„The web is responsive on its own – by default”

Responsive Web für Desktop, Tablet und Smartphone ist mehr als nur Technologie.Dieses Zitat stammt vom Web Entwickler und Vordenker Andy Hume. In seinen Augen haben wir in den vergangenen Jahren unsere Webseiten und Webanwendungen mit unnötig viel JavaScript aufgeblasen und stehen jetzt vor der unlösbaren Herausforderung, diese auf die Vielzahl an Ausgabegeräten zu optimieren. Ein eigentlich schwerpunktmäßig technisches Thema, das in der Praxis auf viel Verwirrung und für viele offene Frage bei Marketing Entscheidern sorgt.

Vereinfacht gesprochen begegnen uns aktuell drei Arten von Gerätetypen: Desktop, Tablet und Smartphone. Beschränkt man sich nur auf die Optimierung der Darstellung auf diesen Geräten, entsteht bereits ein hoher Initial- und Wartungsaufwand. Zumal die Gerätetypen und damit auch die Displaygrößen fließend ineinander übergehen. So existieren bereits Smartphones mit übergroßem Display (siehe Phablets), sowie Tablets mit echter Tastatur (siehe Surface).

Anpassung an das jeweilige Gerät

Neben den unterschiedlichen Displaygrößen existieren auch gravierende Unterschiede beim Bedienkonzept. Die Art der Bedienung, sei es mit der Maus, dem Finger oder mit einem Stift, hat großen Einfluss auf die Gestaltung von Links, Formularen und dem Seitenaufbau.
Nicht zuletzt sollte auch der Inhalt auf das jeweilige Gerät abgestimmt sein. Das betrifft nicht nur die Optimierung von Bildern, sondern auch die Strukturierung und Länge von Textinhalten. Schließlich resultiert aus den unterschiedlichen Verwendungsformen der Geräte auch ein unterschiedliches Leseverhalten. So bietet es sich z.B. an, Texte für Smartphones generell zu kürzen oder über Content Folding nur einen Teil davon beim initialen Aufruf zu zeigen.

Blick in die Zukunft

Wirft man einen Blick in die nahe Zukunft, warten bereits eine ganze Reihe weiterer Geräteklassen, die die Vielfalt an Displaygrößen und Bedienkonzepten weiter erhöhen: onlinefähige TV-Geräte, Fahrzeuge, Uhren etc. Im Folgeschluss erwartet uns in den nächsten Jahren eine unkontrollierbare Flut an neuen Geräten für die es keinesfalls möglich sein wird eine individuelle Optimierung zu jedem Einzelgerät vorzunehmen.

Somit hat Andy Hume natürlich nicht unrecht mit seiner Behauptung, dass das Web bereits im Standard „Responsive“ ausgelegt ist, stellt einen Teil der User oder Kunden aber an die 2. Stelle. Der Kunde erwartet an jedem Touchpoint mit seinem Gerät die optimale Darstellung und die Adaption des besten Bedienkonzepts. Im Hinblick auf die These, dass jede Firma ihren Super-Touchpoint auf den Kunden zuschneiden sollte, muss gerade hier die notwendige Energie zur Optimierung fließen.
Hier genügt es also nicht, die dafür notwendige technische Plattform bereitzustellen, sondern bereits bei der Content Erstellung in Marketing und Vertrieb müssen die Rahmenbedingungen verstanden und gelebt werden. Es muss ein Prozess etabliert werden, der Inhalte für den jeweiligen Touchpoint hinsichtlich aller genannten Kriterien erstellt und weiterentwickelt.

Die wichtigsten Fragen, die sich Marketing Entscheider stellen sollten sind:

  • Stelle ich 100% meiner Kunden zu 80% zufrieden oder besser konsequent nur 80%, aber dafür zu 100%?
  • Muss ich wirklich jedes Detail und jeden Pixel beherrschen? Wo liegt meine Schmerzgrenze?
  • In welcher Phase meiner Customer Journey sollte ich meinen Tochpoint maximal optimieren?

doubleSlash kann Ihnen helfen diese Fragen zu beantworten, indem wir einen ganzheitlichen Blick auf Ihre Customer Journey werfen und dabei Ihre einzelnen Touchpoints im Detail analysieren und bewerten. Diese Leistungen sind Teil des Marketing Assessments, das Ihnen hilft Ihr Marketing für die Herausforderungen in den nächsten Jahren zu wappnen.

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