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Die Trends für 2014 aus der M2M-Branche

14.02.2014

Roboter und MenschAm 6. Februar 2014 hatten die Mitglieder der M2M Alliance beim 6. Themenabend im Hause der IBM Research & Development die Möglichkeit, die aktuelle Entwicklung des Marktes sowie die neuen Trends aus dem Umfeld Internet-of-Things (IoT) bzw. Machine-to-Machine (M2M) zu diskutieren.

Jürgen Hase, 2. Vorsitzender der M2M Alliance, konnte rückblickend auf das Jahr 2013 den Themenabend mit sehr guten Nachrichten eröffnen: Mit 23 neuen Mitgliedern ist ein Rekordstand erreicht worden und der M2M Summit 2013  war mit ca. 1.000 Teilnehmern die größte Konferenz in Europa. Für 2014 sind die Ziele ebenfalls hoch gesteckt, zeigen aber das Selbstvertrauen der Branche: Internationale Ausrichtung, Kooperation mit anderen internationalen M2M Verbänden, engere Zusammenarbeit mit nationalen Verbänden wie beispielsweise bitcom oder eco. M2M ist heutzutage nicht mehr aus dem Alltag und der Wirtschaft weg zu denken. Dabei wird das Thema „Security“ zu einem der Themen der M2M Branche in 2014. Und das zu recht, denn: Die Skandale rund um Datenschutz, gehackte Postfächer, Überwachung von Staaten, all das wirkt sich auf die Akzeptanz von IoT / M2M Anwendungen aus. Die Endkunden setzten sich kritisch mit diesem Thema auseinander. Der Trend des IoT ist allerdings nicht zu stoppen, daher liegt es an uns, sichere Anwendungen und Lösungen zu bauen, die den Datenschutz für Endkunden zu garantieren. M2M made in Germany! Wir freuen uns daher, dass das Thema durch die M2M Alliance in die Politik getragen wird.

Dave Locke, Product Management & Ecosystem for IoT and M2MSpannend war auch der Einblick von IBM auf den M2M bzw. IoT Markt. Dabei stellte IBM das vorhandene Know-How aus dem Bereich Analytics in den Vordergrund. M2M Anwendungen sollen in diesem Kontext eine der wichtigsten Datenquellen sein. Dies unterstreicht, wie wichtig eine unternehmensweite, integrative Betrachtung von M2M Lösungen sein kann. Man kann daher gespannt sein, wie und wann IBM das Mission Statement für einen IoT Cloud Service umsetzen wird und ob man damit ebenfalls in Zukunft ein wichtiges Wort als Plattform-Betreiber, im Vergleich zu schon etablierten Anbietern, mitsprechen kann.

Einen spannenden Einblick in ein erfolgreich umgesetztes M2M-Projekt hat die Deutsche Bahn gegeben. Der „Dynamische Schriftanzeiger“ ist Bahnfahrern insbesondere auf kleineren Bahnhöfen schon mal ins Blickfeld gerutscht. Dabei greift das System automatisch auf aktuelle Zugpositionen zu und ermittelt einen Soll-Ist-Abgleich. Das Ergebnis wird den Fahrgästen visuell über die Anzeige, wie auch über akustische Ansagen von einem Sprachgenerator übermittelt.

Aktuell scheint es, als wird das Jahr 2014 den Durchbruch von M2M-Lösungen in Deutschland bringen. In anderen Ländern, z.B. den USA, gibt es eine tiefere Durchdringung sowie eine höhere Bereitschaft, M2M-Projekte umzusetzen. Da Deutschland insbesondere im Vergleich zu den USA in Bezug auf technische Innovationen nacheifert ist es für uns an der Zeit, nicht nur nach zu ziehen, sondern gerade in den Bereichen, in denen Deutschland weltweit sehr starkt ist, wieder voran zu gehen.

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