Wie IoT das Marketing verändert

Wie IoT das Marketing verändertWerbemassenversände, wilde Plakatierungen, zahllose Anzeigenschaltungen… willkommen im Gießkannenprinzip des Marketings von gestern – verursacht durch die einheitliche Ansprache aller nur vorhandenen Kontakte aus der Kundendatei. Das Ergebnis: Hohe Streuverluste und verlorene Verkaufsoptionen, denn auf diese Weise ist es schlicht unmöglich, den reellen Bedarf eines jeden Kunden anzusprechen [1]. Mehr…

Nomophobie – Chancen für neue Dimensionen der Produktvermarktung

Handysucht_blogWussten Sie schon, dass Nomophobie und „Mobile and Internet Dependency Syndrome“ (MAIDS) erwiesenermaßen zwar oftmals zu Eifersucht in Beziehungen, aber gleichzeitig auch zu mehr digitaler Nutzeraufmerksamkeit für Unternehmen führt?
Aktuelle Studien und Umfragen zeigen, dass jeder vierte Deutsche eifersüchtig auf das Smartphone des Partners ist. Immerhin verbringt man durchschnittlich bis zu drei Stunden am Tag am Handy – und das ist sogar deutlich mehr, als mit einem möglichen „Nebenbuhler“.

 Nomophobie und die Angst der Nichterreichbarkeit

Aber was sind eigentlich „No-Mobile-Phone-Phobia“ (wie Nomophobie offiziell bezeichnet wird) und MAIDS (Mobile And Internet Dependency Syndrome)? Sie beschreiben die Angst, nicht erreichbar zu sein, dabei etwas zu verpassen – auch unter Internet- und Handysucht bekannt. Ein typisches Anzeichen für eine Sucht sind Beklemmung, Hilflosigkeit und Stressempfinden bei ausgeschaltetem oder nicht verfügbarem Handy. Auch das Gefühl der „Nacktheit“, wenn das Smartphone nicht zur Hand ist, kann ein Hinweis für Nomophobie sein. Es entsteht ein ständiges Bedürfnis, das Smartphone bzw. Handy bei sich zu haben und es immer wieder auf Neuigkeiten zu prüfen. Das führt schließlich zu einer Handy- bzw. Internet-Abhängigkeit.
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Marketing Planner 4.4 – Intuitive Kampagnenplanung für Unternehmen

Marketing Planner 4.4 –Intuitive Marketingplanung für Ihr UnternehmenMit dem neuen Release 4.4 für den Marketing Planner geht doubleSlash noch stärker auf die Bedürfnisse des Marketings ein. Die Version 4.4 setzt sich intensiv mit dem Thema Usability auseinander und ermöglicht so eine effizientere Kampagnenplanung.

Die intuitive und einfache Bedienbarkeit von Unternehmenssoftware ist ein zentraler Faktor für einen effektiven und hilfreichen Einsatz. Das iX Fachmagazin zeigt anhand einer aktuellen Studie das schlechte Abschneiden von Unternehmenssoftware in Sachen Innovation. Kernthema dieser Problematik ist die Usability: Die User Experience bei Softwareprodukten im B2B-Bereich hat nicht den gewünschten Stand und wird somit auch nicht gerne angewendet. Usability ist ein zentraler Erfolgsfaktor für gute Unternehmenssoftware, bleibt aber bei der Softwareentwicklung oft auf der Strecke. Meist ist das auf die kurzen Entwicklungszyklen und Budgeteinsparungen zurückzuführen.

Unternehmenssoftware hat in erster Linie einen klaren Auftrag: Sie muss effizient sein und einen Nutzen bzw. bestehende Anforderungen erfüllen und damit zur Problemlösung beitragen. Dafür ist die Akzeptanz der Anwender erfolgsentscheidend. Akzeptanz entsteht aber neben Lösungsorientierung vor allem durch Einfachheit und intuitive Anwendbarkeit. Aus diesem Grund entwickeln wir unsere Produkte ständig weiter. Das nun veröffentlichte Release 4.4 für den Marketing Planner beinhaltet zahlreiche Funktionen, die den Anwender noch intuitiver in der Bedienbarkeit der Software unterstützen.

Dank des neu eingeführten Kampagnenbalkens ist die Kampagnenplanung nun übersichtlicher – alle Kampagnen sind auf einen Blick zu erfassen. Auch die Kampagnenlaufzeiten können jetzt einfach mit einem Klick an den Aktivitätenzeitraum angepasst werden. Die Gitternetzlinien sorgen dabei für eine klare Darstellung innerhalb der Übersicht.

Ein Beispiel: Es wurden bereits 10 bis 15 Kampagnen für einen Zeitraum von drei Monaten erstellt. Das Ziel ist, den größten Erfolg für das Unternehmen zu generieren. Dazu gehören beispielsweise Stärkung der Marke, Angebote bewerben, neue Leads ansprechen, Fachkräfte effektiver Anwerben und so weiter.

Kampagnenplanung auf einen Blick

Mit dem Kampagnenbalken wird genau sichtbar, ob der Zeitraum der Kampagnen optimal ausgenutzt wurde. Sprich: Sind genügend Werbekampagnen zur Anwerbung von Fachkräften geplant? Wurden die Kanäle, die die Angebote bewerben durchgängig bedient? Sollte sich Optimierungspotenzial ergeben, wird dies auf einen Blick sichtbar, ohne eine Vielzahl von Aktivitäten einzeln auswerten zu müssen. Gleichzeitig ist mit den Gitternetzlinien sofort zu erkennen, welche Kampagne zu welchem Zeitraum gehört. Durch das Release 4.4 wurden damit Funktionen umgesetzt, die durch einen effektiveren Überblick den Komfort bei der Nutzung der Software spürbar erhöhen.

Hinzu kommt, dass die Software selbstständig erkennt, wenn sich eine Aktivität außerhalb des Kampagnenzeitraums befindet. Das System schlägt proaktiv vor, diesen Zeitraum automatisch anzupassen. So werden Kampagnen besser aufeinander abgestimmt und Zeiträume mit wenigen Klicks an veränderte Gegebenheiten angepasst.

Das Release 4.4 hat vor allem den Nutzer im Blick: Welche Anforderungen hat er an die Software und wie kann ihm die Arbeit erleichtert werden? Deshalb haben wir den Fokus auf die Verbesserung der Usability und die Steigerung der User Experience gelegt.

Haben Sie Anregungen oder Fragen? Wir freuen uns über Ihre Kommentare.

 

iico 2014 – Ein Blick in die Zukunft des Marketing

Die Zukunft des MarketingsEinmal im Jahr treffen sich Vertreter aus Marketing, Vertrieb und IT in Berlin, um gemeinsam über Trends und Entwicklungen rund um die digitale Unternehmenskommunikation zu diskutieren. Den passenden Rahmen dafür bietet die Konferenz „iico“ [1]. Der Veranstalter infopark [2] bot auch in diesem Jahr wieder eine hochspannende Themenauswahl und kompetente Sprecher aus verschiedenen Themengebieten.Mehr…

Ohne geht's nicht: Wie der stationäre Handel online punkten muss

Colorful application icon concept and the shopping cart

In den letzten Jahren hat sich der Handelsbetrieb stark verändert. Während der stationäre Handel zu kämpfen hat, erhält der E-Commerce immer stärkeren Aufschwung. Für lokale Ladenbesitzer wird es zunehmend schwerer, mit Internetriesen wie Amazon oder Zalando mitzuhalten. Allerdings entstehen neben den vielen Herausforderungen, die das Onlinegeschäft mit sich bringt, vor allem auch neue Möglichkeiten für den stationären Handel, die er  ergreifen sollte, wenn er nicht nur zum Showroom für Onlineshops werden möchte.

Der Onlinemarkt bzw. der E-Commerce wächst immer schneller. Im Jahr 2012 erreichte der Distanzhandel (Katalog und Online) einen Marktanteil von rund neun Prozent am deutschen Einzehandelsumsatz.1 Die Top 1000 der Onlineshops steigerten ihren Umsatz auf 29,5 Mrd. Euro.2, und der  Onlinehandel floriert so stark wie noch nie. Mittlerweile zählen sich auch viele ältere Menschen zu den Onlineeinkäufern und entdecken das bequeme Shoppen von zuhause für sich. Das bedeutet allerdings nicht, dass sich die Türen des stationären Handels schließen. Auch wenn viele Ladenbesitzer um ihre Existenz fürchten, öffnet das Internet gerade für den stationären Handel zahlreiche neue Türen.

Die Mischung macht den Unterschied

Analog allein reicht nicht mehr aus, um für Kunden weiterhin attraktiv bleiben zu können, Ein großer Vorteil des Onlineshops ist die Bequemlichkeit des Kunden. Zuhause auf dem Sofa einzukaufen, ist einfach, geht schnell und zu jeder Zeit. Aber etwas Entscheidendes im Kaufprozess fehlt – der haptische Kontakt zum Produkt. Online kann der Kunde Bilder oder auch Videos anschauen, um eine realistische Vorstellung vom Produkt zu bekommen. Im Fachgeschäft hat man die Möglichkeit, sein Wunschprodukt in der Realität anzuschauen, anzufassen und  anzuprobieren. Dadurch bekommt man einen ganzheitlichen Eindruck vom Produkt, und der haptische Eindruck erleichtert die Kaufentscheidung erheblich. Warum also die Vorteile von online und offline nicht kombinieren? Heute hat beinahe jedes Geschäft eine eigene Internetseite und auch immer mehr Onlineshops entscheiden sich für die Eröffnung von Filialen. Wieso nicht die Verkaufsberatung schon digital starten?

Für den Kunden ansprechbar sein

In der Automobilbranche ist dies schon längst Gang und Gebe. Der Kunde wählt  sein Modell aus und passt es seinen individuellen Wünschen an, um es dann genau so zu kaufen. Der digitale Verkaufsberater gibt Beratung und weitere Informationen auf dem Weg zum Wunschprodukt. Dies ist ein direkter Kanal vom Unternehmen zum Kunden und zurück. Der Konfigurater ermöglicht also auch dem stationären Handel, direkt auf den Kunden zuzugehen, das Wunschprodukt online auszusuchen, zu  konfigurieren und zu reservieren. Beim nächsten Ladenbesuch kann der Kunde das Wunschprodukt dann anschauen, kaufen und sofort mitnehmen. Natürlich muss sichergestellt werden, dass das ausgewählte Produkt vorrätig ist. Unternehmen wie IKEA oder Saturn zeigen bereits online, ob Produkte in der Filiale vor Ort abholbereit sind. Auch der Dienstleistungssektor greift immer stärker auf die Kombination aus online und offline zurück. Viele Versicherer und Finanzdienstleister nutzen bereits ihre Webseite, um länger für den Kunden ansprechbar zu sein und so die Servicequalität erheblich zu erhöhen. Durch längere Öffnungszeiten und einen persönlichen Onlineberater z.B. können Kunden auch nach Filialschluss flexibel ihre Bankgeschäfte tätigen.3

Die Kunden zu Fans machen

Während man online meistens allein vor dem Computer sitzt, wird das traditionelle Einkaufen oftmals zum Erlebnis. Gemeinsam mit der Familie oder Freunden begibt man sich auf eine „Schatzsuche“, beispielsweise nach dem schönsten paar Schuhe. Darauf folgt dann schnell ein Foto mit dem Handy und ein Post in einem sozialen Netzwerk. „Wie gefallen euch meine neuen Schuhe?“ können dann alle Freunde lesen. Vorteilhaft ist da natürlich guter und wenn möglich kostenfreier WLAN-Zugang direkt in der Filiale. Denn was gibt es besseres als einen Kunden, der begeistert Werbung für ein gekauftes Produkt bei seinen Freunden macht? Er wird zum Weiterempfehler des Produktes im Freundeskreis. Einen Schritt weiter geht Adidas mit den Social Mirrors. In den Filialen von Adidas NEO finden sich große Flachbildschirme mit Kameras, die direkt mit Facebook oder Twitter verknüpft sind. Unschlüssige Käufer erhalten dadurch die Möglichkeit, sich im neuen Outfit fotografieren oder filmen zu lassen und dann online die Freunde um Rat zu fragen. Im Idealfall erhält man dann den Daumen hoch.4

Mit der richtigen App direkt in die Filiale

Ferner könnten die Möglichkeiten, die das mobile Internet via Smartphone und Co bietet, einen Rettungsanker für Fachgeschäfte in Städten darstellen, z.B. während des Shoppingtrips nach Angeboten zu suchen oder zu überprüfen, welche Modeboutique die passende Jeans vorrätig hat. Apps, die dem Kunden die Shoppingwelt in seiner Umgebung eröffnen, stehen auf den Topplatzierungen in den Appstores. Dabei muss nicht jedes Geschäft eine eigene App auf den Markt bringen, aber über einen Zusammenschluss vieler Geschäfte in einer App sollte nachgedacht bzw. sich in vorhandenen Storelocator-Apps eingebracht werden.

Fazit

Nach wie vor hat der stationäre Handel Vorteile zu bieten, die auch der beste Onlineshop nicht abdecken kann. Eine gute Beratung im Fachgeschäft und das Live-Erlebnis mit dem Produkt sind unschlagbare Faktoren. Um Kunden weiterhin zu binden, sollte ein kombinierter Ansatz gewählt werden. Der Kunde von heute sucht das übergreifendende Einkaufserlebnis ohne „Medienbruch“, wie eine aktuelle Studie des Handelsverband Deutschland5 deutlich zeigt. Deshalb ist für stationäre Händler  äußerst entscheidend, auf beiden Kanälen präsent zu sein und so die Vorteile vom Live-Produkterlebnis und guter Beratung vor Ort mit den Vorteilen des E-Commerce sinnvoll im Sinne eines zufriedenen Kunden zu verbinden. Auch der aktuelle E-Commerce Studienbericht der Bitkom6 zeigt, dass sich fast neun von zehn Personen erst im Internet informieren und dann offline im stationären Handel kaufen. Gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass sieben von zehn Personen ihren Einkauf im Fachgeschäft online vorbereitet haben. Das hürdenlose Einkaufserlebnis ist also für den Kunden von heute schön längst Wunschrealität und sollte es für den stationären Handel auch sein.

Neukunde- oder loyaler Bestandskunde?

Die Gewinnung von Neukunden steht heute noch bei sehr vielen Unternehmen an erster Stelle. Hier wird sehr viel Zeit und Geld aufgebracht um diese für sich zu gewinnen. Statistisch betrachtet ist die Gewinnung von Neukunden deutlich teurer als Bestandskunden zu halten.

Loyalität der Schlüssel zum ErfolgBestandskunden? Sollten Unternehmen Aufwand in den Ausbau der Bestandskunden investieren?

Klare Aussage, ja! Unternehmen sollten bestrebt sein, aus Bestandskunden, loyale Kunden zu machen. Die Gewinnung von loyalen Kunden, sollte neben der Gewinnung von Neukunden eines der Top Ziele eines Unternehmens sein. Kein Kunde möchte als Kunde zweiter Klasse behandelt werden.

Bestandskunden können wesentlich zum Gewinn eines Unternehmens beitragen, denn je länger ein Kunde einem Unternehmen treu bleibt, desto mehr Geld gibt dieser aus. Das Geheimnis ist hier die wachsende Loyalität und das Vertrauen. Kunden die vertrauen und dem Unternehmen loyal gegenüberstehen kaufen mehr und öfter.

Das bereits vorhandene Kundenpotenzial bietet viele Möglichkeiten den Unternehmenserfolg zu steigern. Kunden die weiterempfehlen und vertrauen, können maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens beitragen.Mehr…

Marketing Planner 4.1 – Marketingerfolge werden jetzt messbar!

Ganz unter dem Motto „Marketingerfolge werden jetzt messbar“ steht ab sofort der neue doubleSlash Marketing Planner in der Version 4.1 zur Verfügung.
Anhand der langjährigen Erfahrung mit den Kunden konnten neue, aus der Praxis stammende Features implementiert werden, die die einzigartige User Experience erweitern und optimieren.

Marketing Planner 4.1 - AktivitätenübersichtAlle anstehenden Aktivitäten des Tages können nun sofort bequem und auf einen Blick eingesehen werden, um stets den Überblick und den aktuellen Status verfolgen zu können.
Zusätzliche Features wie die neue Drag and Drop Funktion, die es dem User nun erlaubt Datein vom Desktop durch einfaches hineinziehen in den Marekting Planner zu übertragen, oder die Multiupload Funktion von Dateien, tragen zusätzlich zur einfachen Bedienung bei und sollen die Arbeit erleichtern.Mehr…

Unternehmen müssen Sprache des Kunden sprechen

Die Vorbereitungen für den slashTalk 2013 laufen bereits auf Hochtouren. Grund genug für uns als Veranstalter unsere Referenten speziell zum diesjährigen Top-Thema Touchpoint Management genauer zu befragen. Den Anfang macht Stefan Hövel, Gründer von Innovagon und Touchpoint-Experte.

Stefan Hövel, Unternehmensberater und slashTalk-Referent1. Sie haben Innovagon 2006 als Unternehmensberatung für digitales Marketing gegründet. Was ist Ihre Mission?

Unsere Mission ist es, Marketing für den Konsumenten relevanter und nützlicher zu machen. Werbung spielt weiterhin eine große Rolle, aber viele Unternehmen wollen immer noch nicht wahrhaben, dass der Kunde im Internet selbstbestimmt nach weiteren Informationen zu Marken, Produkten und Services sucht. Das Marketing muss diese Kundenanforderungen verstehen und neue Lösungen bieten. Die meisten unserer Kunden haben hier immense Optimierungspotentiale.
Darüber hinaus hilft eine konsequente Kundenzentrierung, d.h. Lösungen aus dem Blickwinkel des Konsumenten zu gestalten. Gelingt dies, wird das Marketing automatisch effektiver und effizienter. Wir beobachten und analysieren auch viele erfolgreiche Start-ups, die teilweise mit nur einem einzigen Kundennutzen und einer dafür optimierten Internetlösung an den Start gehen. Ein sehr schönes Beispiel dafür ist AirBnB. Diese Best-Practices auf größere Unternehmen zu übertragen, ist eine spannende Herausforderung.Mehr…

Antworten zur Implementierung eines Marketingplanungstools

Experte für Marketing- und Vertriebplanung

In meiner Funktion als Business Consultant für Marketing und Vertrieb erhalte ich von Interessenten immer wieder ähnliche Fragestellungen im Bezug auf unsere Softwaresuite zur Marketing- und Vertriebsplanung.

Darum ein kleiner interessanter Auszug aus Fragen und (kurzen) Antworten meinerseits:

Wie intensiv werden Sie bei der eigentlichen Implementierung des Tools in der Regel um Unterstützung gebeten?
Das Tool ist für große und sehr große Unternehmen konzipiert. D.h. dass es fast immer Anpassungen und Schnittstellen gibt, die immer mit Hilfe und in Zusammenarbeit mit der Kunden-IT durchgeführt werden. Auch und gerade für das erfolgskritische Projektmarketing wird auf unsere Erfahrungen zurückgegriffen. Für einen spezialisierten Softwaredienstleister ist die Implementierung tägliches Brot, während der Kunde in der Regel erstmalig ein so umfassendes zentrales Planungsinstrument im Marketing einführt.

Was sind häufige Gründe für die Implementierung eines Marketingplanungstools?

  • Aufwandsreduzierung, Kosteneinsparung, Vereinfachung, Unzufriedenheit mit dem Status Quo, etc.
  • Verbesserung der individuellen Marketing Performance im operativen Tun
  • Mehr Effizienz in der Zusammenarbeit zwischen Abteilungen, Töchter und Organisationen
  • Besseres Management-Reporting und somit mehr Transparenz in den unterschiedlichen Organisationseinheiten
  • Größere Transparenz bezüglich individueller Auslastungen und Leistungen

Erachten Sie die Verwendung von Erfolgsmodellen des Change Management für sinnvoll?

Ja, das ist sehr sinnvoll. Es reicht nicht aus, ein technisch brillantes Softwaretool abzuliefern. Speziell in dezentralen Unternehmen schafft man Akzeptanz durch Methoden des CM. Requirement-Engineering, Stakeholder (Betroffene zu Beteiligten machen), Projektpromotion, Kommunikation des Fortschritts und der Erfolge.

Inwiefern ist der Schwierigkeitsgrad einer Implementierung abhängig von der Komplexität der Rahmenbedingungen? (Anzahl an Betroffenen, Internationalität, etc.)

Die Schwierigkeit hat auch zu tun mit der Prozessreife im Unternehmen. D.h. wie stark im Unternehmen oder in der Abteilung in Prozessen gedacht und gearbeitet wird. Hierzu Bedarf es u. a. Prozessverantwortliche, Prozessdokumentationen, Zuständigkeiten und gute, bereichsübergreifende Kommunikation. Während die eine Abteilung noch komplett auf Zuruf sehr unorganisiert arbeitet, hat ein anderes Unternehmen bereits Erfahrungen im softwaregestützten Arbeiten. Zwar noch nicht durchgängig, mindestens aber mit verschiedenen Excelsheets.

Wann ist die Schaffung einer Projektgruppe sinnvoll?

Immer. Denn nur dadurch kann den Implikationen eines solchen Vorhabens entsprochen werden. Die Größe und Zusammensetzung einer Projektgruppe hängt dabei immer vom Charakter des Projekts ab. Soll/muss z.B. ein Pilotprojekt zunächst eher „unter dem Radar“ laufen, darf auch eine Projektgruppe nicht zu groß sein. Muss hingegen z.B. aus politischen/organisatorischen Gründen dem Thema Gewicht verliehen werden, so ist eine größere Gruppe unabdingbar.

Wann ist die Erstellung eines verbindlichen Zeitplans sinnvoll?

Immer. Nur dadurch entsteht Vertrauen und bei Einhaltung des Zeitplans die sehr wichtige Verlässlichkeit. Auch wenn schon sehr frühzeitig zu erkennen ist, dass alle Bedürfnisse nicht im ersten Wurf berücksichtigt werden können, benötigen alle Beteiligten einen Ausblick.

Empfehlen Sie eine Analyse der internen/externen Rahmenbedingungen vor der Implementierung? (Stakeholder, Risiken, etc.)

Dies hängt sehr stark davon ab, ob und wie „reif“ ein Unternehmen für die Implementierung und Einführung ist. Wird schon bei frühen Gesprächen eine solche Notwendigkeit identifiziert, wird von uns eine entsprechende Beratung angeboten. Seitens Kunden wird die Notwendigkeit einer solchen vorherigen Analysephase immer häufiger erkannt.

Wie wichtig schätzen Sie folgende Faktoren bei derartigen Veränderungsvorhaben ein …?

  • eine klare Vision
  • Schaffung eines Bewusstseins über die Notwendigkeit des Wandels 
  • Motivation 
  • Glaubwürdigkeit & Vertrauen 
  • Veränderungs-Controlling

Konsequenz, Glaubwürdigkeit und Vertrauen sind sehr wichtig. Auch den tatsächlichen Nutzen glaubwürdig vermitteln zu können ist sehr wichtig. Denn nur wenn der Nutzen erkannt wird, wird ein System auch aktiv und mit Freude genutzt.

Software Marketingplanungstool

In welcher Phase der Implementierung sollten Führung & Vision besonders verstärkt werden?

Hauptsächlich zum Projektstart ist es wichtig Vorstellungen und Visionen sehr klar zu kommunizieren. Dadurch vermeiden Sie mögliche Vorurteile und bauen Erwartungshaltungen richtig auf. Ebenso ist es wichtig, kurz vor Fertigstellung über das Ergebnis, das man „in Händen“ halten wird präzise und richtig zu berichten. Ein solches Vorhaben können Sie auch eher als einen längeren Weg als ein einmaliges kurzes Projekt verstanden werden. D.h. Sie sollten diesen Weg kontinuierlich und nachhaltig beschreiten und konsequent den Nutzerkreis ausbauen.

Wie wichtig schätzen Sie das Thema Kommunikation bei der Implementierung ein?

Eine gute Kommunikation ist in der Praxis einer der erfolgskritischen Faktoren. Die wenigsten Abteilungen (vor allem zentrale Abteilungen) können und wollen ernsthaft mit den Märkten/Regionen sprechen. Hier ist sehr häufig der „interne Dienstleistungsgedanke“ noch nicht vollständig ausgeprägt.

Welche Instrumente der Kommunikation erachten Sie für sinnvoll? (Aushänge, Intranetseiten, Artikel in Mitarbeiterzeitungen, E-Mail, Informationsveranstaltungen, Teamrunden und Mitarbeitergespräche, etc.)

All das und vor allem durch echtes Involvement der Protagonisten. D.h. jeder relevante Stakeholder muss sehr einfach Feedback geben können, beispielsweise über einfache und kurze Formulare.

In welcher Phase der Implementierung sollte die Kommunikation besonders verstärkt werden?

Ganz zu Beginn, wenn es darum geht Erwartungshaltungen aufzubauen und das Vorhaben von Beginn an im rechten Licht erscheinen zu lassen. Je nach Größe des Projekts kann es ein richtiges, begleitendes Kommunikationskonzept dazu geben.

Bis zu welchem Maße ist eine Beteiligung sinnvoll?

Zu viel Beteiligung aller möglichen Abteilungen weckt in der Tat viele Erwartungshaltungen, welche im Zweifel zu Enttäuschungen führen können. In der Regel muss dies –vom Kunden- im Einzelfall entschieden werden, da nur der Kunde die Organisation und die wichtigen Spieler kennt.

In welcher Phase der Implementierung sollte die Beteiligung besonders verstärkt werden?

Ganz zu Beginn, wenn es darum geht Wünsche abzufragen und Key-User aus Key-Märkten zu involvieren.

Wie entscheidend ist die Qualifizierung für eine erfolgreiche Implementierung explizit von Marketingplanungstools?

Die reine technische Ausgestaltung wird häufig sehr überbewertet. Einfacherweise werden jedoch sehr häufig von Kunden statische Featurelisten gegenübergelegt. Unterm Strich ist die Auswahl eines Marktingplanungstools exakt identisch mit der Auswahl von anderer Business-Standardsoftware. Heutzutage ist die Software selbst der Reinheitsfaktor, Projekte gelingen oder scheitern aufgrund anderer Faktoren, nicht aufgrund der Software selbst.

Inwiefern sollten Mitarbeiter bei der Implementierung eines Marketingplanungstools qualifiziert werden? (Dokumentationen, Seminare, Workshops und Trainings, etc.)

Die Abbildung der Organisationen, Strukturen und deren fachlichen Bedeutung sollte in der Tat mithilfe eines Trainings geschehen. Dies kann auch das einfachste System nicht leisten. Wer und wie die Multiplikatoren geschult werden, hängt auch wiederum von Fall zu Fall ab.

In welcher Phase der Implementierung sollte die Qualifizierung besonders verstärkt werden?

Spätestens in einer Preview-Phase eines Pilotprojekts, da dann ggf. Abteilungen Feedback geben und spätere Nutzer als Multiplikatoren unterrichten sollen. Es soll Neugier und Lust auf das Thema erzeugt werden.

Software Marketingplanungstool

Welche Arten von Hindernissen treten häufig auf? (formale Restriktionen, Widerstand, Management Entscheidungen, externe Ereignisse, etc.)

Ganz zu Beginn, wenn es darum geht Wünsche abzufragen und wenn es darum geht Key-User aus Key-Märkten zu involvieren.

Inwiefern sollten Mitarbeiter bei der Implementierung eines Marketingplanungstools qualifiziert werden? (Dokumentationen, Seminare, Workshops und Trainings, etc.)

Die Abbildung der Organisationen, Strukturen und deren fachlichen Bedeutung sollte in der Tat mithilfe eines Trainings geschehen. Dies kann auch das einfachste System nicht leisten. Wer und wie die Multiplikatoren geschult werden, hängt auch wiederum von Fall zu Fall ab.

In welcher Phase der Implementierung sollte die Qualifizierung besonders verstärkt werden?

Spätestens in einer Preview-Phase eines Pilotprojekts, da dann ggf. Abteilungen Feedback geben und spätere Nutzer als Multiplikatoren unterrichten sollen. Es soll Neugier und Lust auf das Thema erzeugt werden.

Welchen der genannten Erfolgsfaktoren (Führung & Vision, Kommunikation, Beteiligung, Qualifizierung) erachten Sie als am wichtigsten?

Ganz klar Kommunikation. Damit kann man viel gewinnen, aber auch sehr viel verlieren.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein paar Anregungen zum Thema Implementierung eines Marketingplanungstools geben. Geben Sie mir gerne Feedback in den Kommentarfeldern.

Links:

Augmented Reality – Neues Marketinginstrument?

Erweiterte RealitätAugmented Reality oder „erweiterte Realität“ bezeichnet eine computergestützte Wahrnehmung, bei der sich die reale und die virtuelle Welt mischen. Dabei werden in die reale Umgebung, Textinformationen und Grafiken in Echtzeit eingeblendet. Bereits in verschiedenen Bereichen wird Augmented Reality eingesetzt.
Wir haben den Experten Mark Joachim, Geschäftsführer der tarienna GmbH, zum Thema befragt.

1. Welches Potenzial bietet AR für Unternehmen?

In den letzten Jahren nimmt die Wahrnehmung der Technologie Augmented Reality (AR) in unterschiedlichen Bereichen stetig zu. Nachdem auch mobile Endgeräte für diese Technologie entdeckt wurden, wird AR eine rasante Entwicklung prognostiziert. Interessant dabei ist, dass die meisten Entwicklungen hierfür schon in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts erfolgten. AR ist ein wichtiges unterstützendes Medium und führt zu einer Verbesserung der Kommunikationsprozesse und -strukturen zum Beispiel durch augmentierte Visualisierungen. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren deutlich verstärken.

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