Software zum Messen mobiler Bandbreiten wird Opensource

Opensource mobile Bandbreiten Messsoftware
Seit kurzem gibt es unsere Software zum messen mobiler Bandbreiten auch als Opensource Version.

Sowohl die Laptop Edition als auch die Mobile Edition stehen auf dem von Google gehosteten Opensource-Server zum Download bereit (Siehe doubleSlash-News).

Auf Basis des unter GPL veröffentlichten Java-Codes, können Entwickler ab sofort eigene Softwareversionen z.B. für das kommende Google-Android und Apples iPhone entwickeln. Mehr Infos direkt hier bei Google.

Wer hat das bessere Netz für Datentransfers – Vodafone oder T-Mobile?

Mit speedTrack lassen sich mobile Datenraten messen und in einer Karte anzeigen. Die Frage, welcher Provider nun das bessere Netz anbietet liegt auf der Hand.

Vor 18 Monaten startete T-Mobile in der T-City Friedrichshafen mit dem Ausbau des Mobilfunknetzes. Inzwischen sind große Teile der Stadt mit UMTS und HSDPA versorgt und es stellt sich die Frage was eigentlich Vodafone macht?

Zwar überlässt Vodafone das Geschehen nicht Kampflos dem Konkurrenten, doch scheint sich der Rote Riese eher auf Würzburg zu konzentrieren. Dort baut Vodafone -als Pendant zu T-Mobile- die nächste Generation des Mobilfunknetzes auf. Quasi als V-City Würzburg.

Während der Focus vom Wettrüsten in den Hightech-Citys berichtet, stellt sich tatsächlich die Frage wer nun das bessere Datennetz für Breitbanddienste anbietet.

Providervergleich mit speedTrack?

Um es gleich vorwegzunehmen: Mit der neuen Version von speedTrack ist es zwar möglich einzelne Messungen optisch gegenüber zustellen, doch jeder Mobilfunktechniker wird mir zustimmen, dass daraus kein seriöser Rückschluss gezogen werden kann, welches Netz nun das bessere wäre. Man kann in speedTrack mehrere Messfenster öffnen und in der Taskleiste ablegen.
Taskleiste der speedTrack Webanwendung wie bei Windows
speedTrack misst ganz bewusst so, wie es ein Techniker niemals messen würde – nämlich aus Sicht des Benutzers. Technische Gegebenheiten und Besonderheiten der Mobilfunktechnik bleiben ganz gezielt außen vor.

Will man dennoch ein Gefühl dafür entwickeln (nur dafür ist speedTrack gut) wie sich verfügbare Bandbreiten zweier Netze verhalten, sollte man vier Dinge berücksichtigen:

  • Identisches Handymodell für Messung mit Vodafone und T-Mobile
  • Identische Strecke zu identischer Tageszeit abfahren
  • Identische Prüfdatei von identischem Webserver laden
  • Beide Messungen sollten innerhalb von 24 Stunden liegen

Testen Sie es selbst! speedTrack-Webseite und demnächst die neue speedTrack Webanwendung.

Caching mit mobiler Software verfälscht speedTrack-Messungen

Werden mobile Datenraten aus Sicht des Endbenutzers gemessen, so ist es wichtig die tatsächlichen Datenraten zu ermitteln. Proxies, Komprimierungstools oder SpeedManager verfälschen das Ergebnis. Ein Beispiel:

Will man mit der Laptopversion der speedTracker Software mobile Datenraten messen, so wird der Internetzugang meist über eine zusätzliche Software des Providers hergestellt. T-Mobile bietet beispielsweise den Web´n´Walk Manager an.

Speedmanager plus von T-Mobile muss ausgeschaltet sein Dieser optimiert die Datenübertragungen durch Pufferung bereits erhaltener Daten. Bestimmte Daten werden dadurch nicht mehr vom Server abgefragt, sondern werden aus dem internen Cache ausgeliefert. Das führt dazu, dass für die speedTrack-Messung viel zu schnelle Datenraten gemessen werden. Nicht einmal in der Theorie können derartige schnelle Downloadraten über HSDPA oder HSUPA erreicht werden.
D.h. für die Messung muss diese Pufferung in der Zugangssoftware ausgeschaltet werden. Bei T-Mobiles Web´n´Walk Manager ist dies mit der Option „Speedmanager plus“ zu erreichen.

Fehlerbild mit gecachten Downloadraten

Wie die Laptop-Messung aussieht wenn die Zugangssoftware die Datei speichert, lässt sich am Track 861 und 881 sehen. Dort wurde vermutlich mit der Web´n´Walk Software von T-Mobile und den Laptops (Dell D830 bzw. Lenovo T600) aufgezeichnet.

Die blauen Peaks gehen über die Skala hinaus und weisen darauf hin, dass hier die Prüfdatei nicht vom Server geladen wurde. Dadurch kommt eine viel zu schnelle Downloadrate zustande.

Gecachte Downloads durch Zugangssoftware verfälschen das Bild
Mehr zu speedTrack:

Auswerten der Übertragungsraten von mobilen Geräten mit speedTrack 3.0

Mobile Datenraten lassen sich mit der Software speedTracker erfassen und protokollieren. Entweder mit einem Laptop oder mit einem Handy schreibt die Software eine Logdatei. Wie lassen sich nun die so gemessenen Übertragungsraten auswerten?

Stereopoly berichtet bereits von einigen Funktionen der nächsten Version speedTrack 3.0. Neben der erweiterten Suchfunktionen wird es auch Möglichkeiten geben, vorher eingepflegte Tracks wieder downzuloaden. Folgende Formate sind zum Download verfügbar:

Export nach CSV

Jede Messdatei kann in einem CSV-Format (Comma Separated Values) konvertiert werden. Diese Datei lässt sich dann sehr einfach in eine Datenbank oder ins Excel-Sheet importieren. Damit sind dann ohne Probleme eigene, individuelle Auswertungen und Darstellungen möglich.

Export als GPX-Format

Das GPX-Format steht für GPS Exchange und ist der Quasi-Standart wenn es um das Speicherformat von geografischen Positionen geht. In den meisten GPS-Tracker und Routenplaner wird dies als Datenaustauschformat verwendet. Z.B. für GEO-Drawing. Neben den Längen- und Breitengrade erfasst die speedTracker-Software auch die Höhenangabe, so dass sich dieses GPS-Format leicht in bekannte GPS-Portale wie z.B. GPSies, Wanderkompass oder Bikemap importieren lassen.

Export als SPTX-Format

Das SPTX-Format (speedTrack Exchange) ist eine Erweiterung des GPX-Formats um die beiden gemessenen Attribute Latenzzeit und Downloadrate. Continue reading

Suche nach mobiler Transferrate mit speedTrack 3.0

Wie genau sieht die mobile Datentransferrate direkt vor Ihrer Haustüre aus? Wie auf dem Weg zur Arbeit? Und wie hat sie sich in den letzen Monaten verändert?

Solche und ähnliche Fragen lassen sich mit der Landkarte für mobile Bandbreiten beantworten. Vorausgesetzt es gibt die entsprechenden Suchfunktionen. Genau diese lassen in der aktuellen Version unter http://www.speedtracks.org noch etwas zu wünschen übrig. Nicht so in der demnächst (mitte Dezember) erscheinenden neuen Online-Version. Folgende Suchfunktionalitäten werden enthalten sein:

Preview auf Suchmöglichkeiten nach mobilen Transferraten

Suche nach Postleitzahl

Es werden alle mobilen Bandbreitentracks gefunden, welche in einem bestimmten Umkreis (5, 10, 20, 50 km) rund um das PLZ-Gebiet liegen. Die Postleitzahl wird dabei vollständig, d.h. mit fünf Stellen angegeben.

Suche über Ort

Anstatt der Postleitzahl kann für die Suche auch ein Ortsname und ein Umkreis bestimmt werden.

Gezielte Filterung

Um nicht übermäßig viele Ergebnisse zu erhalten, lassen sich Bandbreitentracks nur für bestimmte Provider (aktuell T-Mobile, O2, E-Plus, Vodafone oder andere) anzeigen. Genauso für die Art der Aufzeichnung, d.h. mit welchem Gerät (Handy oder Laptop) die Transferraten gemessen wurden.
Natürlich lässt sich auch der Zeitraum einschränken, wann die Strecke „abgemessen“ wurde. Genauer gesagt ist es der Zeitpunkt, wann mit der Aufzeichnung via Laptop oder Handy gestartet wurde.

Suche über Tagwords und Keywords

Wenn neue Messungen eingepflegt werden lassen sich diese mit beliebigen Tags/Keywords versehen. Genau diese Tags werden in einer Tagcloud in unterschiedlicher Größe -je nach verwendeter Häufigkeit des Tagwords- dargestellt. Bei einem Click auf einen Begriff aus der Tagcloud werden alle die Messungen dargestellt, welche mit diesem Tagword beim Einpflegen versehen worden sind.
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Startschuss zum Messen mobiler Datenübertragungsraten

Vergangene Woche waren einige News zum speedTrack-Projekt zu lesen. ProSieben, Golem und auch der Heise-Verlag diskutieren aktuell über den Nutzen dieser einzigartigen Idee, mobile Datentransferraten aus Nutzersicht zu messen. Was hat sich seither bei speedTrack getan?

speedTrack zum messen mobiler DatenübertragungsratenZuallererst gab es ein überwältigendes Medienecho, das sich in ca. 300 EMails an speedtrack@doubleSlash.de äusserte. Neben Supportanfragen waren vor allem Nachfragen zu einer Softwareversion für das UMTS 3G iPhone darunter.
Warum ausgerechnet Apple-Fans ihre UMTS-Geschwindigkeit messen wollen, kann nur vermutet werden. Wegen der überwältigend guten JAVA-Unterstützung kann es jedenfalls nicht sein. Diese ist nämlich eine der Voraussetzungen, damit die speedTracker-Software auf dem mobilen Gerät läuft.

Messungen vom anderen Ende der Welt

Witzig ist, dass schon erste Tracks aus Australien eingetragen worden sind. Auch wenn es vermutlich nicht sehr aussagekräftig ist, zeigt sich dass moderne Anwendungen auch über das Australische Telstra Netz betreibbar wären – sogar wenn diese von der anderen Seite der Welt abgerufen werden.

Fakten zu speedTracks:
  • Damit man keinen speedTrack verpasst gibt es einen speedTrack-Feed
  • Aktuell sind 60 Tracks mit 2.360 Kilometer -vorwiegend noch aus der Region Friedrichshafen- enthalten
  • 12 verschiedene Personen haben bisher mit Laptop und 4 verschiedenen Handytypen getrackt
  • Das Projekt speedTrack ist auch unter http://www.speedtracks.org zu erreichen
  • Die kostenlose speedTracker-Software wird hier über Heise distributiert
  • Gemessen wurde bisher im Netz von T-Mobile, O2 und Vodafone

Mobilfunknetze vergleichen

Es ist zwar technisch kein zulässiges Ziel die unterschiedlichen Netzqualitäten miteinander zu vergleichen (alle Messungen sind Momentaufnahmen), dennoch zeigen sich bei den Datenübertragungsraten interessante Muster. Z.B. wenn man gleichzeitig komplett identische Tracks im Netz von Vodafone und T-Mobile misst. Zu sehen im Track 245 und Track 364.

Prinzipiell geht es uns jedoch nicht darum alle technischen Parameter eines Mobilfunknetzes zu messen und womöglich mit dem Zeigefinger auf Mobilfunkprovider zu zeigen, wenn diese ihre Marketingversprechen bezüglich Datenübertragungsraten nicht einhalten. Das können Mobilfunktechniker wesentlich besser.

Bessere mobile Anwendungen durch speedTrack

Das Kerngeschäft von doubleSlash ist Anwendungsentwicklung für Businesskunden. Als solcher wollen wir mit speedTrack verstehen und dokumentieren, wie der Anwender mobile ortsbasierte Dienste in der Praxis erlebt – vor allem wenn er im Auto oder Zug sitzt. Das ermöglicht uns mobile Dienste zu optimieren, sowie Informationen und Inhalte in völlig neuer Qualität aufzubereiten und dem Nutzer zuzusteuern.

Wem nutzt speedTracks?
  • Anbieter von Location Based Services (LBS) können testen, wie gut ihr Service in bestimmten Regionen erreichbar ist.
  • Marktforscher können verifizieren, wie gut bestimmte Nutzergrupppen über mobile Dienste erreichbar sind.
  • Marketingabteilungen erhalten im Vorfeld von Kampagnen Auskunft über die Erreichbarkeit mobiler Kunden.
  • Serviceabteilungen können die Kommunikation mit dem Außendienst optimieren.
  • Mobile Service Manager nutzen die Informationen um daraus die Gestaltung ihrer Mobile Services abzuleiten.

Wie geht es weiter?

Da wir von dem Feedback geradezu überwältigt sind, wollen wir das Thema weiter ausbauen. Die Tracks wird man in Kürze suchen, sortieren und schöner anzeigen können. Aktive Tracker können für sich werben und mit anderen Trackern vernetzen.
Es wird die speedTracker-Software in Kürze als OpenSource Variante geben (vermutlich unter GPL) und wir werden die Tracks zum Download/Export frei zur Verfügung stellen.

Somit kann Jeder eine entsprechende Trackingsoftware -auch für iPhone- erstellen und die Daten völlig frei für eigene Entwicklungen verwenden.

Bei Interesse in irgendeiner Form mitzumachen bitte direkt unter speedtrack@doubleSlash.de melden oder hier kommentieren.

Durch mobile Anwendungen besser mit dem Außendienst kommunizieren

Das Magazin acquisa ist das führende Printmedium für Marketing und Vertrieb. Die aktuelle September-Ausgabe widmet sich mit dem Titel „Die digitale Jagd nach dem Kunden“ der Frage, wie es möglich ist mit intelligenter Informationssteuerung den Vertrieb und die Zusammenarbeit mit Kunden zu verbessern.

acquisa für Marketing, Vertrieb und AußendienstAm Beispiel von doubleSlash wird ab Seite 64 in einem mehrseitigen Artikel geschildert, wie die neue Generation von Softwarelösungen dazu beiträgt Abläufe in Vertriebs- und Marketingabteilungen zu optimieren.
Im Mittelpunkt steht die Kommunikation mit dem Außendienst, welche durch die immer besser werdende Qualität deutscher Mobilfunknetze völlig neue Möglichkeiten bietet.

Besonders interessant ist der Artikel auch, weil dort geschildert wird, wie wir selbst unseren Vertriebsprozess erfolgreich gestaltet und höchst effizient optimiert haben.

acquisa lesen lohnt sich also für alle Marketers und Vertriebler!

Mobiles Web startet in T-City vor der Haustüre von doubleSlash

Eines der Top-Themen der letzten Wochen und Monate ist das Mobile Web oder Mobile Internet. Geschäftsanwendungen welche bisher nur von stationären Arbeitsplätzen zu bedienen waren, sind plötzlich auch mit PDA, Handy oder Laptop von Unterwegs zu nutzen. Das digitale Versuchslabor hierfür findet direkt vor unserer Haustüre statt.

Das mobile Internet steht direkt vor der Türe Die Region rund um die Bodenseestadt Friedrichshafen hat durch T-City das Privileg mit dem schnellsten verfügbaren Mobilnetz versorgt zu werden. Bereits seit mehreren Monaten hat unser Kunde T-Mobile den Ausbau des Highspeednetzes HSDPAabgeschlossen.Mobiles Surfen mit bis zu 7,2 MBit/s (theoretisch) ist somit in der Realität jetzt schon möglich und eröffnet die Chance mobile Anwendungen zu betreiben, welche bisher so nicht nutzbar waren.Auskunft, welche mobilen Anwendungen das sein können gibt das Projekt speedTrack. Dort werden Anwendungsmöglichkeiten mit real gemessenen Datentransferraten verschiedener Mobilnetze gezeigt.

Natürlich nicht nur beschränkt auf die Region um Friedrichshafen. Denn eines dürfte klar sein:
Das mobile Web mag zwar (gemäß Werbeplakate) direkt vor unserer Haustüre starten, aber gewiss nicht nur dort bleiben – dafür ist es einfach zu mobil 😉

Links zu T-City, Friedrichshafen und Mobile Web: