It’s #FrontendFriday – Kann ich dieses npm Paket nutzen?

Hallo #FrontendFriday-Leser/in,

endlich ist es wieder #FrontendFriday!  Heute geht es um einen sehr effizienten Weg, npm Pakete zu evaluieren, ohne diese vorher auszuprobieren.

Zum Node Package Manager (kurz: npm) gehört neben essentiellen JavaScript Tools auch das globale npm-Repository (https://www.npmjs.com).
Hier finden sich über 1.000.000 JavaScript-Pakete. Die meisten davon sind OpenSource. Im Entwickleralltag stößt man häufig auf Aufgabenstellungen, die durch ein solches npm-Paket gelöst werden könnten.Mehr

It’s #FrontendFriday – Xing Premium Feature per Lesezeichen

Es ist wieder soweit: heute ist #FrontendFriday! :)

Im heutigen Blogpost geht es um die Umsetzung von berechtigungsabhängigen Features am Beispiel von Xing.

Sehr viele Kollegen/innen sind – so wie ich auch – bei Xing angemeldet. Die meisten meiner Xing Kontakte haben nur einen kostenlosen Xing Basis Account, wie ich selbst auch.
Das wohl reizvollste Feature einer Premium-Mitgliedschaft ist vermutlich „Besucher deines Profils sehen„.Mehr

It’s #FrontendFriday – Canvas Fingerprinting: Tracking deines digitalen Fingerabdrucks

Wie jeden 2. Freitag ist heute wieder #FrontendFriday!

Das heimliche Tracking im Internet hat (leider) schon eine lange Tradition. Spätestens seit der DSGVO ist jedem bekannt, was über Cookies technisch möglich ist und wie man sich dagegen schützen kann.

In diesem #FrontendFriday möchten wir jedoch nicht die klassische Methode des Trackings durch das Internet beleuchten, sondern eine alternative, unbekanntere Methode: das Canvas Fingerprinting.Mehr

Was ist eigentlich TypeScript?

TypeScript etabliert sich zur neuen Standard-Programmiersprache im Webfrontend. In diesem Blogpost möchte ich die Herkunft und die Grundlagen dieser Sprache, sowie die Vorteile und Unterschiede gegenüber JavaScript erläutern.

Was ist ECMAScript?

Bevor wir über TypeScript reden, muss erklärt werden, woher die Spezifikation von TypeScript kommt. Die ECMAScript-Spezifikation wird seit jeher von der European Computer Manufacturers Association festgelegt und definiert quasi, wie JavaScript funktioniert.
Die ECMA-Organisation beschäftigt sich jedoch nicht nur mit JavaScript, sondern auch mit anderen Standards, wie z.B. die gute alte CD-ROM, die Floppy-Disk oder das Office-Open-XML-Format. Hier eine Liste aller ECMA-Standards).

ECMA-Script (kurz ES) wird – seit 2015 – jedes Jahr im Juni neu Released und trägt auch den entsprechenden Jahresnamen in der Spezifikation. Die aktuelle Version ist z.B. ECMAScript 2017.
Aber Vorsicht (!) ECMAScript 2017 heißt in der Kurzform ES8 oder ECMAScript 8 (für 8th Edition) – ziemlich verwirrend, oder?

Versionsname (kurz)Versionsname (lang)Name der SpezifikationSignifikanteste Änderungen
ES6ECMAScript 6ECMAScript 2015Added classes and modules.
ES7ECMAScript 7ECMAScript 2016Added exponential operator (**). Added Array.prototype.includes.
ES8ECMAScript 8ECMAScript 2017Async Functions, Shared memory and atomics.
ES.NextGenerischer Name für die nächste, kommende Spezifikation.

JavaScript ist also nichts weiter, als eine Implementierung der ECMAScript Spezifikation.
Was ist mit dem Browser-Suppport? Siehe: caniuse.com/#search=ES6 oder w3schools.com/js/js_versions.asp

Was ist TypeScript?

TypeScript (kurz: TS) ist ein Superset von JavaScript. Das bedeutet, TS ist ebenfalls eine Implementierung von ECMAScript, erweitert aber JavaScript mit zusätzlichen „Features“.
Jeder JavaScript-Code funktioniert auch in TypeScript, aber nicht jeder TypeScript-Code funktioniert auch in JavaScript.

Wie der Name schon verrät, erweitert TypeScript JavaScript um Typings (und Annotations). Das heißt die Programmiersprache ist Typsicher – wie z.B. auch Java oder C#.
Hier ein Beispiel zur Verdeutlichung:

JavaScriptTypeScript
var companyName= "doubleSlash";let companyName: string = "doubleSlash";

Die Typsicherheit unterstützt in erster Linie den Entwickler und resultiert somit in einer höheren Code-Qualität, obwohl am Ende die Software in einer „alten JavaScript-Umgebung“ lauffähig ist. Durch statische Codeanalyse kann die Softwarequalität noch weiter gesteiert werden.

Die Typings gehen nach dem Kompilieren verloren (da JavaScript keine Typings kennt) und müssen eigentlich gar nicht genutzt werden. Sie sind laut TS-Spezifikation optional (beim Thema Clean Code sind sie natürlich Mandatory!).
Auf der Homepage typescriptlang.org heißt es übrigens: „TypeScript – JavaScript that scales.„.

Aber nicht nur das: Die von Microsoft entwickelte Sprache kompiliert TypeScript-Code „herunter“ zu einer (fast) beliebigen Ziel-ECMAScript Definition (JavaScript-Version), z.B. ES5 – was von so gut wie allen Browsern unterstützt wird. Dies kann in den Compiler-Options (tsconfig.json) konfiguriert werden. Das bedeutet, in der produktiven Webapp läuft am Ende immernoch JavaScript im Browser, kein TypeScript.
Somit schafft TypeScript in Webfrontend-Projekten auch eine gewisse Browser-Unabhängigkeit, da der/die Entwickler/in sich nicht mehr darum kümmern muss, welche ECMAScript-Features er in welchen Browsern verwenden darf, und welche nicht.

Wie der Code nach der Kompilierung aussieht, kann hier live ausprobieren:

FAQ zu TypeScript

  • Gibt es auch Browser, die TypeScript direkt verstehen (ohne Kompiliervorgang zu JavaScript)?
    → Ja, z.B. Firefox, Chrome oder sogar der IE ab Version 11! Dadurch ist es z.B. möglich über die sog. Source-Maps den TypeScript-Code direkt im Browser zu debuggen.
  • Gibt es auch Konkurrenz zu TypeScript?
    → Ja, z.B. Flow von Facebook – kann im Prinzip genau das gleiche.
  • Mit welchen Frameworks kann ich TypeScript nutzen?
    → Mit so gut wie allen aktuellen, z.B. Angular, React, Electron, Ionic, …

 

Zusammenfassung (tl;dr)

  • die Benamung der ECMAScript Spezifikationen ist äußerst kompliziert und verwirrend
  • TypeScript ist eine Implementierung der ECMAScript-Spezifikation und erweitert JavaScript um Typen, Annotationen und mehr (Superset von JS)
  • man kann als Faustregel sagen, TypeScript ist der aktuellen ECMAScript Spezifikation immer etwas vorraus.
  • der TypeScript Compiler ermöglicht es, zu einer bestimmten Target-Language (JavaScript-Version) zu kompilieren, z.B. ES5 → Stichwort „Browser-Unabhängigkeit“.
  • Debugging von TypeScript ist über Source-Maps direkt im Browser möglich

 

Mehr zum Thema Webfrontend Entwicklung erfahren

Was ist eine progressive Web App?

Progressive Web Apps (kurz: PWA) sind im Webfrontend-Bereich das Buzzword 2018. Genauer gesagt existiert der Begriff progressive Web App schon seit mehreren Jahren. Jedoch ist vielen noch nicht klar, um was es sich dabei handelt. Oft werden responsive Webapps damit in Verbindung gebracht – doch wie hängen diese beiden Paradigmen zusammen? Und welche Technologien werden für progressive Web Apps benötigt? Diese und weitere Fragen möchte ich in diesem Beitrag beantworten.

Mehr

Die Erfolgs-Checkliste für Ihren Online Konfigurator

Online Konfiguratoren finden sich heute auf fast allen Webseiten großer Anbieter von sogenannten „variantenreichen Produkten“. Da geht es um die Personalisierung von Markenschuhen, Mützen oder sogar von ganzen Autos. Die Online Konfiguratoren unterstützen dabei nicht nur den Vertrieb als digitaler Verkaufsberater, sondern erzielen vor allem auch Erfolge im Marketing. Ob Ihr Konfigurator das Potenzial hat, diese Ziele zu erreichen, finden Sie mit unserer Erfolgs-Checkliste heraus.Mehr

VBA Makros in Unternehmen

makro_kv - VBA
Im Jahr 1993 hat Microsoft eine auf Visual Basic basierende Skriptsprache veröffentlicht, die bis heute in den Microsoft-Office Dateien der Unternehmen eingesetzt wird. Eine proprietäre Skriptsprache, die nur für ein einziges Office-Paket entwickelt wurde und dessen Quellcode heutzutage eigentlich kein Unternehmen mehr pflegen möchte – es aber trotzdem macht. Ich spreche hier von VBA (Visual Basic for Applications). In vielen Excel-Sheets von Unternehmen steckt unperformanter VBA-Code, der so manchen Anwender und Entwickler auf eine Gedulds-Probe stellen kann. Mehr