60 Sekunden im Internet…

Daten im InternetWie lange wird es wohl dauern bis 571 neue Websites entstehen, 72 Stunden neues Videomaterial auf Youtube hochgeladen wird und 204 Millionen Emails auf dem Globus ihre Runden drehen? Die Antwort ist einfach und verblüffend zugleich: 60 Sekunden.

Im Rahmen  einer Studie der Agentur Qmee1 wurde untersucht, was alles in einer Minute im Internet möglich ist und passiert. Die Zahlen sind teilweise enorm und zeigen, in welcher Schnelligkeit und Datenflut wir uns im Internet bewegen. Gleichzeitig stellt sich jeder Marketing-Entscheider sicherlich oft die Frage: „Wie schaffe ich es in diesem enormen digitalen Input, das für mich Wichtige zu filtern und wahrgenommen zu werden?“ Dabei wird deutlich, dass es vor allem auf zwei Dinge ankommt: Die modernen und schnellen Technologien auf der einen Seite sowie das Generieren außergewöhnlicher Ideen, die andere begeistern und sich mithilfe der digitalen Autobahnen schnell und weit verbreiten lassen, auf der anderen Seite.

Gartner2 prognostiziert nicht umsonst, dass bereits im Jahr 2017 das IT-Budget zum größeren Teil von Marketingentscheidern als von IT-Entscheidern ausgegeben wird. Gründe, die das besonders beeinflussen, sind Trends wie Globalisierung und Mobilität des Marketings.

Datenschutz

Je mehr Daten im Internet fließen, desto mehr Daten gilt es zu schützen. Gerade im Marketing- und Werbeumfeld ist der Umgang und Missbrauch personenbezogener Daten ein großes Risiko und damit ein viel diskutiertes Thema. Hier steht nicht nur die Reputation eines Unternehmens auf dem Spiel, sondern vor allem auch der wirtschaftliche Erfolg, der unmittelbar damit zusammenhängt.

Der Begriff „Cloud“ als globale und flexible Datenspeicherlösung ist inzwischen sehr verbreitet, wirft aber auch neue Sicherheitslücken im sicheren Datentransfer auf. Die Auswahl des richtigen Tools spielt dabei eine entscheidende Rolle. Denn das Gesetz zur „Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ ist dabei explizit auf das Management ausgerichtet und fordert dabei eine frühzeitige Transparenz der Sicherheit von eingesetzten IT-Systemen.

Sicherer Datentransfer

Genauso wichtig wie das Managen des sicheren Datentransfers ist es, bei der Vielfalt neuer Kanäle und Informationen die Planungsstruktur nicht zu vernachlässigen. Kostspielige Folgen kann es vor allem dann haben, wenn durch das „Übersehen“ von Best-Practices dieselben Fehler begangen werden, welche bereits aufwändig vermieden wurden. Der Kampagnenerfolg kann durch eine ausführliche Planung insbesondere dann beeinflusst werden, wenn das Unternehmen die Marktsituation und deren Entwicklung auswerten kann. Auch hier spielt die Auswahl des Tools eine entscheidende Rolle – vor allem wenn das Marketing über einzelne Fachbereiche hinausgeht und spezielle Berechtigungen erforderlich werden. Denn auch hier hat der Datenschutz hohe Priorität. Wer also im Marketing die Nase vorn haben möchte, sollte keine Scheu beim sicheren Einsatz in IT-Lösungen haben und am Markt angebotene, technisch ausgereifte Lösungen nutzen. Zum einen müssen und können gesetzliche Standards nur so eingehalten werden, zum anderen werden Prozesse dadurch dahingehend vereinfacht, dass der Planungsüberblick im wachsenden Informations- und Kanal-Dschungel erhalten bleibt und sogar verbessert wird.

 


1Vgl.http://blog.strateco.de/post/2013/07/29/Snapshot-60-Sekunden-im-Internet.aspx#.UpSYTeKwVV0

2Vgl.http://www.absatzwirtschaft.de/content/whitepaper-digital-marketing-gemeinsame-agenda-von-cmo-und-cio;80855

Tracking von Firmenfahrzeugen mit Augenmaß

In letzter Zeit, macht in Zeitungen und Fernsehen, immer wieder das Thema Spionage und Datenschutz Schlagzeilen. Nun ist auch die Überwachung des Fahrverhaltens ins Auge der Datenschützer geraten. „Vehicle Tracking“ nennt sich die Überwachungstechnik für Fahrzeuge, welche die Ermittlung und Analyse von GPS Koordinaten, Bremsverhalten, Geschwindigkeit und vieler anderer Daten, in Echtzeit festhalten und übertragen kann.

Car-Tracking von Firmenfahrzeugen und Datenschutz

Wie funktioniert das?

Eine kleine Box, wie das CalAmp LMU 30001, wird mit dem Bordcomputer zur Erhebung der Daten gekoppelt. Eine Mobilfunkverbindung ermöglicht es dann, die Fahrzeugdaten, live und in Farbe, zu übertragen. Dabei kann das Sendeintervall, von wenigen Sekunden über Minuten, bis hin zu Stunden oder gar Tagen frei, eingestellt werden.

Die Juristen des ADAC stehen dem Ganzen kritisch gegenüber und halten das Vehicle Tracking für „[…] die totale Überwachung des Fahrverhaltens.“2  Während der ADAC und auch andere Datenschützer um die Privatsphäre der Fahrzeugführer fürchten, bringt die Tracking-Technik aber auch viele neue Chancen. Der „Pay as you drive“  – Tarif von Versicherungen gibt schon reichlich Zündstoff für Diskussionen, aber auch für Speditionen, Mietwagenflotten oder den Firmenfuhrpark bietet die relativ neue Technik vielversprechende Möglichkeiten, wie z.B. Carsharing oder ein elektronisches Fahrtenbuch.

Elektronische Fahrtenschreiber

In den letzten fünf Jahren wurde von der italienischen Allianz –Tochter Allianz Telematics, nach eigenen Angaben, bereits in mehr als 80.000 Fahrzeuge, elektronische Fahrtenschreiber eingebaut.3  In Baden-Württemberg gab es vor ein paar Jahren bereits zwei Testläufe, allerdings wurde das Projekt wieder auf Eis gelegt, da es noch zu viele Probleme bei der Zuverlässigkeit und dem Datenschutz gab.4  Viele dieser Probleme lassen sich inzwischen minimieren. So ist Zuverlässigkeit der Tracking-Box auf das Mobilfunknetz angewiesen und kann nur dann senden, wenn auch das Mobilfunknetz verfügbar ist. Hierfür können beispielsweise Pufferspeicher einsetzen, falls der Fahrer in einem Tunnel unterwegs ist und eine verspätete Sendung der Daten ermöglicht werden. Der Datenschutz hingegen ist immer noch eine Hürde für die Einführung.

Big Data Problem

Die Gefahr, dass die Daten ausgenutzt werden ist vorhanden, kann aber durch wenig Aufwand reduziert werden. Die Rohdaten, die während der Fahrt ermittelt und gesendet werden sind zu mächtig, um sie zu speichern und oder mit Personen in Verbindung zu bringen. Diese müsste man sammeln und aggregieren, wobei nur die aggregierten Daten übertragen werden. Zudem wäre eine Massenspeicherung der Rohdaten technisch kaum möglich, da bei rund 52 Mio. angemeldeter Kfz in Deutschland (stand 20125) jeder Server überlastet wäre. Weiter ist es für die Auswertung der Daten nicht zwingend nötig den Nutzer zu identifizieren. Dieser kann anonymisiert werden und erst nach der Auswertung wieder zugeordnet werden. Im Falle einer Versicherung würde dies bedeuten, dass zuerst nur die Daten einer ID empfangen und bearbeitet werden. Nach Analyse dieser Daten kann eine neue Prämie festgelegt werden, welche dann mittels ID wieder zugeordnet werden kann. Dadurch wäre die Ermittlung und Verarbeitung sensibler Personen bezogener Daten von der Person selbst getrennt.
Zusätzlich muss der Fahrer immer darüber informiert werden, welche Daten von ihm übermittelt werden, um diese einschränken zu können. Beispielsweise könnte man Daten wie Drehzahl und Durchschnittsgeschwindigkeit übermitteln, die exakte Route würde allerdings nicht übertragen werden und bleibt privat.
Und für den Fall, dass einmal nicht der Versicherte das Fahrzeug benutzt und die Daten nicht übermittelt werden sollen, muss es eine Möglichkeit geben, das Tracking zeitweise zu deaktivieren oder einzuschränken. Beispielsweise sollte man angeben können, ob gerade der Versicherungsnehmer selbst oder ein Dritter das Fahrzeug fährt. Bei einer Firmenflotte wäre es praktisch angeben zu können, ob die Fahrt privat oder geschäftlich ist.

Datenschutz bei Firmenfahrzeugen

Ein weniger kritischer Faktor ist der Datenschutz bei Mietwagen oder dem Firmenfuhrpark, solange der Bezug zwischen Fahrer und Fahrzeug nicht hergestellt wird. Durch das Vehicle Tracking kann der Zustand von Miet- oder Firmenwagen in Echtzeit abgerufen und somit auch das Fleetmanagement stark erleichtert werden. Zudem kann das Vehicle Tracking mehr Sicherheit und eine wirtschaftlichere Fahrweise ermöglichen, da der Flottenmanager jederzeit weiß, wo sich seine Fahrzeuge befinden und wie ihre Fahrer damit umgehen. Passend dazu gibt es bereits eine Lkw-Versicherung, die ihre Prämien anhand der erhobenen Daten ermittelt.

Neuen Antrieb erhält die Automobilbranche durch ein Notrufsystem, das den Namen eCall trägt. Nach einem Unfall, bei dem der Airbag ausgelöst wird, setzt eCall selbstständig einen Notruf mit aktueller Position des Unfallwagens an die Notrufzentrale ab. Dazu wählt sich das System mit einer eigenen SIM-Karte in das Mobilfunknetz ein und übermittelt die Daten. eCall soll, nach einer neuen EU Vorschrift, ab 2015, serienmäßig in jeden Neuwagen eingebaut werden.6 Für Mobilfunk- und Telematik-Dienstleister wäre dies ein großer Vorteil im Bezug auf die Einführung des Vehicle Trackings..

Um das Vehicle Tracking flächendeckend einzuführen und alle Fahrzeuge nach zu rüsten, ist die Hardware plus Mobilfunkvertrag aktuell noch zu teuer. In Zukunft wird deshalb das Trackingsystem bereits beim Herstellungsprozess in das Fahrzeug integriert, da dadurch der Produktionspreis nur geringfügig steigt (ca. 100€ pro Fahrzeug + Mobilfunkvertrag) und sich  damit kaum im Kaufpreis bemerkbar macht. Vielleicht wird diese Technik zusätzlich mit einer 2 Zwei-Wege-Kommunikation ausgestattet werden. Zum jetzigen Zeitpunkt agiert das Fahrzeug nur als Sender, wenn nun zusätzlich auch Daten Empfangen werden könnten, wäre eine Feedbackfunktion für analysierte Fahrzeugwerte möglich. So könnte der Druckverlust der Bremsleistung oder des Reifendrucks festgestellt werden. Daraufhin könnte der Fahrer via Bordcomputer angewiesen werden, eine Werkstatt aufzusuchen bevor das Unfallrisiko zu hoch für eine Weiterfahrt ist. Eventuell direkt mit den GPS-Daten zur nächsten Vertragswerkstatt.

Die Risiken für den Datenschutz lassen sich nicht wegdiskutieren. Um die Chancen der neuen Technologie zu nutzen, müssen diese auf ein akzeptables Maß reduziert werden. Eben mit Augenmaß.

1 Calamp,www.calamp.com/products/cellular-a-gps/fleet-tracking-units/lmu-3000-location-messaging-unit, 24.09.2013
2,4 ADAC Motorwelt, Achtung: Spion fährt mit, S. 39, 08/2013
3,6 Heise Online, http://heise.de/-1952865, 20.09.2013, 09.09.2013
4   Autokiste, Hanno Ritter, http://www.autokiste.de/psg/1201/9891.htm, 23.09.2013, 25.01.2012

secureTransfer 4.1 – Dateiaustausch jetzt noch einfacher und mobil

Vor wenigen Tagen konnten wir bereits das Versionsupdate des Marketing Planner bekannt gegeben. Nun zieht auch die innovative Software zum Dateiaustausch nach. Der secureTransfer ist ab sofort in der Version 4.1 erhältlich und bietet zahlreiche neue Feature an.

secureTransfer DateiübersichtIm neusten Release stehen die Übersicht und der Komfort für den Nutzer im Vordergrund. Auch hier konnten wir wieder durch die langjährige Zusammenarbeit mit unseren Kunden profitieren und entsprechende Modifikationen und Verbesserungen vornehmen.

Zur besseren Übersicht und als zusätzlicher Sicherheitsfaktor ist es nun dem Nutzer möglich, bereits gelöschte Dateien anhand einer Historie zu identifizieren und aufzulisten. Auch werden nun Dateisendungen an nicht registrierte Nutzer dokumentiert, um eventuelle spätere Risiken oder Problemfälle schneller eingrenzen und zuordnen zu können. Auch können Sie so bspw. externen Partnern Dateien zur Verfügung stellen und sich jederzeit über den aktuellen Status der Datei informieren.Mehr…

Sicherer Dateiaustausch – Doppelt elegant. Doppelt effizient.

Sicherer Dateiaustausch mit secureTransferdoubleSlash sorgt mit innovativer Entwicklung für neue Maßstäbe.

Mit dem neuen secureTransfer Release 4.0, welches am 16. Januar 2013 erscheint, hat die doubleSlash Net-Business GmbH ein neuartiges Bedien- und Designkonzept für secureTransfer entwickelt.
secureTransfer, die Software für den sicheren Dateiaustausch, wurde für das kommenden Release, einer kompletten Runderneuerung unterzogen.
Das neue, innovative und durchdachte Bedienkonzept, welches den höchsten Ansprüchen an Businesssoftware gerecht wird, liefert die Vorlage für eine einzigartige User Experience.

Wer das sichere Austauschen von Dateien bisher für ein kompliziertes oder lästiges Übel hielt, wird mit dem neuen Bedienkonzept von secureTransfer seine Meinung ändern. Das Arbeiten mit dem neuen Design bringt Spaß, macht Freude und ist sehr effizient.

Alle Dialoge wurden nach dem Prinzip “Weniger ist Mehr” entwickelt. Nur noch für den User relevante Dialoge werden eingeblendet d.h. bietet ein Dialog zu einem bestimmten Zeitpunkt kein Mehrwert, wird dieser ausgeblendet. Somit  erhält der Benutzer die wichtigsten Informationen auf einen Blick. Ubersichtlich, stukturiert und einfach verständlich und das bei jedem Klick.

Die Funktionen, sind perfekt aufeinander abgestimmt und kinderleicht zu bedienen.
In unserem Fall bedeutet dies, ein schlankeres aufgeräumtes, innovatives Design, weg von den überladenen Oberflächen. Erleben Sie heute schon die Zukunft der Software. Die neue Arbeitsoberfläche überzeugt durch ihr schlichtes Erscheinungsbild und ein modernes Bedienkonzept.

Durch das neue eingesetzte Cardlayout von ZK,  hat der User jetzt die Möglichkeit, einzelne Dialoge zu sliden,  ähnlich der Funktion bei Touchpads oder Smartphones.

Selbstverständlich wurde beim neuen Designkonzept nicht nur die Oberfläche vollständig neu überarbeitet, es fanden auch technische Optimierungen statt. Ebenfalls sind einige neue Funktionen dazukommen, wie beispielsweise ein Ad hoc Dateitransfer, der ein Dateiversand an nicht registrierte Benutzer ermöglicht und somit einen schnellen und sicheren Datentransfer sicherstellt.

Gerade für große Unternehmen, die mit vielen unterschiedlichen internen und externen Benutzern auf das System zugreifen und große Datenmengen austauschen, bietet dies eine erhebliche Arbeitserleichterung und Zeitersparnis.
Trotz der flexiblen und einfachen Handhabung, steht secureTransfer aktuellen Compliance Anforderungen in puncto Sicherheit nichts nach.

Diese Art von Usability ist erstmals auch in secureTransfer verfügbar. Technologisch gesehen, wird mit dem neuen  Design – Usabilitykonzept ein modernes Zeitalter bei der Business Software  eingeleutet. Unglaublich schnell, intuitiv und eben sehr elegant. Testen Sie selbst!

Verwendung von EMail wird bestraft

Kundendaten oder generell personenbezogene Daten unterliegen seit jeher einem besonderen Schutz. Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) schreibt dies im § 9 ausdrücklich vor und verpflichtet die Firmen sogar zum Schadensersatz, sollten personenbezogene Daten tatsächlich ungeschützt abhanden kommen.

Versenden von Kundendaten per EMail ist ein DatenleckWie schnell das gehen kann, zeigt das jüngste Beispiel eines mittelständischen Stromversorgers. Deren Mitarbeiter informieren ihren Außendienst über aktuelle Serviceeinsätze und neue Angebote für bestimmte Kundengruppen. Regelmäßig versenden mehrere Mitarbeiter Word und pdf-Dokumente per EMail an die teils externen Mitarbeiter. Naturgemäß wechselt der Personalstamm im Außendienst häufig. So kam es vor, dass die vertraulichen Unterlagen versehentlich an bereits ausgeschiedene Mitarbeiter versendet wurden oder durch Schreibfehler sogar völlig falsche EMail-Adressen eingegeben wurden.

In den Dokumenten waren nicht nur die aktuellen Marketingplanungen und bisherigen Kundenumsätze enthalten, sondern angereicherte Kundenadressen mit Telefonnummern, Stromanschlüsse und Informationen über das Gebäude des Kunden.

Ein solches handgemachte Datenleck ist nicht nur ärgerlich, sondern kann Schaden in Millionenhöhe anrichten. „EMail-Attachements sind für den Austausch sensibler Geschäftsdaten einfach nicht geeignet„, sagt Jochen Herdrich, Berater und Experte bei doubleSlash. Zu schnell erhalten die falschen Empfänger die falschen Informationen. In dem Moment, indem eine EMail mit Attachements versendet wurde, ist sie weg – nicht mehr rückholbar. Der Versender hat ab diesem Moment keine Kontrolle mehr was mit den sensiblen Kundendaten geschieht. Der Empfänger kann diese kopieren, archivieren oder schlicht selbst ungeschützt weiter versenden.

Ein solches Vorgehen ist gemäß BDSG §9, erster Satz unter der „Gewährleistung der Weitergabekontrolle“ sogar rechtswidrig. Nimmt man die weiteren Regelungen wie Verfügbarkeitskontrolle, Eingabekontrolle und Aufgragskontrolle ernst, kommt man zum Schluss dass EMail für die Übertragung sensibler Daten nicht nur ungeeignet ist, sondern die Verwendung von EMail empfindlich bestraft werden kann. EMail ist damit faktisch verboten.

Immer mehr Unternehmen erkennen das immer sensibler werdende Thema und kommen weg von EMail als alleiniges Kommunikationsinstrument. Gerade große Unternehmen welche viel vertrauliche Kundendaten mit Lieferanten, Geschäftspartner austauschen müssen, setzen spezialisierte Dateitransfer Software ein – sicher eine bessere Idee, als mit Datenlecks weitermachen wie bisher.

Dateiaustausch: Media Space goes mobile

Vor allem im Business-Umfeld wird immer häufiger erkannt welche Vorteile das mobile Internet mit sich bringt. Hier ist es vor allem besonders wichtig, dass vorhandene Anwendungen auch als mobile Varianten zur Verfügung stehen.

Mobile Media Space - Folder View

Im Zuge meiner Diplomarbeit „Portierung einer Media-Content-Plattform auf mobile Endgeräte„, habe ich daher untersucht inwieweit vorhandene Anwendungen auf mobile Endgeräte portiert werden können. Dabei sollten im Besonderen die Einschränkungen der mobilen Devices, wie die grafische Auflösung, die real verfügbare Bandbreite, sowie die Usability beachten werden.

Als Grundlage der Untersuchung diente das doubleSlash Produkt Media Space. Media Space ermöglicht es, Dateien schnell und insbesondere sicher auszutauschen, speziell im Businessumfeld. Ziel sollte es sein, einen Prototypen einer mobile Variante mit dem Namen „Mobile Media Space“  zu erstellen, der auf vorhandene Schnittstellen des „großen Bruders“ zugreifen kann.

Die wichtigsten Fragen, die hierbei untersucht werden sollten waren:

  • Sind mobile Datenverbindungen in der Realität schnell genug um die medialen Inhalte von Media Space übertragen zu können?
  • Sind vorhandene Protokolle den Anforderungen von Unternehmensanwendungen gewachsen?
  • Welche Geräte stehen auf dem Markt zur Verfügung und welche technischen Möglichkeiten sind gegeben?
  • Welche Möglichkeiten gibt es Anwendungen für mobile Geräte zu entwickeln?
  • Ist es möglich einen Location Based Service in Mobile Media Space zu integrieren?
  • Welche Einschränkungen sind notwendig um Desktopanwendungen auf limitierten Geräten betreiben zu können?

Genügend Bandbreite für Dateiaustausch

Durch die gesammelten Informationen, die durch speedTrack zur Verfügung standen, konnten die ersten beiden Fragen schnell beantwortet werden. Wie zu sehen war bieten WAP 2.0 Protokolle und die größtenteils zur Verfügung stehenden mobilen Datenübertragungstechniken EDGE und UMTS ausreichend Möglichkeiten, auch größere Unternehmensdaten sicher und in annehmbarer Zeit zu übertragen.

Auch mobile Endgeräte sind inzwischen in der Lage als Plattform für Anwendungen zu dienen. Möglich macht dies die zunehmende Leistungsfähigkeit der Geräte, sowie die Integration der WAP-Technik. Die überwiegende GPS-Fähigkeit bietet sogar die Möglichkeit, so genannte Location Based Services einzusetzen und die Anwendung auf den aktuellen Standort reagieren zu lassen.

Als in der Praxis sinnvoll sind jedoch nur Smartphones bzw. PDAs zu erachten, da nur diese eine gewisse Displaygröße bieten, um auch sinnvoll mit Videos oder Bildern arbeiten zu können (wie z.  B. das Apple iPhone). Für die Entwicklung von Anwendungen stellten sich zwei Möglichkeiten heraus: Entwicklung einer lokal installierbaren Anwendungen oder die Umsetzung auf Basis einer Browserplattform. Für beide Arten gibt es eine Vielzahl unterstützender Hilfsmittel. Die Entscheidung viel jedoch zu Gunsten der Browser basierten Techniken aus, da nur diese die Möglichkeit bot die Anwendungen auf verschiedensten Geräten mit vertretbarem Aufwand zu betreiben. Aufgrund der Beschränkungen von Browsern dürfen diese jedoch nicht auf GPS-Signale der Geräte zugreifen. Die Integration eines Location Based Services war daher auf diesem Weg nicht möglich.

Einschränkungen mobiler Anwendungen

Um die Frage zu klären, welchen Einschränkungen mobile Anwendungen unterliegen wurden der Thematik von Mobile Media Space ähnliche  Anwendungen wie Youtube oder Picasa betrachtet. Hierbei wurde festgestellt, dass mobile Usability andere Schwerpunkte besitzt, da sie hauptsächlich unterwegs zum Einsatz kommt. Der Fokus mobiler Anwendungen liegt dabei darauf, unnötige Informationen zu vermeiden und nur die wichtigsten Grundfunktionen der Anwendung zu erhalten.  Der Benutzer soll hierdurch möglichst schnell an gewünschte Informationen gelangen können. Zudem wird  nur begrenzt zur Verfügung stehende Anzeigefläche eingespart und so eine sinnvolle Arbeit ermöglicht.

Mit diesen Erkenntnissen wurde daraufhin das Konzept für Mobile Media Space erstellt. Besonders wurde darauf geachtet, dass gewünschte Funktionen über wenige Schritte erreichbar sind. Häufig genutzte Funktionen werden im Kopf- und Fussbereich permanent dargestellt. Im Hinblick auf die mobile Benutzung wurden administrative  Funktionen weggelassen und stattdessen der Hauptfokus auf das Auffinden und die Darstellung von Inhalten gelegt. Durch die gesicherte Kommunikation mit dem Media Space Server wird zudem der Zugriff auf aktuellen Daten garantiert.

Das Ergebnis des Konzeptes bzw. der Umsetzung ist in der dargestellten Abbildung (Apple iPhone) zu sehen.

Meiner Meinung nach ist und bleibt das mobile Internet nach wie vor ein sehr interessantes Themenfeld und wird zukünftig viele neue Möglichkeiten bieten.

Testzugang um große Videos und Daten ohne EMail sicher zu versenden

Will man große Videos und Daten ohne EMail sicher an Kollegen oder Geschäftspartner versenden, so geht dies mit dem Tool secureTransfer denkbar einfach:

Testzugang um große Dateien sicher zu versendenMan öffnet den Browser, meldet sich an und lädt seine große Datei in ein bestimmtes Verzeichnis.
Die Empfänger der Datei erhalten eine Nachricht, dass die betreffende Datei zum Download bereit steht. Diese melden sich ebenfalls an, klicken den Link und laden die Datei herunter, das wars.

Die Datei wird mit secureTransfer stets verschlüsselt übertragen und gespeichert. Weiterhin wird auf Wunsch die Datei automatisch nach einer bestimmten Zeit vom Server gelöscht. Dies ist besonders bei sensiblen und schützenswerten Daten notwendig, denn was nicht mehr existiert kann auch nicht in falsche Hände geraten.

Betrachtet man so simple Dinge wie Dateiaustausch zwischen Unternehmen unter dem Aspekt der Sicherheit fallen uns tausend Funktionen ein. Wichtig sind jedoch nicht viele Features, sondern eine einfachste Bedienung,  hohe Zuverlässigkeit und maximale Integrierbarkeit in das eigene Firmennetz.

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Alles was Sie benötigen ist ein unverbindlicher und kostenloser Login und Passwort. Bitte melden Sie sich hierfür im Kontaktformular oder per EMail.

7 Onlinedienste, um Dateien mit Geschäftskollegen auszutauschen

Fast täglich kommt es vor, dass sehr grosse Dateien an einen Kollegen verwendet werden müssen. Handelt es sich um Videos oder hochauflösende Bilder, kann eine solche Datei locker 1 GB bis 2 GB gross sein. Als Attachment per EMail lässt sich ein solches Datenmonster nicht mehr versenden. Was also tun?

Glücklicherweise werden dafür Online-Dienste und Softwarelösungen angeboten, die auch herkömmlichen FTP-Servern weit überlegen sind. Fraglich ist, ob diese auch für den Business-Einsatz taugen. Sieben Beispiele dazu:

DropSend

Dateiaustausch mit Dropsend

Mit DropSend lassen sich bis zu 1GB große Dateien versenden.

Dazu werden in einem Browserformular die Empfänger und ein Benachrichtigungstext erfasst. Nachdem die zu sendende Datei ausgewählt wurde, erhalten die Empfänger per EMail eine URL, unter der die Datei heruntergeladen werden kann.

In der kostenlosen Variante stehen 250 MB Speicherplatz zur Verfügung. Wird dieser Dienst häufiger genutzt, lohnt es sich das zugehörige Upload-Tool auf der lokalen Festplatte zu installieren. Damit lassen sich direkt vom Desktop große Dateien versenden, ohne den Browser öffnen zu müssen.

UploadPedia

Dateiaustausch mit Uploadpedia

Völlig ohne Registrierung kommt UploadPedia aus.

Dort können bis zu 100 Dateien auf einen Rutsch hochgeladen werden, wobei es insgesamt nicht mehr wie 50 MB auf einmal sein dürfen. Insgesamt gibt es jedoch keine Begrenzung des Speicherplatzes auf dem Server.

Wird für den Upload ein Passwort vergeben, sind die Dateien nicht öffentlich und werden automatisch nach 30 Tage zerstört. D.h. andere User bekommen die Dateien ohne Passwort nicht zu Gesicht.
Die öffentlichen Dateien werden mit Top-Downloads, Recent Upload und Suchfunktionen gefunden.

Die vielen Cracks und virenverseuchten exe-Files machen jedoch deutlich, dass dieser Dienst nicht für den Business-Einsatz konzipiert ist – zumindest nicht fürs seriöse Business.

Xdrive

Dateiaustausch mit Xdrive

Kein geringerer wie AOL bietet Xdrive an.

Bei Xdrive gibt es in der kostenlosen Variante 5 GB Plattenplatz. Für umgerechnet ca. 6.- €/Monat lässt sich die Speicherkapazität auf 50 GB erweitern.

Wie bei den anderen Diensten lassen sich mit einem lokal zu installierenden Desktop Client, Dateien, Dokumente, Musik und Fotos automatisch von USB, CD oder der Festplatte auf dem Server speichern.

Der Client erfordert übrigens zum Betrieb das Framework Adobe® AIR ™.

Jungle Disk

Dateiaustausch mit Jungle Disk

Bei Jungle Disk gibt es nichts umsonst.

Jungle Disk setzt mit Clients für MAC, WIndows und Linux auf Amazon.com´s S3 Storage Service im Hintergrund.

Damit funktioniert der Dienst wie jede andere Festplatte. Es gibt eine Drag and Drop Funktion und die Dateien können kopiert und gelöscht werden.

Die Daten werden verschlüsselt und nur der Berechtigte hat Zugriff darauf. Bei Änderungen erfolgt eine Benachrichtigung per Mail oder auch RSS.

Man bezahlt zwar nur was man benutzt, aber schon 1 GB kostet  0,15 Dollar. Dieser DIenst eignet sich weniger für das schnelle und kurzfristige Versenden von großen Dateien!

Rapidshare

Dateiaustausch mit Rapidshare

Bis zu 10 Downloads gibt es bei Rapdishare

Die Dateien werden schnell und einfach gespeichert und können dann insgesamt 10 Mal heruntergeladen werden. Sie werden anschließend nach 90 Tagen ohne Download gelöscht.

Der Dienst ist ein kostenloses 1-Click Webhosting. Mit Rapidshare kann man große Dateien schnell, einfach und sicher versenden.

Dazu einfach Datei auswählen, auf „Upload“ klicken und anschließend den Downloadlink an Freunde, Bekannte und Geschäftspartner schicken.

Box

Dateiaustausch mit Box

Die Box gibt es 14 Tage kostenlos zum Testen.

1 GB  für das Teilen und Verwalten von kleineren Dateien ist kostenlos. Ab 5 GB kann man Fotos, Dokumente und größere Dateien verwalten, was jedoch 6,23 Euro pro Monat kostet.

Online können große Dateien, wie bspw. Fotos, Videos, Dokumente und Zip-Dateien sicher hochgeladen werden.

Die Dateien können in die Box abgelegt werden, um sie mit Kollegen, Kunden und Freunden zu teilen und auch online bearbeitet werden. Von jedem Browser kann auf die Box zugegriffen werden.

Media Space

Dateiaustausch mit Media Space

Der Onlinedienst für Geschäftsleute ist der USB-Stick von doubleSlash.

Nicht für die Öffentlichkeit, dafür aber für Unternehmen ist secureTransfer gemacht. Als einziger Dienst kann das Tool auch in vorhandene Softwarestrukturen eingepasst und von der IT selbst betrieben werden.

Media Space genügt durch Verschlüsselung, selbstzerstörerische Dateien und einem ausgeklügelten Rechtekonzept höchsten Ansprüchen an Compliance und Security.

Die Nutzung erfolgt über den Webbrowser und unterstützt jegliche Dateiformate. Der Datentransfer ist unabhängig von der Größe und es können mehrere Dateien gleichzeitig hochgeladen werden. Weitere Funktionen sind

Weitere Tools für den Dateiaustausch: