden, wenn zum Beispiel die Anforderungen schon frühestmöglich in Reviews validiert und auf Testbarkeit geprüft werden. Ein weiterer Pluspunkt einer frühen Einbindung professioneller Tester: Die später durchzuführenden Softwaretests können intensiv geplant und vorbereitet werden. So entstehen im Testprozess messbare Qualitätswerte, die für spätere Entwicklungszyklen hilfreiche Aufschlüsse geben können.

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Das ist eine von zahlreichen Erkenntnissen, die man von einer Schulung mitnimmt. Eine weitere ist, dass es keine einzig gültig, starre Vorgehensweise für die Qualitätssicherung gibt. Die Vorgehensweise und Zielsetzungen sind immer projektabhängig, beispielsweise von der Prozessmethode in der Entwicklung: In Wasserfall-Projekten wird die Testplanung und -durchführung natürlich anders aussehen als in iterativen agilen Methoden wie beispielsweise Scrum. Die Herausforderung, mit der sich ein Testmanager konfrontiert sieht, ist, eine zum Projekt passende Teststrategie zu konzipieren und zu planen – und das unter Berücksichtigung der bewährten internationalen Standards.

Um eine solche Qualitätssicherung anbieten und betreiben zu können, besuchen die Qualitätssicherer von doubleSlash Schulungen auf Grundlage der Ausbildungspläne des International Software Testing Qualifications Board (ISTQB) und lassen sich im Anschluss vom ISTQB zertifizieren. Mit dieser Zertifizierung stellen wir sicher, dass eben diese Standards in unseren Produkten und Projekten eingehalten werden und bieten unseren Kunden auch professionelle Qualitätssicherung als Service an.

So kann die Qualität konstant hoch gehalten oder sogar noch gesteigert werden. Das steigert die Freude an der Entwicklung, in der Nutzung von und somit auch die Zufriedenheit mit dem Geschaffenem.

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Postfinder im responsive Design: Ein rundum oscarreifes Kundenerlebnis

PostfinderEin typisches Alltagsszenario, das sicher jedem bekannt ist: Ein Paket sollte dringend zur Post – aber wo ist die nächste Postfiliale und wie lange hat sie geöffnet? Auf diese Fragen liefert die Internetstandortsuche der Deutschen Post, der sogenannte Postfinder, schnell die passenden Antworten und hat sich darum mittlerweile zu einem beliebten Service-Touchpoint entwickelt.
Durchschnittlich 1,2 Millionen Besucher im Monat informieren sich über die Online-Suchfunktion auf der Webseite der Deutschen Post zu Öffnungszeiten von Postfilialen und DHL Paketshops in der Nähe, Briefkästen, Packstationen usw. In der Weihnachtszeit steigt die Besucherzahl sogar auf rund 100.000 pro Tag.
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Nomophobie – Chancen für neue Dimensionen der Produktvermarktung

Handysucht_blogWussten Sie schon, dass Nomophobie und „Mobile and Internet Dependency Syndrome“ (MAIDS) erwiesenermaßen zwar oftmals zu Eifersucht in Beziehungen, aber gleichzeitig auch zu mehr digitaler Nutzeraufmerksamkeit für Unternehmen führt?
Aktuelle Studien und Umfragen zeigen, dass jeder vierte Deutsche eifersüchtig auf das Smartphone des Partners ist. Immerhin verbringt man durchschnittlich bis zu drei Stunden am Tag am Handy – und das ist sogar deutlich mehr, als mit einem möglichen „Nebenbuhler“.

 Nomophobie und die Angst der Nichterreichbarkeit

Aber was sind eigentlich „No-Mobile-Phone-Phobia“ (wie Nomophobie offiziell bezeichnet wird) und MAIDS (Mobile And Internet Dependency Syndrome)? Sie beschreiben die Angst, nicht erreichbar zu sein, dabei etwas zu verpassen – auch unter Internet- und Handysucht bekannt. Ein typisches Anzeichen für eine Sucht sind Beklemmung, Hilflosigkeit und Stressempfinden bei ausgeschaltetem oder nicht verfügbarem Handy. Auch das Gefühl der „Nacktheit“, wenn das Smartphone nicht zur Hand ist, kann ein Hinweis für Nomophobie sein. Es entsteht ein ständiges Bedürfnis, das Smartphone bzw. Handy bei sich zu haben und es immer wieder auf Neuigkeiten zu prüfen. Das führt schließlich zu einer Handy- bzw. Internet-Abhängigkeit.
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