Switch to connected products

Als treuer Leser des Blogs der Softwareschmiede 37signals bin ich vor einiger Zeit auf einen sehr inspirierenden Artikel vom 37signals Gründer Jason Fried gestoßen.

M2M KommunikationDie Kernfrage, die Jason Fried aufwirft, lautet: Was hören Menschen auf zu tun, sobald sie damit anfangen, Ihr Produkt zu nutzen (im Original: What are people going to stop doing once they start using your product)?
Die Frage ist meines Erachtens absolut relevant. Warum? Jedes Produkt und jede Dienstleistung sollte im Idealfall darauf abzielen, ein Problem zu lösen. Das ist allerdings längst nicht immer der Fall. In aller Regel ist es so, dass das Problem des Kunden bereits bestand, bevor er das neue Produkt bzw. die neue Dienstleistung nutzt. Wie wurde sein Problem also vorher gelöst? Gar nicht? Vorstellbar, aber eher unwahrscheinlich. Behelfsmäßig? Womöglich ja, vielleicht mit einem aufwändigen Workaround. Wurde das Problem bereits vor dem „switch“ optimal gelöst? Sehr unwahrscheinlich.

Potential im After Sales

Das Thema beschäftigt auch uns bei doubleSlash. Wenn wir neue Produkte konzipieren und implementieren, dann lösen wir ein bestehendes Kundenproblem. Mit unserem Produktportfolio im Bereich connected products zielen wir darauf ab, neuartige, zukunftsfähige Produkte und Services zu schaffen. Großes Potential sehen wir hier in erster Linie im After Sales Bereich. Eine dort häufig gestellte Frage lautet „Wie können wir unsere Aktivitäten effektiver gestalten?“.
Setzen wir uns doch mal kurz die Kundenbrille auf: Wie wäre es denn, wenn nicht Sie beim Kundendienst anrufen müssten, wenn Ihr Staubsauger kaputt ist, sondern der Kundenservice proaktiv auf Sie zukommen würde? Das würde Ihre Erwartungen übertreffen, richtig?

Vorteile

Die Geschichte vom Kühlschrank, der sich selbständig wieder befüllt, hat sich bis dato nicht durchgesetzt. Andere Szenarien wiederum rücken immer mehr in unseren Alltag: Das Auto, das nahezu selbständig einen Servicetermin mit der Werkstatt vereinbaren kann oder der intelligente Geldautomat, der ab einer bestimmten Füllmenge Nachschub ordert – diese Lösungen gibt es bereits. Mit diesen und anderen neuen Möglichkeiten werden vorhandene Probleme auf eine sehr intelligente Art und Weise gelöst. Die Probleme gab es bereits vor dem „switch“ von der behelfsmäßigen auf die professionelle Lösung. Die Vorteile sind einfach darstellbar: Die unternehmerischen Prozesse laufen nach dem „switch“ deutlich reibungsloser und kundenorientierter. Nicht weniger relevant für das Unternehmen ist auch die Tatsache, dass derart professionelle Lösungen auf lange Sicht kostensparender sind.

Connected products sind in der Lage, bestehende Probleme effektiver zu lösen, als es bis dato der Fall war.

Wenn Sie also Produktmanager, Serviceleiter, Innovationsmanager oder schlichtweg der „Macher“ in Ihrem Unternehmen sind, sollten Sie sich folgende Frage stellen: Welche bestehenden Probleme in unserer Organisation lösen wir aktuell nicht oder nur behelfsmäßig?

Kontaktieren Sie uns sehr gerne, wenn auch Sie die Zukunft mitgestalten möchten.

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