Aktuelle Beiträge

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Proof-of-Concept: Abgeschlossene Projektevaluierung und dann?

Zielscheibe Dart_PixelquelleEine Projektsituation wie sie oft anzutreffen ist: Die Evaluierung eines Produkts oder einer neuen Technologie wurde mit den bekannten Mitteln, z.B. einer gewichteten Alternativenmatrix, durchgeführt. Und wie geht es jetzt weiter? Nach der Entscheidung für eine Lösung sind noch nicht alle Hürden genommen. Das Produkt oder die Technologie muss sich erst noch in der Praxis bewähren.
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Program code and computer keyboard

"Java ist raus aus den Kinderschuhen"

Eine Welt ohne Java? – Das ist für doubleSlash-Mitbegründer Oliver Belikan nicht vorstellbar. Ganz im Gegenteil: doubleSlash hat bei der Entwicklung der objektorientierten Programmiersprache selbst einen entscheidenden Anteil geleistet und sich von Anfang an in der Entwicklercommunity engagiert. Die objektorientierte Programmiersprache ist heute nicht nur bei Software und Webanwendungen, sondern auch bei uns ein fester Bestandteil bei der Softwareentwicklung in Kundenprojekten und bei der eigenen Produktentwicklung. So steckt die Java-Technologie beispielsweise im Postfinder oder dem BMW-Produktkonfigurator. Im Interview berichtet Oliver Belikan von Java-Erfahrungen aus der Praxis und wirft einen Blick in die Zukunft.

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Tutorial: Datenbankanbindung mit EclipseLink unter Apache Karaf

©-t_kimura---istockphoto.com_blogMöchte man eine OSGi Anwendung betreiben, ist dazu erstmal nicht viel nötig: Die gewünschte Implementierung nehmen, eigene Bundles deployen und schon kann es losgehen. Wächst mit der Zeit die eigene Software, steigen aber auch die Anforderungen an die Laufzeitumgebung. Mit Karaf bietet das Apache Projekt eine kompakte Plattform zum Betrieb von OSGi Anwendungen, welche sich durch ein reichhaltiges Plugin-Angebot (sog. Features) erweitern lässt.

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dmexco 2014: Vom Digital Marketing zur Digital Transformation

congress hall_©-dmexco.de_fotoshow Auch dieses Jahr hat sich ein Fachbesuch auf der dmexco – Deutschlands größter Digital Marketing Messe/ 10.&11.09. in Köln – für das Online Marketing wieder gelohnt. Hier möchte ich kurz die wichtigsten Trends und Entwicklungen vorstellen, die sowohl für uns als IT-Dienstleister wichtig sind und im Sinne unserer Kunden und der zunehmenden Digitalisierung keiner verpassen sollte.
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Prozessoptimierung in der Praxis: Mit M2M noch effizienter arbeiten

Durch Prozessoptimierung lassen sich Prozesse effizienter und kostengünstiger gestalten – wenn die Unternehmenskultur stimmt. Nun stellt sich die Frage, kann der Prozess noch weiter optimiert werden, wenn M2M Technologien bzw. Internet of Things (IoT) zum Einsatz kommen? IoT bedeutet, dass selbst einfache Gebrauchs-gegenstände mit dem Internet verbunden sind und so miteinander agieren können. Durch die Kommunikation zwischen technischen Geräten können Prozesse noch weiter optimiert werden, sodass sich die Durchlaufzeit fast halbieren kann.

Beispiel-Prozess „Kaffee holen“ mit M2M optimieren

Variante 1:

Der Kaffeeautomat ist mit dem Arbeitsrechner des Mitarbeiters vernetzt. Der Mitarbeiter kann so den Automaten schon vom Arbeitsplatz remote starten – und so funktioniert es: Der Mitarbeiter triggert mit dem PC an, dass der Kaffeeautomat sich anschalten soll. Er geht in die Küche, nimmt sich eine Tasse aus dem Schrank und einen Löffel aus der Schublade. Währenddessen schaltet sich der Kaffeeautomat ein und heizt auf. Er stellt seine Tasse unter den Automaten und drückt den Startknopf. Der Automat mahlt die Bohnen und gibt den Kaffee aus, parallel kann der Mitarbeiter Zucker und Milch hinzugeben. Danach kann er den Kaffee wieder mit zurück ins Büro nehmen und ihn dort trinken.

Abbildung 3: M2M-Variante 1
M2M-Variante1
variante 1
Fazit Variante 1:
Der Initialprozess der IST-Analyse (Verweis auf Teil 1) unseres Beispiels hatte eine Gesamtdauer von 1 Minute 7 Sekunden. Durch die reine Prozess-optimierung könnten 14 Sekunden eingespart werden (Gesamtdauer optimierter Prozess: 53 Sekunden). Die alleinige Vernetzung des Automaten mit dem PC brachte eine Prozessverkürzung um 15 Sekunden. Im Vergleich zum optimierten Prozess konnte nur 1 Sekunde gespart werden, da weitere Prozesse nicht weiter optimiert wurden.


Variante 2:

Der Kaffeeautomat ist wie in Variante 1 mit dem Arbeitsrechner des Mitarbeiters vernetzt. Der Kaffeeautomat ist so intelligent gesteuert, dass er nach dem Aufheizen gleich beginnt die Bohnen zu mahlen. Wie in Variante 1 triggert der Mitarbeiter den Start des Automaten. Dieser heizt auf und mahlt die Bohnen, während der Mitarbeiter in die Küche geht und sich eine Tasse aus dem Schrank und einen Löffel aus der Schublade nimmt. Er stellt seine Tasse unter den Automaten und drückt den Startknopf. Jetzt gibt der Automat sofort Kaffee aus und der Mitarbeiter kann parallel Zucker und Milch hinzugeben. Danach kann er den Kaffee wieder mit zurück ins Büro nehmen und ihn dort trinken.

Abbildung 4: M2M-Variante 2
M2M-Variante2
variante 2
Fazit Variante 2:
Da der Automat nach dem Aufheizen direkt mit dem Mahlen der Bohnen beginnt, kann der Prozess weiter optimiert werden. Im Verhältnis zum IST-Zustand (1 Minute 7 Sekunden) kann der Prozess um 20 Sekunden verbessert werden.

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Variante 3:

In der Variante 3 kann der Automat nach dem Aufheizen die Kaffeebohnen mahlen und parallel einen Becher und einen Löffel bereitstellen (durch ein integriertes Bereitstellungssystem). Der Automat kann ohne, dass der Mitarbeiter den Startknopf betätigt, den Kaffee ausgeben.Der Start des Automaten wird wieder getriggert. Dieser heizt auf und kann parallel die Kaffeebohnen mahlen und einen Becher und Löffel bereitstellen und gibt danach direkt den Kaffee aus. Der Mitarbeiter geht in die Küche und gibt Zucker und Milch zum Kaffee und kann die Küche gleich wieder verlassen und den Kaffee trinken.

Abbildung 5: M2M-Variante3
M2M-Variante3
variante 3
Fazit Variante 3:
Der Mitarbeit muss hier nur noch in die Küche gehen und bei Bedarf Zucker und Milch zum Kaffee geben, den Rest erledigt der Automat. Prozentual erspart man sich, durch die intelligente Vernetzung des Automaten, 45% der Dauer des Prozesses (1 Minute 7 Sekunden = 100%).


Vorteile von Prozessoptimierung mit M2M auf einen Blick

Durch den Einsatz von M2M Technologien können Prozesse noch weiter optimiert werden. Dank technologischer Mittel kann ein Prozess in seiner kompletten Struktur und seinem Ablauf geändert werden: Restriktionen, die bisher bei einer Prozessoptimierung gesetzt waren, sind nun veränderbar . Somit wird M2M im Umfeld der Prozessoptimierung ein „Game-Changer“ mit folgenden Vorteilen:

  • Höhere Automatisierung von Prozessen führt zu effizienteren Abläufen
  • Tiefgehende Digitalisierung von Prozessen erhöht die Transparenz und führt zu besseren Entscheidungen
  • Aufbrechen von Restriktionen führt zu einer grundlegenden Veränderungen von Abläufen und ist damit Grundlage einer neuen „Prozessrevolution“

Neue Prozesse und Geschäftsmodelle sind nun möglich, die vorher nicht umsetzbar waren. M2M bzw. IoT ist damit eines der wichtigsten Werkzeuge für die Zukunft erfolgreicher Unternehmen.

 


Quellen:
[1] Bildquelle: Fotolia © vallepu